Lili Elbe Buch (German Typescript)

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ParisParis -- City in France. Quartier Saint GermainQuartier Saint Germain -- . An einem Februarabend 1930. In einer stillen Strasse mit vornehmen Palais - ein kleines Restaurant. FrancoisMonsieur François (fictional) -- Not mentioned in G1, der Wirt, ein baumlanger, sanftmütiger Sizilianer, schenkt hier die glutvollen Weine seiner Heimat aus. Ausländer, meist Künstler, ein kleiner Kreis, sind Stammgäste bei ihm.

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Zu ihnen gehören AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- und Grete SparreGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- , ein dänisches Malerpaar, und ihr italienischer Freund Ernesto RossiniErnesto Rossini (fictional) Linked to: #allatiniE -- mit seiner eleganten, französischen Frau ElenaElena Rossini (fictional) Linked to: #allatiniH -- .

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Wiedersehen feiern sie an diesem Abend. Ein ganzes Jahr lang haben sie sich nicht gesehen. Das eine Paar durchzog den Norden, das andere de m n Süden EuropasEurope -- . Alle vier sind froh, wieder in ParisParis -- City in France zu sein.

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"Skaal'", ruft AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- auf gut nordische Art und hebt sein Glas.

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"Dieser Wein, Kinder, ist für die Seele, was Hochgebirgssonne für den Körper ist. Und dabei fällt mir eine prachtvolle Legende von der Kathedrale in SevillaSeville -- Cathedral in Seville -- Likely the Catedral de Santa María de la Sede ein, die GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- und ich neulich bestaunten. Unter dem Sockel der höchsten Säule haben sie einen Sonnenstrahl eingemauert, das ist die ganze Legende...."

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"Herrlich," ruft ErnestoErnesto Rossini (fictional) Linked to: #allatiniE -- begeistert.

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"Himmlisch, AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- ," fällt Frau ElenaElena Rossini (fictional) Linked to: #allatiniH -- ein und drückt ihm warm die Hand.

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Und GerdaGerda Wegener (historical) Linked to: #sparreGre -- Frau GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- -@Editor: XEH lӓchelt glücklich und sinnend.

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( Wenige Minuten später ist diese etwas feierliche, hochgestimmte Einleitung vergessen. )

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( GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- und ErnestoErnesto Rossini (fictional) Linked to: #allatiniE -- tauschen in kunterbuntem Durcheinander Reiseeindrücke mit einander aus, Wanderungen durch Museen und verrufene Gassenwinkel in CadizCadiz -- und AntwerpenAntwerp -- , Entdeckerfahrten durch Bazare auf dem BalkanBalkans -- und in Trödlerkellern im HaagThe Hague -- und AmsterdamAmsterdam -- ! Einer will den andern überbieten. So ist GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- . So ist ErnestoErnesto Rossini (fictional) Linked to: #allatiniE -- . Völlig bei der Sache. Mit tief ernsten, kunstbegeisterten Augen.

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Indes AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- sich von ElenaElena Rossini (fictional) Linked to: #allatiniH -- ergötzliche und sogar anzügliche allerneueste Skandalgeschichtchen aus RomRome -- City in Italy und MadridMadrid -- City in Spain ins Ohr flüstern lässt. Darin ist ElenaElena Rossini (fictional) Linked to: #allatiniH -- Expert. Obwohl sie in ParisParis -- City in France geboren ist, was in den sogenannten "guten Kreisen" fast wie eine Entgleisung wirkt, gleicht sie einer jener blonden Venezianerinnen Palma VecchioPalma Vecchio -- s. Einer alten, sehr reichen Bankierfamilie entstammt sie. Sie besiztzt die Intelligenz ihrer
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Ahnen gepaart mit einer Herzensgüte, die in einer mit Fanatismus betriebenen Sammlertätigkeit ihren Niederschlag, noch mehr, ihre Auslösung findet: verl oren aüfene -@Editor: XEH gegangene Hunde und Freunde und Freundinnen in Not sammelt sie. Schon seit Jahren. Ohne Unterlass. Und findet trotzdem noch Zeit, eine prachtvolle Ehegefährtin und entzückende Mama ihrer vier bildhübschen Kinder zu sein.

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ErnestoErnesto Rossini (fictional) Linked to: #allatiniE -- s Heimat ist eigentlich SalonikiThessaloniki -- . Ein vollendet schöner Männertyp. Ein harmonischeres Paar als diese beiden Menschen kann man sich kaum vorstellen. "Soetwas nennen die Schriftgelehrten Symbiose höchster Potenz," erklärt AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit.)

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(Auch heute abend. Und der Wein macht seine Zunge noch redseliger.) "Trinken Sie nicht zu viel, AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- ?", unterbricht plötzlich Frau ElenaElena Rossini (fictional) Linked to: #allatiniH -- sich selber mitten in einer im sündigen ParisParis -- City in France beheimateten "allerneuesten", nur im Flüstertone zu erzählenden "verbürgt wahrhaftigen" Unglaublichkeit ... Ihrv ist das allmählich recht nervös gewordene, blasse Mienenspiel des Freundes aufgefallen. "Liebster, Sie täuschen mich nicht. Ihnen ist ja nicht gut ... Sie wollen heute abend den Gesunden spielen." ErnestoErnesto Rossini (fictional) Linked to: #allatiniE -- und GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- haben ElenaElena Rossini (fictional) Linked to: #allatiniH -- s Worte aufgefangen. GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- blickt nur stumm auf AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- . ErnestoErnesto Rossini (fictional) Linked to: #allatiniE -- nimmt die Hand des Freundes. "Verursacht LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. Ihnen wieder Pein?" fragt er diskret voll Besorgnis und blickt dann von AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- auf GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- .

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"Geraten, ErnestoErnesto Rossini (fictional) Linked to: #allatiniE -- ," antwortet AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- leise und sehr ernst. "Nach und nach wird dieser Zustand unerträglich. LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. will sich nicht mehr darein finden, sich mit mir im Dasein zu teilen. Sie will ihr Dasein für sich allein haben. Jch weiss nicht, ob Ihr mich versteht ... Jch? - Ach, ich bin nichts mehr wert. Kann nichts mehr. Bin fertig. Das weiss LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. längst...

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(So ist es) ... Und drum macht sie von Tag zu Tag energischeren Aufruhr ... Was will ich noch mit mir ... Die Frage mag seltsam klingen ... (Für andere. Aber Kinder, Ihr gehört ja nicht zu den "anderen") ... Nur Toren glauben, sie seien unentbehrlich ... unersetzbar ... Doch jetzt kein Wort mehr davon ... Trinken wir jetzt lieber einen feurigen, süssen Asti, um ElenaElena Rossini (fictional) Linked to: #allatiniH -- eine Freude zu bereiten."

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"Bravo," rief ruft ElenaElena Rossini (fictional) Linked to: #allatiniH -- und liese lässt die Augen nicht von AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- , der sich müde erhob und recht schlaff zur Theke geht, wo FrancoisMonsieur François (fictional) -- Not mentioned in G1 zwischen seinen Flaschen thront und seine milden Mandolinenaugen erwartungsvoll und sehr geruhsam auf AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- verweilen lässt. "Signore..." ruft er ihm
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schon von weitem halb singend entgegen.

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(Und alle drei, ElenaElena Rossini (fictional) Linked to: #allatiniH -- , ErnestoErnesto Rossini (fictional) Linked to: #allatiniE -- und GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- lassen den Blick nicht von AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- .)

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"Sag mir schnell," flüstert ElenaElena Rossini (fictional) Linked to: #allatiniH -- , der Freundin zugebeugt, "wie sieht es mit unserm Freund aus. Er macht mir Sorge. Sein Aussehen gefällt mir nicht Sprich bitte..."

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GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- hat ihr Lächeln verloren. "So schlimm stand es noch nie mit ihm. Noch nie..."

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ErnestoErnesto Rossini (fictional) Linked to: #allatiniE -- und ElenaElena Rossini (fictional) Linked to: #allatiniH -- schauen die Freundin wortlos an. (Und dann blicken sie sie zu AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- hin, der jetzt mit sehr lebhaften Gesten FrancoisMonsieur François (fictional) -- Not mentioned in G1 seinen Asti-Auftrag erteilt, den der SizilianerMonsieur François (fictional) -- Not mentioned in G1 unter feierlichsten Beteuerungen einen noch nicht dagewesenen Asti aus seinem Keller ans "künstliche Tageslicht seiner abendlichen Kneipe" heraufzubefördern, entgegennimmt.) "Jch habe alle Hoffnung auf Rettung für ihn fast aufgegeben," spricht sehr leise GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- , "wenn nicht ein Wunder..."

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ElenaElena Rossini (fictional) Linked to: #allatiniH -- unterbricht sie lebhaft. "Siehst du, du sprichst es aus ... ein Wunder. Und da fällt mir ein, wie seltsam es doch ist, dass wir vier uns gerade heute abend nach so langer Zeit wieder treffen..."

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Mehr sagt sie nicht, blickt stumm vor sich hin.

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GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- sieht die Freundin fragend an. "Wieso seltsam...?"

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Du W w eisst doch, GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- , eigentlich sollten wir, der ErnestoErnesto Rossini (fictional) Linked to: #allatiniE -- und ich und die Kinder heute abend woanders hin..." ErnestoErnesto Rossini (fictional) Linked to: #allatiniE -- nickt zustimmend. "Aber, und das weiss ErnestoErnesto Rossini (fictional) Linked to: #allatiniE -- auch, ich hatte so ein Gefühl, das mir sagte: du musst GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- und AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- heute sehen ... gerade heute..."

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"Stimmt," sagt ErnestoErnesto Rossini (fictional) Linked to: #allatiniE -- eifrig (und lässt AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- nicht aus den Augen. Der steht immer noch vor dem Schenktisch und scheint auf den "noch nicht dagewesenen" sizilianischen Traubentropfen zu warten. "Beeil dich, ElenaElena Rossini (fictional) Linked to: #allatiniH -- , ehe er zurück kommt....")

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"Gut denn ... kommganz dicht heran, GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- ," wispert ElenaElena Rossini (fictional) Linked to: #allatiniH -- . "Also hör. Ein sehr guter Freund von unsKreutz Werner (fictional) Linked to: #warnekros -- ist dieser Tage in ParisParis -- City in France ... Ein Deutscher ... Aus DresdenDresden -- City in Germany. Ein Frauenarzt. Ihn sollten wir heute abend treffen. Er klingelte uns heute früh an, kurz nachdem wir mit AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- im Telefon gesprochen hatten. Und da fällt mir sofort ein: kann jemand unserm AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- freund helfen, dann nur der Professor aus DresdenDresden -- City in Germany Kreutz Werner (fictional) Linked to: #warnekros -- . Und die Sache hat Eile. Denn der ProfessorKreutz Werner (fictional) Linked to: #warnekros -- muss schon morgen nachmittag wieder nach DeutschlandGermany -- Country in Europe zurück.

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Jch will noch heute abend mit ihm ein Rendez-vous verabreden..." GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- hat nur eine müde Handbewegung für den Optimismus, der aus ElenaElena Rossini (fictional) Linked to: #allatiniH -- s funkelnden Blicken herausleuchtet. "Liebeste ElenaElena Rossini (fictional) Linked to: #allatiniH -- , machen Sie sich keine Umstände. Es nützt nichts. (Es ist zwecklos.) Glauben Sie es mir. AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- will keine Ärzte mehr sehen. Er hat genug von ihnen. Bei wem sind wir nicht gewesen ... (Nein ... nein ... ich kann ihn gut verstehen, wenn er jetzt hoch und heilig schwört, dass er sich nicht mehr untersuchen lassen will. Der Ärmste....")

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ElenaElena Rossini (fictional) Linked to: #allatiniH -- hat beide Hände GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- s genommen. Und ErnestoErnesto Rossini (fictional) Linked to: #allatiniE -- legt seine Hand auf beider Hände. "Lassen Sie nur ruhig ElenaElena Rossini (fictional) Linked to: #allatiniH -- ElenaElena Rossini (fictional) Linked to: #allatiniH -- nur ruhig handeln," sagt er fast beschwörend ErnestoErnesto Rossini (fictional) Linked to: #allatiniE -- .

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"Ja, GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- , Liebste, jetzt dürfen Sie nicht widersprechen," begehrt ElenaElena Rossini (fictional) Linked to: #allatiniH -- energisch auf, "ob ihr nun wollt oder nicht, ihr müsst diesmal gehorchen, und ich klingele noch heute abend den Professor -- no note an und erzähle ihm von AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- . Das muss ich. Jch weiss, der ProfessorKreutz Werner (fictional) Linked to: #warnekros -- wird ihm helfen können..."

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(Dann schweigen sie alle drei wieder ... ihre Blicke sind bei AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- , der jetzt ein paar staubige Flaschen gegen das Licht hält und sich in einer sehr gründlichen Diskussion mit FrancoisMonsieur François (fictional) -- Not mentioned in G1 befindet. Man hört das helle Organ AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- und dazu den sonoren Klang des SizilianerMonsieur François (fictional) -- Not mentioned in G1s. Der eine will scheinbar den andern überzeugen... )

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GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- steckt sich langsam eine Zigarette an. Sie hat eine umständliche Art, dies zu tun. Wie eine religiöse Handlung. Sie weiss es nicht. Jhre grossen, grauen Augen, die das zarte, blonde Gesicht völlig beherrschen, haben jetzt ihren nach innen gewandten Blick bekommen ... Sie bläst den blauen Rauch der Zigarette von sich. Sie starrt in den Rauch hinein. Sie zieht wieder den Rauch ein. Und langsam läst sie den Rauch wieder entströmen und starrt wieder.

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Dann sagt sie langsam, unerregt und bestimmt:

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"Gut, ElenaElena Rossini (fictional) Linked to: #allatiniH -- , rufen Sie Ihren deutschen ProfessorKreutz Werner (fictional) Linked to: #warnekros -- an. Jch habe immer, oder sagen wir, oft auf die mystischen Dinge ringsum uns in der Welt gehört... habe ein feines Ohr ... und ein feines Gefühl für sie gehabt ... Mag sein, dass mein Gefühl mich diesmal nicht betrügt. Jhr kennt mich, ich bin nie pathetisch ... Aber Sie haben mich wohl angesteckt, ElenaElena Rossini (fictional) Linked to: #allatiniH -- ... das ist es wohl. Jch bin beinahe ganz gläubig geworden durch Ihre Augen, ElenaElena Rossini (fictional) Linked to: #allatiniH -- ... Rufen Sie ihn also an ... Und ich will AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- schon überreden, dass er sich morgen
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zeitig bei Ihnen einstellt."

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Und dann wird schnell von etwas Gleichgültigem gesprochen. AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- war im Anzug kommt zurück . Zwei Flaschen Asti hält er wie eine Beute vor sich...

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"Kinder, jetzt bekommt ihr einen Wein, der, frei nach unserer Kathedralenlegende wie auf Flaschen gezogene Sonnenstrahlen ist!"

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"Si si Signore!" sekundiert von Ferne Maëstro FrancoisMonsieur François (fictional) -- Not mentioned in G1.

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Als GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- und AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- zu später Stunde, nachdem sie ErnestoErnesto Rossini (fictional) Linked to: #allatiniE -- und ElenaElena Rossini (fictional) Linked to: #allatiniH -- einen Wagen zur Heimfahrt besorgt hatten, die Avenue hinunterflanieren, in deren Röhe ihreAtelierwohnung liegt, gesteht sie anfangs vorsichtig, dann aber mit Nachdruck, was sie mit ElenaElena Rossini (fictional) Linked to: #allatiniH -- und ErnestoErnesto Rossini (fictional) Linked to: #allatiniE -- beschlossen haben. AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- ist ausser sich. Mitten auf der Strasse bleibt er stehen, stampft mit den Füssen, rast und tobt wie ein ungezogener Junge, kümmert sich um keine Strassenpfütze, dass Gretes Seidenstrümpfe schliesslich wie ein Panterfell aussehen. Alle Sterne des Nachthimmels ruft er zu Zeugen an. Der deutsche ProfessorKreutz Werner (fictional) Linked to: #warnekros -- möge sich zum Teufel scheren. Und ElenaElena Rossini (fictional) Linked to: #allatiniH -- könne ihn begleiten. Er, AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- , lasse sich jedenfalls weder von einem deutschen noch von einem französischen noch von einem hindustanischen usw. Quacksalber untersuchen. Er sei fertig mit diesen Menschenschindern ... GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- lӓsst Ihn toben. Sie kennt das aus Erfahrung. Als er aber sich in immer heftigere Wut hineinsteigert, packt sie seinen Arm. "So, nun mag es für diesmal genug sein. Du glaubst wohl, dass Du jetzt Deine Männlichkeit dokumentierst ... Einem hysterischen Backfisch gleichst Du in Deinem Wutanfall ... Schämen solltest du di r ch etwas ... Verstehst du mich..." AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- blieb stehen, sah mit seinen dunklen Augen GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- von oben bis unten an, bebte vor Erregung und schloss für heute die Auseinandersetzung mit dem erschütternden, bei GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- ein wahrhaft homerisches Gelächter erzeugenden Gelübde: "Nicht zwölf wilde deutsche Bierwagengäule werden mich morgen früh aus meinem guten, breiten Louis-Philippe Bett herausholen, um mich zu einem wildfremden Professor zu schleifen ... Glaubst du, dass ich mich nicht lächerlich genug vor französischen Quacksalbern gemacht habe? So11 ich mich jetzt auch noch von einem Dresdener Quacksalber auslachen lassen? Kein Wort mehr davon..."

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AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- ist längst eingeschlafen.

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GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- hockt noch wach in ihrem Bett, blickt unverwandt auf den Schlafenden
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... Sie weiss, wie ernst die Dinge stehen. Und in der drückenden Stille der Nacht fühlt sie das Würgen der Angst ... sie sinnt und sinnt ... ist es recht, wozu sie und die Freundin den Ärmsten, der jetzt so still und friedlich wie ein Kind neben ihr schlummert, überreden wollen? Darf sie es wirklich? Jhr Gewissen gibt keine Ruhe ... ElenaElena Rossini (fictional) Linked to: #allatiniH -- hat vorhin gesagt, dass dieser ihr völlig fremde Mann aus DeutschlandGermany -- Country in Europe Kreutz Werner (fictional) Linked to: #warnekros -- eine Kapazität als Arzt sei ... Und weiss auch der keine Rettung für ihren AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- , so kann es das Todesurteil für den Freund werden ... (Denn kommt der DeutscheKreutz Werner (fictional) Linked to: #warnekros -- zu demselben Ergebnis wie seine Kollegen hier in ParisParis -- City in France, so weiss sie, was geschehen wird ... Und doch ... und doch .... vielleicht sollte durch den FremdenKreutz Werner (fictional) Linked to: #warnekros -- die Rettung, die Erlösung kommen) ... Vielleicht wartete dennoch das Wunder auf AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- ... dieses lang ersehnte Wunder,von ihr inbrünstig und immer inbrünstiger ersehnt für den Lebensgefährten, den Schicksalsgenossen in guten und in bösen Tagen...

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Plötzlich entsinnt sie sich, was eine seltsame russische Hellseherin, eine Emigrantin hier in ParisParis -- City in France, neulich zu ihnen beiden gesagt hat: es war gerade nach dem letzten, hoffnungslosen Besuch bei einem Pariser Spezialisten ... AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- war völlig zerschmettert ... In dieser Stimmung trafen sie die Russin. "Wenn Ihr Mann noch ein einziges Mal mit seinem Arzt wechselt, wird alles, was er sich wünscht, in Erfüllung gehen," hatte diese seltsame Frau zu ihr gesagt und dabei mit seherischen Augen AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- betrachtet...

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War es das Schicksal, das sich jetzt ankündigte? Konnte ihr Instinkt sie betrügen, jetzt, wo so viel auf dem Spiel stand? ...

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Und dennoch, - jetzt, wo es das Leben des geliebten, kranken Freundes galt, an dessen Seite sie so viele Jahre gelebt hat, jetzt schien sie aller Mut zu verlassen ... Sie hatte Angst, sich zu irren, Angst, eine zu grosse Verantwortung auf sich zu bürden ... Angst um AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- ...

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Schon seit vielen Jahren war er krank. Zahllose Ärzte und Spezialisten hatten sie aufgesucht, - ohne Resultat. Jetzt war er so müde. Ihm war das Leben zu einer Pein geworden...

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Niemand hatte verstanden, was ihm fehlte. (Aber sein Leiden war auch von so wunderlicher Art. Ein Spezialist in VersaillesVersailles -- hatte ihn ohne weiteres für einen Hysteriker erklärt;im übrigen sei er ein völlig normaler
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Mann, der sich nur in aller Vernunft als Mann benehmen solle, um zu neuem, besseren Leben "aufzublühen"; eine besondere Untersuchung halte er für völlig überflüssig; dem Patienten fehle nichts weiter als die Überzeugung, dass er völlig gesund und normal sei ... Und damit basta ... AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- hatte sich diese verblüffende Erkenntnis mit Seelenruhe angehört, um dann, als sie wieder auf der Strasse waren, zu erklären: "Alle Achtung vor solch einem Genie hier in VersaillesVersailles -- ! Schon auf der Türschwelle erkennt so einer das Leiden seiner Patienten, - ganz wie zu Zeiten des seligen Louis XIVLouis XIV (historical) -- ...")

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Ein junger Arzt, in VersaillesVersailles -- ebenfalls ebenfalls VersaillesVersailles -- , hatte zwar festgestellt, dass "nicht alles so war, wie es sein müsste" ...aber dann hatte er AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- mit folgenden trostreichen Worten entlassen: "Scheren Sie sich um nichts, was auch mit Ihrem Körper vor sich geht. Sie sind so gesund und unverdorben. Sie können schon etwas aushlaten."

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Eine etwas mystisch veranlagte medizinische Persönlichkeit aus WienVienna -- , ein Freund von SteinachSteinach (historical) -- , war mit ihrer Diagnose schon auf dem richtigen Weg. "Nur ein kühner, waghalsiger Arzt kann Ihnen helfen," hatte dieser Mann erklärt, "aber wo finden Sie einen solchen Arzt heutzutage...?" Ein Radiologe war sehr aktiv gewesen, aber er h a ä tte AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- auch beinahe umgebracht...

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Danach hatte AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- sich ein Herz gefasst und war mit drei Chirurgen in Verbindung getreten. Alle drei hatten jedoch abgelehnt, sich mit ihm "abzugeben".

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Der erste hatte erklärt, er hätte bislang noch niemals "Verschönerungsoperationen" ausgeführt; der zweite untersuchte ausschliesslich den Blinddarm AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- ; und der dritte erklärte AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- für "völlig verrückt". Ihm, d D iesem dritten Spezialisten, würden die meisten Menschen wahrscheinlich Recht gegeben haben: denn AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- glaubte, er sei in Wirklichkeit überhaupt kein – Mann, sondern eine Frau...

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( AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- , der als Künstler sich nur wenig an alte, übernommene Wahrheiten gebunden fühlte, hielt seinerseits recht, recht wenig von solch einem "Durchschnittsmediziner", wie er sich auszudrücken pf el le gte, wobei man ihm seine verbitterte Stimmung zugute halten musste, "Solch ein Mann hält sich für allwissend, weil er einmal als grüner Bengel an irgend einer Universität studiert hat. Und solch eine Universität ist ja bekanntermassen
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ebenfalls allwissend und unfehlbar..." Und einmal rief er, beschwingt von einem Glas Rhone-Wein: "Wahrheit ist wie Flugsand ... ewig auf Wanderung.")

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Und er war sich klar darüber, dass nur ein Arzt mit Phantasie, ein Mann, der Gelehrter und Künstler zugleich war, vielleicht imstande sein könnte, ihm zu helfen. Aber er hatte längst alle Hoffnung aufgegeben, solch einen Arzt ausfindig zu machen. Und er war so müde, so grenzenlos müde geworden und hatte sich selber gelobt, keinen Arzt mehr aufzusuchen. Er hatte den Entschluss gefasst, sich aus dem Dasein zurückzuziehen. Der erste Mai sollte der Stichtag sein ... Das Frühjahr ist eine gefährliche Zeit für Kranke und Müde...

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Er hatte sich alles überlegt ... sogar seinen Ausgang ... Es sollte gewissermassen wie eine höfliche Verbeugung vor der Natur sein ... falls ihm diese Natur nicht doch noch im allerletzten Augenblick zu Hilfe kommen würde ... Jetzt war es Februar ... schon Februar ... März und April waren noch Wartezeit ... Gnadenfrist ... er war ruhig ... er wartete ab.. er hatte längst resigniert...

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Das einzige, was ihn quälte, ihn unsagbar peinigte, war der Gedanke an seine kleine, entzückende Frau, - die treue Freundin und Gefährtin seines Lebens.

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Grete SparreGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- war eine Künstlerin von grossem Talent. Er interessierte sich viel mehr für Ihre Bilder von schönen, sehnsuchtsvollen Frauen mit träumenden Augen und roten, brennenden Lippen, die zu Küssen und Liebkosungen rufen, interessierten ihn viel mehr als seine eignen Malereien. Ihre Bilder wirkten erregend, aufpeitschend wie ein Duft aus den Dschungeln von ParisParis -- City in France ... sie waren Ausdruck der Zeit ... und doch voll leidenschaftlicher Hingabe ... rein in Ihrer Linienführung, wie ein Erbe von BotticelliSandro Botticelli (historical) -- und den anderen primitiven Italienern ... oft wie verrankt mit einem schmerzvollen Sehnen - wie bei WatteauJean-Antoine Watteau (historical) -- Not mentioned in G1; French painter ... als hörte man plötzlich in einem pariser Salon das ferne Echo der Flöte PanPan (fictional) -- Not mentioned in G1s...

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Vielleicht gerade deshalb ... wie weil ihre Ehe eigentlich fast von Anfang an vor allem Kameradschaft war, also dachten und sagten sie beide so oft, vielleicht gerade deshalb fanden sie beide das Leben angenehm und lebensert, wenn sie bei einander waren .... Und sie waren unzertrennlich.

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Kaum erwachsen, noch auf der Kunstakademie in KopenhagenCopenhagen -- City in Denmark Art Academy -- The Royal Danish Academy of Fine Arts (Det Kongelige Danske Kunstakademi) in Copenhagen, Denmark., hatten sie sich verheiratet. Mutig hatten sie zusammen das Leben angepackt. Ein paar Tage
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vor der Hochzeit hatte AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- sein allererstes Bild auf seiner allerersten Ausstellung verkauft: für sechzig Kronen!

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Als Künstler hatten sie einander geholfen, -stets, überall, auf jede Weise, - von Anfang an hatten sie Schulter an Schulter für ihre Kunst gekämpft und nie einander in Stich gelassen. Meist hatten sie im Ausland gelebt, vor allem in ParisParis -- City in France. Und dieses Leben in der Fremde hatte sie vielleicht noch inniger mit einander verknüpft. Jedenfalls waren sie verschont geblieben von jener leichtlebigen Atmosphäre von Ehescheidungen und Verantwortungslosigkeit, die über KopenhagenCopenhagen -- City in Denmark sich sich über KopenhagenCopenhagen -- City in Denmark breitet...

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Deshalb gab es jetzt so oft Augenblicke für AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- , wo er sich wie ein Verräter GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- gegenüber vorkam jetzt, wo er inniger und inniger der verlockenden Musik des Todes lauschte ... Aber er hatte erkannt, dass er nicht mehr arbeiten konnte, (wie sehr er sich auch mühte) ... Und gerade diese Erkenntnis war es, die ihm Entschuldigung gab, Trost und Recht, von dannen zu gehen: er hatte Angst, GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- zur Last zu fallen ... Dieser Gedanke würgte ihn seit Monaten, erdrosselte alles Frohe in ihm ... Nein, er war kein Feigling ... er fühlte sich auch nicht als Märtyrer ... nein ... nein ... Aber seinem so jungen Weibe eine Bürde je zu werden ... nein!

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GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- kannte seine Gedanken. Und was sie auch aufbot, um den armen Geliebten zu beruhigen, ihn neue Hoffnung zu machen, sie ahnte, es war zwecklos.. So vieles verband sie mit einander. So viele Kämpfe, so viele Erinnerungen helle und dunkle... Und vuelleicht am allermeisten – Li o l iLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. ....... LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative.? ....Ja ... Denn AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- bestand aus zwei Wesen: aus einem Mann, AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- , - - und aus einem Mädchen, LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. .... Man konnte sie auch zwei Zwillinge nennen, die beide zu gleicher Zeit den einen Körper in Besitz genommen hatten.

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Als Charakter waren sie beide sehr verschieden.

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Allmählich brkam LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. über AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- die Übermacht, derart, dass man sie in ihm noch spüren konnte, selbst wenn sie sich - zurückgezogen hatte, -aber niemals umgekehrt. Während er sich müde fühlte und dem Tode verfallen schien, war LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. froh und lebensfrisch und hatte den glücklichen Drang, sich zu entfalten, wie eine Larve, die davon träumt, einst Flügel zu erhalten und ein bunter Schmetterling zu werden.

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Sie war GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- s Lieblingsmodell geworden. Durch alle ihre besten Arbeiten wandelte LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative.s schlanker Elfenleib ... LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. war bereits zu einem Typ geworden, zu einem modernen Frauentyp, geschaffen von der Phantasie eines
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Künstlers, ...wie alles Neue auf Erden. -

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GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- fühlte sich als Beschützer dieser sorglosen und hilflosen LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative.. Und AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- fühlte sich als Beschützer beider... Denn während LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. ihn hasste, weil er ihr im Wege stand, hielt AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- mehr von ihr als von sich selbst und hoffte, einmal völlig ihr zuliebe verschwinden zu können, und hoffte, dass dies geschehen würde, ehe ihr gemeinsamer Leib zu viele Narben vom Leben erhalten ... Seine letzte Hoffnung war, zu sterben, auf dass LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. zu einem neuen Leben erwachen könnte.

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Und wenn die Müdigkeit nach schlaflosen Nächten voll Fieber und Schmerzen ihn überwältigte, gab es in ihm nur einen Gedanken: für ewig einzuschlafen.

II

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Als GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- nach einem unruhigen Schlaf wenige Stunden später erwachte, war ihre Angst verschwunden und ihr Entschluss stand fest.

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Im Traum hatte sie eine hohe, schlanke Gestalt, mit in einem weissen Arztkittel bekleidet gesehen: ein seltsames, etwas strenges Gesicht, - das sie nicht kannte, - gemildert durch ein grenzenlos gütiges Lächeln, und beide Hände reichte der Mann ihr entgegen. (Und mit einem Aufschrei aus tiefster Dankbarkeit hatte sie sich dem Unbekannten in die Arme geworfen.)

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Sie weckt AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- . Ihre Erregung zeigt sie dem Geliebten nicht. Sie spricht gütig auf ihn ein, setzt ihm klar und froh auseinander, dass er, wenn nicht aus einen anderen Grunde, so doch aus Höflichkeit zu ElenaElena Rossini (fictional) Linked to: #allatiniH -- hingehen müsse. Dort könne er dann immer noch eine Ausrede finden, falls es ihm zuwider sei, ihren deutschen ProfessorKreutz Werner (fictional) Linked to: #warnekros -- aufzusuchen. Vielleicht habe ElenaElena Rossini (fictional) Linked to: #allatiniH -- überhaupt noch keine Verabredung mit dem fremden Arzt getroffen. Ausserdem sei solch ein Mann, noch dazu vor der Abreise, sowieso mit Visiten, Konferenzen und dergleichen sehr besetzt. Die Aussicht, von ihm noch untersucht zu werden, sei also sehr gering ... Dies alles sagt GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- mit gewollter Sachlichkeit und ohne besonderen Nachdruck, damit AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- keinen Widerstand leiste...

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Eine Stunde später ist er denn auch schon unterwegs nach PassyPassy -- , wo ElenaElena Rossini (fictional) Linked to: #allatiniH -- und ErnestoErnesto Rossini (fictional) Linked to: #allatiniE -- wohnen.

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Er findet sie beide noch in ihrem riesigen, vergoldeten Himmelbett Schlafzimmer . Er muss sich auf der Bettkante neben ElenaElena Rossini (fictional) Linked to: #allatiniH -- sich hinhocken. Ein komfortables Frühstück zu dreien wird flugs angerichtet. Und dann fährt ElenaElena Rossini (fictional) Linked to: #allatiniH -- mit dem morgenfrechsten Lächeln das schwere Geschütz ihres unwiderstehlichen Scharms auf. Und ehe AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- sich recht versieht, ist er ihr gnadenlos verfallen.

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"Von mir aus brauchst du ja nicht hinzugehen, Liebling," plappert ElenaElena Rossini (fictional) Linked to: #allatiniH -- gleichgültig daher, "aber weisst du, da er nun einmal noch hier ist, können wir ihm ja die Freude machen ... Nicht wahr? Und ausserdem mag er mich nämlich arg gern ... Schon deshalb musst du mir den Spass machen. Nicht wahr, ErnestoErnesto Rossini (fictional) Linked to: #allatiniE -- ?"

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Und ErnestoErnesto Rossini (fictional) Linked to: #allatiniE -- nickt nur.

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"Und ausserdem musst du wissen, mein kleiner AndreasbubAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- , dass der Mann ein sogenanntes ganz grosses Tier ist. KreutzKreutz Werner (fictional) Linked to: #warnekros -- heisst er. (Das hat aber weiter
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gar nichts zu sagen.) Um präzis zwölf Uhr erwartet er mich. Und da bist du halt dabei. Denn ErnestoErnesto Rossini (fictional) Linked to: #allatiniE -- lässt mich nie und nimmer allein zu solch einem Zauberer ziehn. Gelt, ErnestoErnesto Rossini (fictional) Linked to: #allatiniE -- mio?"

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Und ErnestoErnesto Rossini (fictional) Linked to: #allatiniE -- nickt wieder.

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Und AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- beugt sich entwaffnet über die Hand der Freundin, küsst sie und streichelt sie und küsst sie noch einmal und zitiert seinen ewigen Wahlspruch: "Ce que femme veut arrive!"

*

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Punkt zwölf Uhr hält ihr Wagen vor einem eleganten Palais aus dem 18. Jahrhundert. Während ElenaElena Rossini (fictional) Linked to: #allatiniH -- den Klingelzug in Bewegung setzt, flüstert AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- : ("Vielleicht ist es doch ganz interessant, Ihre deutsche BerühmtheitKreutz Werner (fictional) Linked to: #warnekros -- von Angesicht zu Angesicht zu sehen. Da er einer Rasse angehört, bei der das Interesse für wissenschaftliche Forschung so stark ausgeprägt ist, dass dieses Interesse möglicherweise den Drang des Mannes im allgemeinen, sich ganz besonders nach Gottes Ebenbild angefertigt zu sehen..."

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"Um Himmels willen, AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- ," unterbricht ihn ElenaElena Rossini (fictional) Linked to: #allatiniH -- kichernd, "nur jetzt hier draussen keinen Vortrag halten..."

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"Aber wieso denn, ich meine ja nur, dass..."

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"...dass wir uns das alles bis gleich aufsparen, Liebling."

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AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- fasst die freie Hand der Freundin.) "ElenaElena Rossini (fictional) Linked to: #allatiniH -- , ich meine ja nur ... ich hoffe ja nur ... wie soll ich es ausdrücken..."

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ElenaElena Rossini (fictional) Linked to: #allatiniH -- sieht den Freund, der bleich vor Erregung ist, jetzt sehr ernst an. "Sprich...sprechen Sie, AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- ..."

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Er reisst sich zusammen. Seine Augen glänzen feucht. Und dann stösst er diesen Satz heraus: "...dass er mich nicht bloss bloss nicht als einen traurigen Überläufer betrachten wird,- - weil – – ich lieber Weib als Mann sein will..."

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"Nein, AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- , dafür verbürge ich mich." Und ElenaElena Rossini (fictional) Linked to: #allatiniH -- nimmt seinen Kopf in ihre beiden lieben Frauenhände, stellt sich auf die Spitzen ihrer Stöckel s S chuhe und gibt dem Freunde geschwind einen herzlichen Kuss auf den Mund. Und schnell schrickt sie zurück. Man hört Schritte innen.

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Die Tür wird geöffnet. Ein Diener empfängt sie. Und ehe er das Paar noch gemeldet hat, kommt ein grosser, schlanker Herr ihnen entgegen. Der dunkelblaue Sakkoanzug betont auf eine fast militärische Art die straffe Elegance der Erscheinung. Das zurückgekämmte Haar liegt wie eine dunkle, blanke
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Masse über der hohen Stirn, während der kleine, amerikanisch gestutzte Bart auf der Oberlippe einen leicht blonden Ton hat.

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Wenn AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- später versuchte, sich diese Ansichtszüge ins Gedächtnis zurückzurufen, so wurde jedesmal alles von den Augen ausgewischt... Von diesen graublauen, tief liegenden Augen, die zugleich hell und dunkel waren, strahlte ein seltsamer, bannender Zauber aus.

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Es war Werner KreutzKreutz Werner (fictional) Linked to: #warnekros -- ...

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AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- fühlte sein Herz hart pochen. Während der ProfessorKreutz Werner (fictional) Linked to: #warnekros -- mit einer etwas zeremoniellen Herzlichkeit sie in den Salon führte und mit ElenaElena Rossini (fictional) Linked to: #allatiniH -- einige Worte austauschte, fiel AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- zun ersten Mal in seinem Leben auf, dass deutsch eine schöne und musikalische Sprache ist....

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Eigentlich eine merkwürdige Stimme, diese deutsche Stimme, denkt er für sich, beinahe wie verschleiert - - und dennoch, als sei sie gewohnt, zu befehlen und - unbedingtem Gehorsam zu begegnen...

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Ja, also fühlt AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- , dieser Stimme wird niemand zu widersprechen wagen.

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Wie im Traum hört er der Unterhaltung der beiden zu ... auch dann noch, als ElenaElena Rossini (fictional) Linked to: #allatiniH -- dem ProfessorKreutz Werner (fictional) Linked to: #warnekros -- von ihm und seiner Leidensgeschichte, leise und wie hingeworfen, dann und wann ihm einen schnellen, lieben Blick zuwerfend,erzählt.

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Diese Stimme ... nichts anderes kann AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- denken, empfinden. Er ist wie von einem Bann umschlossen, von dem Bann dieser Stimme. Sie gleicht seinen Augen, sie ist hell und dunkel zugleich wie die Augen. Sie dringt in den andern ein. Die Augen, die Stimme. Bis in die heimlichste Seelenfalte hinei hinein...

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Und was wird diese Stimme nun ihm zu sagen haben...und diese Augen, was werden sie ihm mit ihren Blick gleich verkünden? ....

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Ein Todesurteil? .... Erwartet er etwas anderes als dies? ... Erwartet er überhaupt etwas? Ist er überhaupt zu irgend einem Ziel hierher gegangen? Nicht fragen ... nur hören ...

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Da plötzlich spürt er wieder die harte Wirklichkeit. Der ProfessorKreutz Werner (fictional) Linked to: #warnekros -- steht vor ihm, sieht ihn kaum an, spricht nur ein paar knappe Worte zu ihm. Und erf folgt ihm in ein neben dem Salon liegendes Zimmer ... wohl sein Arbeitzimmer, wo er ihm gebietet, sich etwas zu entkleiden. Wie ein Schlafwandler bin ich jetzt, denkt fern und nebelhaft AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- , er muss gehorchen, willenlos ... er will etwas sprechen ... er sucht nach deutschen Worten ...

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"Sie brauchen mir keine Erklärungen zu geben, mein Herr," unterbricht der ProfessorKreutz Werner (fictional) Linked to: #warnekros -- ihn rücksichtsvoll.

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"Hier, nicht wahr, schmerzt es ... und dort ... und ebenfalls dort ... nicht wahr?" und langsam gleitet seine Hand über AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- Leib dahin, und AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- braucht nur leise und scheu zu nicken ... und ein fast schreckhaftes Erstaunen fasst ihn an. Woher weiss dieser fremde Mann, wo seine Schmerzen wohnen?

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Und dieses Erstaunen steigerte sich zu Verblüfftheit, als der ProfessorKreutz Werner (fictional) Linked to: #warnekros -- , dem Frau ElenaElena Rossini (fictional) Linked to: #allatiniH -- heimlich ein Bündel Photographien von LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. zugesteckt hatte, die Bilder aus dem Umschlag herausnahm und sie vor sich auf den Tisch legte und zwar in der Reihenfolge der Jahre, die auf der Rückseite von ihnen, von dem ProfessorKreutz Werner (fictional) Linked to: #warnekros -- nicht beachtet, vermerkt standen...

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"Da haben wir also die Entwicklung ...." sagte der ProfessorKreutz Werner (fictional) Linked to: #warnekros -- schlicht. AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- nickte nicht einmal.

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"Und w W ie ich höre, hat ein Radiologe Arzt Sie mit Röntgenstrahlen behandelt... Sie mit Röntgenstrahlen behandelt und zwar, ohne vorher chemische und zwar, ohne vorher chemische oder und oder mikroskopische Untersuchungen vorgenommen zu haben ... Merkwürdig ... Und ausserdem sehr gefährlich. Er hat also aufs Geratewohl gehandelt ... unmöglich, zu sagen, was er ob er damit angerichtet, verdorben haben kann. Denn bei Ihnen, wo alles unnormal ist, liegen die Ovarien vielleicht so tief unten, dass er sie zerstört hat ... sie und zugleich auch die kranken Organe die Keimdrüsen eventuell also auch vorhandene Ovarien ungünstig beeinflußt hat – das muß die weitere Untersuchung ergeben ..."

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"Ovarien...." AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- stiess dies Wort wie einen Schrei heraus, "ich ... habe ... also...?" Weiter kam er nicht ... Er konnte vor Erregung kaum atmen ... alles drehte sich im Wirbel um ihn...

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" Ja, natürlich Höchst wahrscheinlich ," antwortet der ProfessorKreutz Werner (fictional) Linked to: #warnekros -- , (und unerschüttert und sachlich, und dennoch gedämpft durch den Ton seiner jetzt sehr weichen, diskreten Stimme ... immer wieder hat AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- an diesen wie leicht umschleierten Klang denken müssen ... und nicht nur AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- ) ..., spricht der ProfessorKreutz Werner (fictional) Linked to: #warnekros -- weiter, "sehen Sie ich vermute daß sie sowohl männliche wie weibliche Organe besitzen, hat und keins von beiden hat Raum genug erhalten, um sich völlig zu entwickeln. Es ist ein Glück für Sie günstig , dass Sie sich so ausgesprochen als Weib fühlen .... Denn das ist Ihre einzige Rettung und mit Symptome -- . Und deshalb glaube ich werde ich Jhnen helfen können."

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AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- muss sich ans Herz greifen. Er beugt sich vor, um jedem Wort, das der fremde Mann da spricht, so nahe wie nur möglich zu sein in
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dem Augenblick, wo es ausgesprochen wird. Er blickt dem fremden Manne starr in die Augen, um auch in dessen Blick diese Worte bestätigtczu finden...

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"Und es ist hohe Zeit, dass Ihnen Hilfe gebracht wird," spricht der fremde Mann jetzt ... und er setzt sich vor AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- auf einen Stuhl, sieht ihn wie wissend an... "Ein Wunder, dass Sie noch am Leben sind. Erschrecken Sie nicht über meine Worte. Aber ich sehe Ihren Zustand nur allzu deutlich..."

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AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- erbebt bis ins Tiefste. "Und ... Herr ProfessorKreutz Werner (fictional) Linked to: #warnekros -- ... und was soll ich ... was ..."

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Der ProfessorKreutz Werner (fictional) Linked to: #warnekros -- ist aufgestanden, geht ein paar Mal auf und ab, als denke er nach, wendet sich dann wieder gegen AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- . Und wieder trinkt AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- seine Worte ...

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"Kommen Sie zu mir nach DeutschlandGermany -- Country in Europe. Jch werde hoffe, daß ich Ihnen ein neues Leben und eine neue Jugend durch eine eindeutige Geschlechtsentwicklung geben kann.

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Sehr sachlich wurden diese Worte gesprochen .... so grenzenlos einfach.

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AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- hat sich aufgerichtet. Er ringt nach Worten. Er findet sie.

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"Also wird es LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. sein, die ... leben ... darf ...?"

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"Ja," antwortet Werner KreutzKreutz Werner (fictional) Linked to: #warnekros -- "das hoffe ich". "Jch werde Sie selber operieren, und Ihnen vor allem neue, kräftige Ovarien geben. In kurzer Zeit wird das für Sie eine Dieser Eingriff wird entschiedene Verjüngung bedeuten. Eine neue Lebenskraft. Und Und beides wird Sie über jenen Stillstand in Jhrer Entwicklung hinwegbringen, dem Sie gleichzeitig mit dem im im Pu p b ertätsalter verfielen. Vorher aber werden Sie sich in BerlinBerlin -- City in Germany noch verschiedener Untersuchungen unterziehen müssen. Danach kommen Sie dann zu mir nach DresdenDresden -- City in Germany in meine FrauenklinikWomen's Clinic -- Staatliche Frauenklinik, Pfotenhauerstr. 90, Dresden .

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Damit schloss dieses erste, schicksalsvolle Gespräch zwischen dem fremden Mann und AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- , der noch atemlos dasass, als ElenaElena Rossini (fictional) Linked to: #allatiniH -- , von dem ProfessorKreutz Werner (fictional) Linked to: #warnekros -- in das Arbeitszimmer geführt, vor ihm stand und ihn wie eine kleine Mutter streichelte ... Und sie lächelte, um ihre Ergriffenheit nicht zur Schau zu tragen.

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"Nun, das wird etwas für LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. sein, in die berühmte KlinikWomen's Clinic -- Staatliche Frauenklinik, Pfotenhauerstr. 90, Dresden zu kommen ( wo Frauen aus allen Weltgegenden zusammenströmen ) ," rief sie hingerissen, ( "und dann wird es ein neues Frauenherz geben, zu all den ungezählten anderen, die in ihrer Herzenstiefe Ihnen, lieber ProfessorKreutz Werner (fictional) Linked to: #warnekros -- , für Leben und Gesundheit danken..."

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Mit einem etwas verlegenen Lächeln, das ihm einen jugendlichen Scharm verlieh, glitt Werner KreutzKreutz Werner (fictional) Linked to: #warnekros -- über ElenaElena Rossini (fictional) Linked to: #allatiniH -- s Kompliment hinweg.)

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Sinnend steht er wieder wie für sich allein da ... blickt plötzlich AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- an ... dann ElenaElena Rossini (fictional) Linked to: #allatiniH -- ... "Jch darf doch offen fragen?" sagt er, von einem zum andern blickend.

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"Aber bitte," erwidert AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- , "vor h ElenaElena Rossini (fictional) Linked to: #allatiniH -- habe ich keine Geheimnisse ... Nicht wahr, Frau ElenaElena Rossini (fictional) Linked to: #allatiniH -- ? ..."

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Statt aller Antwort nimmt AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- die Hand der Freundin und küsst sie wieder.

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"Nun denn," beginnt der ProfessorKreutz Werner (fictional) Linked to: #warnekros -- wieder, und das verlegene, jungenhafte Lächeln spielt wieder um seinen Mund, "wie ich höre, sind Sie ... verheiratet..."

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AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- glüht jetzt vor Verlegenheit...

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"Ihre Ehe ... vielleicht können Sie mir da einiges erklären, weil es für mich als Arzt immerhin...."

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Jeder von ihnen empfand das Phantastische dieses Augenblickes und auch das Natürliche, Selbstverständliche dieser Frage.

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"Vielleicht gehe ich doch..." fragte ElenaElena Rossini (fictional) Linked to: #allatiniH -- den Freund diskret und voll Schonung.

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AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- hielt ElenaElena Rossini (fictional) Linked to: #allatiniH -- fest. "Nein, ElenaElena Rossini (fictional) Linked to: #allatiniH -- , nein, nicht gehen, nicht...”

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Der ProfessorKreutz Werner (fictional) Linked to: #warnekros -- kommt jetzt beiden zu Hilfe. Sein Lächeln wirkt in diesem Augenblick wie eine Befreiung. "Wie verhält es sich zum Beispiel mit... nun, ich hörte den Namen LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. soeben und auch vorhin hier aussprechen, -nun also mit LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. und den Männern ... ich meine, interessieren sich die Männer für LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative.? ..."

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"Aber ja," ruft lachend jetzt ElenaElena Rossini (fictional) Linked to: #allatiniH -- , "aber ja, liebster ProfessorKreutz Werner (fictional) Linked to: #warnekros -- , es ist schier unglaublich, welch eine Anziehungskraft LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative., diese kleine freche Person, auf unsre Herrenwelt ausübt.”

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( AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- will sie unterbrechen. Der ProfessorKreutz Werner (fictional) Linked to: #warnekros -- lächelt jetzt herzhaft. "Bitte, jetzt hat die gnädige Frau das Wort."Und AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- lässt alles über sich ergehen. Und ElenaElena Rossini (fictional) Linked to: #allatiniH -- funkelt mit den Augen ihn an): "Jch hab's mit eignen Augen erlebt, auf verschiedenen Karnevals und Bällen, wie die kleine LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. ihr Spiel trieb ... um dann schliesslich wie ein Stückchen Wild gehetzt zu werden! Stimmt es etwa nicht?"

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AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- schaut nur vor sich hin. Er kann nicht lächeln.

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Der ProfessorKreutz Werner (fictional) Linked to: #warnekros -- ist jetzt wieder ganz sachlich. "Was Sie da erzählen gnädige Frau, entspricht ganz dem Bilde, das ich mir gemacht habe... gnädige Frau, entspricht ganz dem Bilde, das ich mir gemacht habe...
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Und ich glaube, dass später, wenn LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative., wie ich "sie" nun also auch der Einfachheit halber wohl nennen darf, ( nach gründlicher Vorbereitung bei uns daheim ganz und für immer in Erscheinung treten wird, ) diese Anziehungskraft noch zunehmen dürfte ... Jm übrigen dürfte die notwendig werdende Operation, übri zumal sie die erste ihrer Art ist, mancherlei merkwürdige Situationen ergeben, nicht zum wenigsten in juridischer Hinsicht. Aber, "und jetzt stellte er sich dicht vor AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- und nahm seine Hand, "das verspreche ich Ihnen, ich werde die kleine LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. nicht im Stich lassen und ihr bei ihren ersten selbstständigen Schritten ins Leben hinein behilflich sein."

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AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- sah auf die Hand des fremden Mannes nieder ... er wusste nicht, was er tun sollte ... er blickte ratlos im Zimmer umher ... liess dann die fremde Hand los, streckte beide Arme wie Hilfe suchend ElenaElena Rossini (fictional) Linked to: #allatiniH -- hin, sie eilte auf ihn zu und liess sich willig in seine bebenden Arme schliessen.

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Und so stehen sie beide da ... eng verschlungen ... Leise löst ElenaElena Rossini (fictional) Linked to: #allatiniH -- sich von ihm los ... und legt erst den einen und dann den andern Arm um den schluchzenden Freund.

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"ElenaElena Rossini (fictional) Linked to: #allatiniH -- , süsse Freundin..." er stammelt unter Tränen seine Worte ... "was jetzt kommt, das Leben ... mit dem ich ja gar nichts zu tun haben werde ... ElenaElena Rossini (fictional) Linked to: #allatiniH -- ... das Leben haben Sie, ...ElenaElena Rossini (fictional) Linked to: #allatiniH -- ..., haben Sie gerettet ... Ohne Sie wär ich nie hier gewesen..."

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Werner KreutzKreutz Werner (fictional) Linked to: #warnekros -- stand jetzt vor dem Fenster, er blickte hinaus.

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AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- hob das verweinte Gesicht aus ElenaElena Rossini (fictional) Linked to: #allatiniH -- s Umarmung und suchte mit den Augen den fremden Mann. Wie er ihn dort stehen sah, umschlossen von dem Licht der Strasse, das durch das Fenster hereinflutete, - nie hat AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- dieses Bild vergessen können, solange er noch AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- war, - wuchs er aus dem Dunkel heraus ins Licht, und das Gesicht, das sich in schmalem Winkel mit reinem, ebenmässigem Profil aus dem Helldunkel zwischen Licht und Schatten heraushob, begann sich still ihm zuzuwenden. Und er löste sich von dem Fenster los, wandte sich ganz AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- zu ... Und AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- geht jetzt ihm entgegen. Und Werner KreutzKreutz Werner (fictional) Linked to: #warnekros -- hebt seine Arme und öffnet beide Hände. Und AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- ergreift diese starken, sicheren Hände wortlos. Und Werner KreutzKreutz Werner (fictional) Linked to: #warnekros -- umschliesst AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- Hände, sieht diesen Menschen, den er erst wenige Minuten kennt, an, und dann sagt er sehr still: "Jch verstehe Sie. Sie haben viel gelitten.

III

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Währenddess warten GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- und HvappeHvappe (fictional and historical) -- Not mentioned in A1; name of Sparres' dog in narrative and name of Einar's and Gerda's dog in der kleinen Atelierwohnung auf AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- Rückkehr.

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HvappeHvappe (fictional and historical) -- Not mentioned in A1; name of Sparres' dog in narrative and name of Einar's and Gerda's dog ist das dritte Mitglied des winzigen Hausstandes, ein weisses, um Schnauze und Füsschen rosafarbenes Hundefräulein, das einer delikaten Leberpastete mit Trüffeln ähnelt. Eebenso wie die echte Strassburger Gänseleberpastete ist H a v appeHvappe (fictional and historical) -- Not mentioned in A1; name of Sparres' dog in narrative and name of Einar's and Gerda's dog mit einer allerliebsten Fettschicht bedeckt. Was ihn jedoch nicht daran hindert, auf GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- s Gemälden auffallend schlank, ja geradezu grazil zu erscheinen. Einem Lämmchen oder einem Reh, wenn nicht gar gewissen elfischen Fabelwesen, die man auf alten gothischen Tapeten oder köstlichen Gobelins findet, glich HvappeHvappe (fictional and historical) -- Not mentioned in A1; name of Sparres' dog in narrative and name of Einar's and Gerda's dog dort...

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HvappeHvappe (fictional and historical) -- Not mentioned in A1; name of Sparres' dog in narrative and name of Einar's and Gerda's dog ist ausserdem Erzieher der Familie Sparre. Schon seit langem. Und zwar mit grossem Erfolg. GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- und AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- hatten längst gelernt, sich HvappeHvappe (fictional and historical) -- Not mentioned in A1; name of Sparres' dog in narrative and name of Einar's and Gerda's dog in allen seinen Launen und Gewohnheiten zu fügen. HvappeHvappe (fictional and historical) -- Not mentioned in A1; name of Sparres' dog in narrative and name of Einar's and Gerda's dog ist die wichtigste Person hier oben. HvappeHvappe (fictional and historical) -- Not mentioned in A1; name of Sparres' dog in narrative and name of Einar's and Gerda's dog duldet keinen Widerspruch wie jeder Haustyrann. Das weiss HvappeHvappe (fictional and historical) -- Not mentioned in A1; name of Sparres' dog in narrative and name of Einar's and Gerda's dog. Dafür aber nimmt HvappeHvappe (fictional and historical) -- Not mentioned in A1; name of Sparres' dog in narrative and name of Einar's and Gerda's dog auch an allen Sorgen und Freuden des Familienlebens aufrichtig teil und Anteil ... und namentlich an allen Mahlzeiten, wobei auch HvappeHvappe (fictional and historical) -- Not mentioned in A1; name of Sparres' dog in narrative and name of Einar's and Gerda's dogs besonderem Geschmach Rechnung getragen wird.

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Dafür aber respektiert HvappeHvappe (fictional and historical) -- Not mentioned in A1; name of Sparres' dog in narrative and name of Einar's and Gerda's dog auch AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- Liebe für Musik, besonders bei grammofonischen Darbietungen, kargt dann auch nicht mit Beifallsäusserungen, insbesondere bei WagnerWagner (historical) -- German composer-Platten. So hat GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- jetzt, um über die Stunden harter Spannung während AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- ' Fortsein HvappeHvappe (fictional and historical) -- Not mentioned in A1; name of Sparres' dog in narrative and name of Einar's and Gerda's dog die Zeit zu vertreiben, eine Parsifal-Platte aufgelegt, mit dem Erfolg, dass HvappeHvappe (fictional and historical) -- Not mentioned in A1; name of Sparres' dog in narrative and name of Einar's and Gerda's dog zu einem Kalbskotelettknochen seine Zuflucht nimmt und damit einen wahren Indianerkrigestanz zum besten gibt, in der Hoffnung fernes Unwettergemurre und andere bedrohliche oder schmerzliche Geräusche zu übertäuben...

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(Obwohl HvappeHvappe (fictional and historical) -- Not mentioned in A1; name of Sparres' dog in narrative and name of Einar's and Gerda's dog eine geborene Pariserin ist, - was, wie bereits erwähnt, eigentlich eine kleine Entgleisung ist, wenigstens in der guten Pariser Gesellschaft, - spielt HvappeHvappe (fictional and historical) -- Not mentioned in A1; name of Sparres' dog in narrative and name of Einar's and Gerda's dog ansonsten ausschliesslich mit Puppen aus HollandHolland -- . Eine Freundin von GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- und AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- , also auch von HvappeHvappe (fictional and historical) -- Not mentioned in A1; name of Sparres' dog in narrative and name of Einar's and Gerda's dog, ist die Spenderin dieses Spielzeugs, denn sie ist glückliche Besitzerin einer ganzen Pekingeser-Familie und hat es auf diese Weise zu beträchtliche, Hundeverstand gebracht.)

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(Trotz GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- s herzlichem, etwas verhaltenem Zuspruch will HvappeHvappe (fictional and historical) -- Not mentioned in A1; name of Sparres' dog in narrative and name of Einar's and Gerda's dog heute jedoch nichts von seinen holländischen Gespielen wissen. Alle Aufforderungen, den Knochen mit einem Püppchen zu vertauschen, - denn die Püppchen sind wattiert und drum geräuschlos, - schlägt HvappeHvappe (fictional and historical) -- Not mentioned in A1; name of Sparres' dog in narrative and name of Einar's and Gerda's dog in den Wind.)

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HvappeHvappe (fictional and historical) -- Not mentioned in A1; name of Sparres' dog in narrative and name of Einar's and Gerda's dog besitzt feine, perlutterfarbene Nägel, - Krallen darf man in Verbindung mit HvappeHvappe (fictional and historical) -- Not mentioned in A1; name of Sparres' dog in narrative and name of Einar's and Gerda's dog nicht sagen, - die an dem Seidenbezug der alten Rokokkomöbel poliert werden. Diese Schönheitspflege HvappeHvappe (fictional and historical) -- Not mentioned in A1; name of Sparres' dog in narrative and name of Einar's and Gerda's dogs ist an der Schönheit der alten Sessel nicht spurlos vorübergegangen.(Drum sehen sie meist etwas angegriffen aus, was besonders Frau ElenaElena Rossini (fictional) Linked to: #allatiniH -- , die auf Ordnung und Achtung auch vor den sogenannten toten Dingen, die nach ihrer Ansicht durchaus lebendig sind und eine richtige Seele haben, hält, zu manchem kleinen Vorwurf Anlass gegeben hat.) Meistens liegt HvappeHvappe (fictional and historical) -- Not mentioned in A1; name of Sparres' dog in narrative and name of Einar's and Gerda's dog auf einem Divan, und trotz HvappeHvappe (fictional and historical) -- Not mentioned in A1; name of Sparres' dog in narrative and name of Einar's and Gerda's dogs Winzigkeit hat HvappeHvappe (fictional and historical) -- Not mentioned in A1; name of Sparres' dog in narrative and name of Einar's and Gerda's dogs es fertig gebracht, dass dieser Divan allmählich inmitten seiner Liegefläche einem respektablen Storchennest gleicht.(Nur wenn GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- oder AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- unpässlich sind und auf dem Divan sich etwas Ruhe gönnen müssen, ist HvappeHvappe (fictional and historical) -- Not mentioned in A1; name of Sparres' dog in narrative and name of Einar's and Gerda's dog bereit, seinen Nestplatz mit einem etwas kleineren Plätzchen zu Häupten oder zu Füssen seiner Hausstandsgenossen zu begnügen. Ist einer von ihnen aber so krank, dass das Bett gehütet werden muss, so bleibt HvappeHvappe (fictional and historical) -- Not mentioned in A1; name of Sparres' dog in narrative and name of Einar's and Gerda's dog mitten auf dem Divan, in seinem Storchennest liegen, niemand vermag ihn daraus zu vertreiben, denn in solchen Fällen ist HvappeHvappe (fictional and historical) -- Not mentioned in A1; name of Sparres' dog in narrative and name of Einar's and Gerda's dog viel kränker und ruhebedürftiger als der wirkliche Patient ... )

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(Die Parsifal-Platte war längst von einem modernen Tonfilmschlager abgelöst worden. GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- weiss sich vor Spannung kaum noch zu helfen. Es sind bereits Stunden seit AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- ' Aufbruch vergangen. HvappeHvappe (fictional and historical) -- Not mentioned in A1; name of Sparres' dog in narrative and name of Einar's and Gerda's dog liegt längst auf seinem obligaten Platz und schnurrt wie ein Kätzchen. Plötzlich fährt er hoch, setzt sich hin, spitzt das linke Ohr, dann das rechte, dann beide ... knurrt auf ... und pfeilt dann von dem Divan hinunter und mit einem Gemisch von Gekläff und Geheul hinaus an die Entrètür...)

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Als AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- eintritt, will das kleine Hundevieh den lang Erwarteten vor Freude fast umbringen.

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AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- ist bleich wie ein Sterbenskranker. GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- ist ihm entgegengeeilt. Sie muss den Geliebten Halt geben, führt ihn zu dem Divan, wo er
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sich wie zerschlagen niederfallen lässt.

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( GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- bleibt lange neben ihm sitzen, wortlos, auch HvappeHvappe (fictional and historical) -- Not mentioned in A1; name of Sparres' dog in narrative and name of Einar's and Gerda's dog rührt sich nicht, blickt nur mit tief bekümmerten Augen den Ermatteten an. "Brauchst nicht gleich zu sprechen, Lieber," spricht sie milde ihm zu, streichelt ihn beschwichtigend ... ahnt alles...)

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Und als dann AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- zu sprechen beginnt, hört sie ihm zu mit geschlossenen Augen. Auch AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- spricht mit geschlossenen Augen. Was ist jetzt Traum? Was ist Wirklichkeit? (Diese Frage rührt GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- s Frauenherz an.)

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Sie lauscht jedem Wort, mit dem er das seltsame Zusammentreffen mit diesen deutschen ArztKreutz Werner (fictional) Linked to: #warnekros -- beschreibt, zu beschreiben versucht...

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Ist das, was jetzt beginnt, Erlösung, die Erlösung für den Freund, den Gefährten, fragt GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- s Herz und begräbt diese bange Frage in sich. Wohin geht der Weg für ihn, für ise, für sie beide? ...

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Tausend Fragen und Ängste stürmen wieder auf GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- ein...

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Und AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- erzählt, völlig aufgewühlt durch das Erleben vorhin, in Wortfetzen ... Herzfetzen, fühlt GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- , sind es...

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Und GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- mit ihrem wachen, immer auf das Wesentliche gerichtetem Verstand, während sie jetzt leise die Augen wieder öffnet und auf den noch immer wie atemlos daliegenden Freund niederschaut, spürt: eine Schicksalswende ist es, was hier herannaht ... ein Abschiednehmen von einem Wesen ... und ein Sterben ... und dann, wer weiss es denn, was dann kommt .... Auferstehen eines anderen Wesens ... Neugeburt...?

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Da zuckt AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- zusammen, richtet sich hart auf, nimmt GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- s Hand, packt sie hart, streichelt sie, und sein Zugriff wird immer leiser: "GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- , kleine, süsse GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- , jetzt nicht mehr traurig sein..."

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(Und sie ist nicht traurig. Ihre Augen sind ihm zugewandt.

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"Sprich nur ... sprich, Liebster..." sagt sie schlicht.

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Und AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- steht jetzt vor ihr. Wortlos hält er ihre Hand.)

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Dann führt er sie an die eine Staffelei, die in dem Atelier steht, vor dem breiten Fenster, durch das der Nordhimmel ruhig und schattenlos hereinleuchtet. Auf der Staffelei lehnt ein grosses Gemälde. Drei Frauengestalten, geschwisterlich vereint, sind darauf zu sehen. Vor ihnen liegt ein schimmernd helles, zierliches Wesen, ein Windspiel...

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GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- s Züge trügt die eine Frau ... ElenaElena Rossini (fictional) Linked to: #allatiniH -- s Züge die andere ... und zwische ihen zwischen ihnen, wie behütet von zwei Schwestern, die dritte ... und sie trägt AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- ' Züge ... nein, nicht AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- '...

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Dort bleiben sie beide stehen ... tief erschüttert ... AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- sucht nach Worten ... GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- streichelt und streichelt ihn ...

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"GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- ," spricht er dann aus tiefster Herzens Erschütterung, "GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- ," und seine Hand weist auf das Frauengesicht inmitten des Gemäldes, "hab Dank, GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- , weil du immer ... bis zuletzt ... an LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. geglaubt hast. Du weisst es, ich habe nie, nie daran zweifeln können ... Jch wusste es, dass der Tag kommen würde ... Liebste ... ich hab ja selber mein armes Leben verbracht im Lauschen auf Wind und Baum und Wolke ... wenn ich draussen herumwanderte und malte ... so gut ich konnte ... und schliesslich ... ach, weshalb davon sprechen ... dass ich schliesslich nicht mehr malen mochte ... nicht mehr konnte ... Aber ich war doch immer ehrlich und hellhörig draussen ... ahnte, wie es dort draussen trieb und keimte ... jeder Grashalm und jeder Strauch verriet mir seine Seele ... jedes Haus und jede Strasse, wo ich auch mit meinem Skizzenbuch, meiner Staffelei stand, zeigte mir ihr Herz ... Wie sollte ich mich da täuschen können, wenn ich auf mein Inneres lauschte und lauschte und spürte, dass sich darin etwas ... anderes ... neues ... oh, wie soll ich es nur sagen..., vorbereitete? ...."

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GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- lächelte ... ein fernes Lächeln ... Es galt nicht dem Bilde, vor dem sie standen, das wie viele ihrer Bilder mit LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative.s fernen, - nahen Zügen wie eine Beschwörung wirken mochte ... Es galt dem Traumgesicht aus der letzten Nacht .... der weissen Gestaltweissbekleideten Gestalt (fictional) -- ...

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"Ich bin so glücklich," sagte sie.

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"Jch bin so glücklich," sagte er.

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Und dann schwiegen sie beide.

*

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An dem Abend dieses verhängnisvollen schicksalsvollen Tages brach AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- zusammen.

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Er weinte stundenlang, das Gesicht in den Kissen des Divans verborgen. Vergeblich versuchte GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- , seine Nerven zu beruhigen, ihn zur Vernunft zu bringen.

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Seine Widerstandskraft war zuende.

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Die letzten Worte des fremden MannesKreutz Werner (fictional) Linked to: #warnekros -- klangen ständig in seinen Ohren. Er hörte andauernd diese seltsame, etwas verschleierte Stimme: "Sie haben viel gelitten..."

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Denn jetzt erst getsnad wagte er es, sich selber einzugestehen, was er In diesen letzten Jahren an Qual und Verzweiflung durchgemacht hatte.
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Jetzt durfte er offen gegen sich selber sein...

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Jn den folgenden Tagen versucht er sich zusammenzureissen.

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GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- ist stets bei ihm. Sie spricht ihm beruhigend zu. "Jetzt musst du froh sein. Jetzt darfst du froh sein. Jetzt wird ja alles wieder gut."

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Und er beginnt neuen Mut zu fassen. "Der fremde MannKreutz Werner (fictional) Linked to: #warnekros -- hat mir eine neue Jugend versprochen ... Nein, nicht mir ... LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. darf leben, hat er gesagt. LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. ... Das ist die neue Jugend, die meiner wartet..."

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Er spricht immer wieder diese Worte vor sich hin. Sie werden ihm Führer durch diese Tage, diese schweren Tage und Wochen...

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Neue Jugend ... Werner KreutzKreutz Werner (fictional) Linked to: #warnekros -- hat sie ihm versprochen...

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Tage bangster Erwartung folgen...

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Tage tiefster Niedergeschlagenheit, furchtbarster Verzweiflung, - um wieder abgelöst zu werden von Tagen glückseligsten Aufschwungs... Werner KreutzKreutz Werner (fictional) Linked to: #warnekros -- hatte versprochen, ihn bald Kunde zu geben ... Signal zum Aufbruch .... Signal zur "Nova Vita"...

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Alles sollte zu AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- Empfang in der Fremde vorbereitet werden ... Und sobald alles vorbereitet war, sollte AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- Nachricht erhalten ... Tage furchtbarster Seelenfolter...

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Tage ohne Ende ...

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Und doch auch Tage der Erwartung und des Glücks ...

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Und die Tage schlichen hin ... und schlaflose Nächte lagen zwischen den Tagen wie trostlose Küsten.

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In einer solchen Nacht hat AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- diesen Traum: Er befindet sich im Zug nach BerlinBerlin -- City in Germany. Durch Nordfrankreichnorthern France -- Country in Europe geht die Fahrt; schneller und schneller jagt der Zug dahin, bis das Schlingern des Zuges ganz aufhört, und ihm war, als sauge der dahinfliegende Zug sich ohne Widerstand durch grenzenlose Entfernungen ... (Kein Laut dringt an sein Ohr.) AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- sitzt am Fenster, blickt über Wälder und Felder ... plötzlich erblickt er in Nebel eingehüllt einen übernatürlich grossen, finsteren Reiter, der mit dem dahinjagenden Zug um die Wette rast. Er ritt so schnell, dass sein Mantel wie ein Segel prall im Winde steht. - Es ist Nacht. Der Zug saust wie ein Sturmwind dahin, nirgendwo wird gehalten. Nur, wo Stationen sind, erhebt sich jedesmal teuflischer Lärm, und in dem aufflackernden Licht der Bahnsteige erkennt AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- immer den furchtbaren, schwarzen Reiter ... Das Dunkel verwandelt sich in eine
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Finsternis, als habe noch nie ein Sonnenstrahl sie erleuchtet ... (und auch das Land unter der Finsternis lag da, als wüsste es nicht, was Sonne ist) ... Plötzlich stürzen alle Passagiere aus den Abteilen, rasen durch die Seitengängen dar Waggons hin nach der Lokomotive, um den Heizern beizustehen, Kohlen, Kohlen, Kohlen in die Glut der Maschine zu schaufeln ... Der Reiter, der TodTod (fictional) -- ist dicht hinter ihnen ... und jeden Augenblick knipst er einen Heizer weg, mit einem fürchterlichen Grinsen, und zerdrückt den nächsten zwischen seinen Nägeln ... Einen Wagen nach dem anderen verliert der Zug im Rasen. Schliesslich ist nur noch der Kohlenwagen hinter der Lokomotive .... Da haben sie das Ende der Welt erreicht, und der Zug stürzt in grenzenlose Tiefen ... Aber AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- ist abgesprungen ... vor dem Niedersturz ... er steht auf einem schmalen Weg, der sich scharf wie eine Messerschneide aus der Erde herauswand. ... Plötzlich steht LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. neben AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- ... Er greift ihre Hand ... der Weg liegt in Licht gebadet da ... und beide hasten dahin ... in wilder Flucht .... der TodTod (fictional) -- hat sie aufgespürt ... und der schwarze ReiterTod (fictional) -- hat sein Pferd verlassen ... es raste nicht schnell genug ... und er rast jetzt ohne Tier ihnen nach ... wilder und wilder in seiner Wut ... Aber LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. wird müde ... und der TodTod (fictional) -- nähert sich ihnen beiden ... Da schreit AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- auf: "Eil, kleine Schwester, eil ... jetzt kämpfe ich mit dem TodeTod (fictional) -- und halte ihn zurück!" ... Und LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative., die kleine Schwester, LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. eilte und eilte dahin ... wie von allen Sturmwinden getragen ... und sie hört, wie AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- kämpft, mit dem TodeTod (fictional) -- ringt. Aber es währt nicht lange. Der TodTod (fictional) -- hat ihn emporgehoben und alles Leben aus ihm ausgesogen und ihn dann in die unendliche Tiefe hinuntergeschleudert, - wo sein Körper dann wie ein welkes Blatt niederwirbelt ... LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. erreicht das äusserste Ende des schmalen Weges ... dort reisst sie beide Arme auf und fällt in die Arme einer hohen, weissbekleideten Gestaltweissbekleideten Gestalt (fictional) -- , ... indes der TodTod (fictional) -- ihr nachhetzte, um sie zu greifen ... Jetzt aber verwandelt sich das Traumerleben aus allen Schrecken wie zu einer Verklärung: die weisse Gestaltweissbekleideten Gestalt (fictional) -- wurde gross und mächtig mit riesigen Schwingen. Und die Gestaltweissbekleideten Gestalt (fictional) -- kämpft mit dem TodTod (fictional) -- , und die weissen Schwingen füllen mit ihrem Rauschen das Land ... Sie waren auf einer Insel mit silbernen Birken.

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LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. ist bebend auf die Knie gesunken, ein kleiner, blassroter, gothischer Engelweissbekleideten Gestalt (fictional) -- hält sie aufrecht ... in ihr dröhnt noch das Brausen der mächtigen Schwingen, als der TodTod (fictional) -- vor dem Geniusweissbekleideten Gestalt (fictional) -- zusammenbrach - und in der Tiefe verschwand.

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Nie hat AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- diesen Traum vergessen können ... Und nicht nur AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- ... Doch er verriet den Traun keinem Wesen.

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Einen Abend danach sagte er zu GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- : "Jch muss jetzt oft an meinen alten Gymnasialdirektor denken. Er erzählte uns so oft die Geschichte von den Negern auf Saint CroixSt. Croix -- , die einen Tag vor ihrer Befreiung aus der Sklaverei Aufruhr gemacht haben. Jetzt verstehe ich sie ... Jch kann auch nicht länger warten..."

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Tags darauf ging er zu ElenaElena Rossini (fictional) Linked to: #allatiniH -- . Sie empfing ihn in ihrem Ankleidezimmer.

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"Sag mir," begann er, "es ist doch Wahrheit, dass ich Werner KreutzKreutz Werner (fictional) Linked to: #warnekros -- getroffen habe ... Und er hat mir doch versprochen, mir zu helfen ... Jch hab es doch nicht geträumt..."

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ElenaElena Rossini (fictional) Linked to: #allatiniH -- , die einen Besuch machen sollte und sich deshalb umkleiden musste, tat dies vor AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- ' Augen ... (Im ersten Augenblick war er über ihre Ungeniertheit verblüfft.

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Sie lachte ihn in ihrer schelmischen Art an.)

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"Jch sehe, Sie machen erstaunte Augen, liebster AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- ..."

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Er errötete etwas hilflos.

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ElenaElena Rossini (fictional) Linked to: #allatiniH -- lachte weiter. "Nun denn, mein Betragen soll Ihnen nur zeigen, dass ich Sie heute schon als - - eine Freundin betrachte und dass das Gespräch mit unsern deutschen ProfessorKreutz Werner (fictional) Linked to: #warnekros -- kein Traum gewesen ist..."

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Weniger Tage später, an einem Montagmorgen, kam ein Telegramm bei ElenaElena Rossini (fictional) Linked to: #allatiniH -- an, von einer Freundin aus BerlinBerlin -- City in Germany Baronin Schildt (fictional) -- Modeled on Anne-Marie Goldschmidt-Rothschild abgesandt: AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- sollte spätestens am nächsten Sonnabend in BerlinBerlin -- City in Germany eintreffen und in einem näher bezeichneten Hotel dort absteigen ... Dort wohne bei seinen häufigen Besuchen in BerlinBerlin -- City in Germany stets der ProfessorKreutz Werner (fictional) Linked to: #warnekros -- ... Im Hotel werde AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- dann einen Brief vorfinden...

- - - -

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Bereits zwei Tage danach begab sich AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- auf den Weg ... GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- und ElenaElena Rossini (fictional) Linked to: #allatiniH -- begleiteten ihn an den Zug.

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Er hatte seit Eintreffen des Tages Telegramms fast nichts mehr gesprochen. Wie ein Schlafgänger kam er sich vor ... wie ein Traumwandler. Jede Freude und jeden Schmerz verschloss er in sich. Auch im Bahnhof liess er sich seine masslose Erregung kaum anmerken. Er riss sich zusammen. Ein paar launige Bemerkungen ... das war alles, was über seine
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Lippen kommen liess. Allein sein ... allein sein ... fort von hier... Flucht ins neue Schicksal hinein ... Flucht von Vergangenheit und Gegenwart ... und: nicht denken, bis das Ziel erreicht war. Das Ziel ... Welches Ziel? - - Er wagte es nicht auszudenken...

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All dies quirlte in seinem Hirn ... Niemand sollte es ihm anmerken. Niemand. Und als der Zug sich langsam in Bewegung setzte, winkte er ein lächelndes Lebewohl seinen beiden geliebten Freundinnen zu... Sein Gesicht war starr wie eine Maske...

IV

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(Langsam setzt sich der Zug in Bewegung. Und es dauert eine Weile, ehe die Maschine zu voller Fahrt ausholt.)

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AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- hat einen Fensterplatz. Mit stumpfem Blick sitzt er dort. Sein Auge scheint leer zu sein. Nimmt nichts in sich auf. Er sieht nichts von dem wirren Häusermeer der RiesenstadtParis -- City in France, das das weite Gewirr der Gleise rechterhand und linkerhand allmählich hinter sich lässt, sieht nichts von den einander ablösenden Vorstädten und Villenkolonien ParisParis -- City in France’, die immer schneller und schemenhafter vorübergleiten. Und schliesslich sind es nur noch vereinzelte Häusergruppen in Gärten, wie Fetzen von Ortschaften, dann sind es nur noch Felder unter offenem Himmel und das Auf und Ab und wieder Auf und Ab der Telegrafensträhne, wie wogende See mit Masten von versunkenen Schiffen. Und grelle, bunte, sinnlose Reklamen schreien den Bahndamm entlang wie Rufe Verlaufener... "Cinzano" ... "L'hiver en EgypteEgypt -- " Ohne dass er es weiss, spricht er ihren Ruf nach ... Da muss er leise lächeln...

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Er hat sich aus alter Gewohnheit eine Caporal-Zigarette angesteckt. Eine nach der anderen raucht er ... Kaum kommt es ihm zu Bewusstseein, dass er raucht ... Mechanisch klopft er dann und wann die Asche ab. Mechanisch sieht er in den blaugrauen Rauch der Zigarette...

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Eine Beute völliger Gehirnschlaffheit, die oft allzu hastigen Reisevorhereitungen folgt in dem Augenblick, wo man bei Abgang des Zuges sich plötzlich völli mit sich allein befindet, unwirksam ... und dazu verdammt ist, unwirksam zu bleiben ... eine ganze Ewigkeit lang.

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Entsetzlicher Gedanke, als AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- jähe sich ins Bewusstsein bringt, dass er sich selber jetzt preisgegeben ist ... Wie dem entfliehen? ... Angst befällt ihn ... Doch wenige Augenblicke später wird seine Angst von ungekannter Wehmut abgelöst ... Es rührt sich etwas in ihm. Seine Starre löst sich ... seine innere Starre, die ihn während der letzten Tage in ParisParis -- City in France - jetzt während der ersten halben Stunde des Alleinseins im Abteil wird es ihm leise offenbar, - geradezu verwandelt hatte. Seit jener Stunde, wo er wusste, dass es irgendwo Erlösung ... Hoffnung für ihn gab ... seit er ElenaElena Rossini (fictional) Linked to: #allatiniH -- ihm das Telegramm aus BerlinBerlin -- City in Germany ausgehändigt hatte ... Und jetzt fällt es ihn wieder ein: noch am selben Tage hatte er dem fremden Manne nach DeutschlandGermany -- Country in Europe Kreutz Werner (fictional) Linked to: #warnekros -- einen Brief gesandt ... Und seit er den
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Brief, diesen wirren, heissen Brief in den Postkasten geworfen, hatte ihn diese Starre befallen ... wie wenn ein eiserner Vorhang sich vor seiner zerissenen Seele niedergelassen ...

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Plötzlich tauchen die beiden geliebten Gesichter vor ihm auf ... GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- .. ElenaElena Rossini (fictional) Linked to: #allatiniH -- .. ein Gesicht neben dem anderen ... seine Gefährtin seit vielen, vielen Jahren und durch viele, viele Siege und Niederlagen ... Freundin sie wie die andere ... und allmählich verwandeln sich beider Gesichter zu einem ... er kann sie nicht mehr von einander unterscheiden ... er hat nur noch einen Namen für sie beide: Heimat ... Heim ... und, - jetzt fällt es ihm ein: ParisParis -- City in France ... Ja, sie beide bedeuteten ihm ParisParis -- City in France ... Und jetzt hatte er sie verlassen ... GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- ... ElenaElena Rossini (fictional) Linked to: #allatiniH -- ... ParisParis -- City in France ...

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Die grosse Millionenstadt war längst vor dem Fenster verschwunden ... Er blickt jetzt hinaus. als wollte er sie suchen ... ParisParis -- City in France ... ElenaElena Rossini (fictional) Linked to: #allatiniH -- ... GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- ...

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Nicht einmal aus dem Fenster hatte er sich vorhin gebeugt, als es ans Abschniednehmen ging ... Der EiffelturmEiffel Tower -- In Paris, France ... die weisse Luftspiegelung des himmelhohen Domes: Sacre CœurSacré-Coeur -- ... ElenaElena Rossini (fictional) Linked to: #allatiniH -- ... GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- ... alles war versunken ... lag wie ausgewischt unter dem dunstigen Horizont der verflimmernden Ferne ... für immer....

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Für immer? Angst fasst ihn an .... Ja. für immer! Denn er, Andreas SparreAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- wird nie nach ParisParis -- City in France zurückkehren. Das weiss er...

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Vielleicht ein anderes Wesen ... Er kann den Gedanken nicht zu Ende denken. Ein Schrei will sich aus ihm herauspressen. Das, was die Menschen Herz nennen, er fühlt es jetzt ... denn ein wilder Schmerz zittert in ihm ... Und jetzt muss er sich wieder zusammenreissen....

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ParisParis -- City in France... Jetzt nur an ParisParis -- City in France denken ... mit seinem blaugrauen, ewig lächelnden Himmel ... mit seinem geistvollen, etwas ironischen und dennoch so barmherzigen Mienenspiel, mit dem die SeinestadtParis -- City in France jedem gegegnet, das wie eine Begnadigung für den Fremdling wie für den Heimischen der -@Editor: SM und so nachsichtig ist wie eine gute, treue verständnisvolle Schwester...

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GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- ... ElenaElena Rossini (fictional) Linked to: #allatiniH -- ... ParisParis -- City in France ... Dieser Dreiklang begleitet ihn, den Flüchtling ... Flüchtling ... Flüchtling ... Im Rhytmus der Fahrt hört er es jetzt plötzlich: Flüchtling ... Flüchtling ...

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Nein ... er ist kein Flüchtling ... er ist ... Doch was ist er? ...

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Da ertönt eine Glocke im Gang und einer ruft: "Le dejeuner premier
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service". Alles verlässt das Abteil ...

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Jetzt, wo sie alle gegangen sind, wird er sich, erst klar bewusst, dass ausser ihm noch drei Menschen, eine Dame, zwei Herren, im Abteil sassen...

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Mit einemmal fürchtet er sich allein zu sein. Er folgt den anderen. Nimmt ebenfalls im Speisewagen Platz. Er rührt kaum die bestellte Speise an, wandert wieder zurück, unterwegs bleibt er vor dem Fenster des Wagenganges stehen. Er muss sich festhalten. Heimlich melden sich die alten Schmerzen. Jeder Stoss der Waggonachsen gegen die Schienenverbindung spürt er...

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Der Zug rast durch Nordfrankreichnorthern France -- Country in Europe. Jetzt ist es ein wirklicher "Rapide" geworden ... Er blickt auf seine Uhr. Noch nicht einmal drei ... Wie langsam die Zeit hinschleicht .... unbeeinflusst von der rasenden Fahrt des Zuges...

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Er lehnt sich wieder in die Ecke seines Fensterplatzes ... Zwischen Ruinen wachsen neue Ortschaften aus der Landschaft ... Da und dort gibt es seltsame, riesige Vierecke mit phantastischen Anpflanzungen ... Nein ... es sind keine Saatfelder ... es sind Kreuzfelder ... Kriegerfriedhöfe ... Plantagen des Todes... Kreuz neben Kreuz ... ins Grenzenlose hineingestellt ...

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Da fällt ihm sein seltsamer Traum von neulich Nacht ein: der finstere Reiter, der TodTod (fictional) -- , der seinen Zug verfolgt...

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Seine Schmerzen wachsen ... Er will ihrer nicht achten ...

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Das Traumge s icht icht verlässt ihn nicht...

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"Wenn ich nur zuerst ans Ziel komme," denkt er. "Wieviel schrecklicher doch die Wirklichkeit ist als ein Traum. Vor dem TodesreiterTod (fictional) -- konnte ich entfliehen ... Aber vor meinen Schmerzen ... vor mir selber ... kann ich vor mir selber flüchten ... kann ich mir selber entfliehen? ..."

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Und er muss an GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- denken .... Weshalb hat er ihr nicht erlaubt, ihn zu begleiten? Sie bat ihn darum. Nie hat sie ihn allein gelassen. Nie. Und jetzt hat er sie dazu gezwungen, in ParisParis -- City in France zurückzubleiben ... und zu warten ... Nein, sich nicht unterkriegen lassen, schreit es in ihm. Er reis reisst sich wieder zusammen, steckt sich wieder eine Zigarette an, schaltet das Denken aus...

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Die Zollgrenze BelgienBelgium -- s und FrankreichFrance -- Country in Europes ist erreicht. Er blickt teilnahmslos aus dem Fenster. Das Abteil ist jetzt bis auf den letzten
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Platz gefüllt.

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Die Fahrt durch BelgienBelgium -- geht in Schneckentempo ... Ab und zu stapft er in den Speisewagen, giesst einen Cocktail hinunter, nur, um die Zeit tot zu schlagen ... Es ist noch nicht einmal sechs Uhr abends... Bei jeder winzigen Ortschaft hält der Zug. Träge steigen die Menschen aus und ein, als hätte jeder einen Überfluss an Zeit...

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Endlich ist die deutsche Grenze erreicht. Und eine neue Lokomotive bringt neue Energie in die Fahrt ... Die Nacht sickert langsam nieder. Der Zug braust in die Dunkelheit hinein ...

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Er hat lange im Speisewagen gesessen, hat getrunken und getrunken, um alles in sich zu betäuben ... auch die Schmerzen, die das Schüttern und Schlingern der Fahrt ihn verursachen ... Er muss zurück in sein Abteil. Er kann sich im Gang kaum aufrecht halten. Endlich liegt er wieder in seiner Ecke. Er beisst die Zähne zusammen. Er schliesst die Augen.

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Jetzt hat er also alle Brücken hinter sich abgebrochen ... Alles liegt hinter ihm ... in unerreichbarer Versunkenheit ... das Vergangene ... Wie seltsam das klingt: das Vergangene ... Sein ganzes Leben scheint ihm etwas Vergangenes ... etwas Verlorenes ... Verlaufenes zu sein. Er zerlegt den Sinn der Worte: Vergangenes ... Verlaufenes ...

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Und jetzt lässt er sich in dieses fremde Land hineinschleppen ... hineinjagen ... DeutschlandGermany -- Country in Europe ... Nur durchgereist auf Durchreisen hat er es flüchtig kennen gelernt. Und jetzt soll es das Land seiner Schicksalswende werden ... der Neugeburt ... oder ...

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Er will nicht denken. Aber es lässt ihn keine Ruhe ... Wäre es vielleicht nicht richtiger gewesen, auf dieses phantastische Experiment zu verzichten? .... Denn ein Experiment ist es doch, was man mit ihm vorhat... Wäre es nicht vernünftiger gewesen, das Leben, so wie es sich für ihn gefügt, zu Ende zu leben, auszuleben, es aus sich verebben zu lassen? ...

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Er denkt an den Brief, den er neulich an Werner KreutzKreutz Werner (fictional) Linked to: #warnekros -- geschrieben hat: "Jch verschreibe mich Ihnen auf Leben und Tod, wenn nur Lili Lili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. weiterleben darf..." Ja, das hatte er vor ein paar Tagen geschrieben ... Und er hatte Wort zu halten ... Und alles, was noch an Mannesstolz in ihm wohnt, rührt sich, fasst ihn an. "Jch habe ans Ziel zu kommen. Jch habe auszuhalten." Er spricht halblaut vor sich hin, dass ein paar Mitreisende ihn fragend anschauen ...

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Er muss lächeln ... muss sich selber belächeln ... Das hat er sonst oft getan, wenn Geschick und Leid ihn erdrücken wollten. Er ist nicht umsonst Däne ... Kopenhagener ... Dort wird nichts tragisch genommen ... Man findet für alles ein Lächeln ...

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Also, sagt AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- zu sich selber, schreiben wir uns einmal selber den Nekrolog ... Es könnte ja ... Nein, nicht tragisch werden.

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Und dann formuliert er in Gedanken seinen Nachruf als Künstler folgendermassen:

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"Der Maler Andreas SparreAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- ist tot. Er starb im Zug zwischen ParisParis -- City in France und BerlinBerlin -- City in Germany. Die übrigen Mitreisenden glaubten, er sei auf seinem Platz in der einen Fensterecke des Abteils eingeschlafen, - bis dass durch irgend eine stärkere Erschütterung im Wagen, wohl beim Überfahren einer langen Weiche, sein Körper vornüberfiel. Da erst konnte man die tragische Tatsache seines Todes feststellen. Vermutlich war die Todesursache ein Herzschlag.

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Ein glückliches und harmonisches Künstlerleben hat hier seinen jähen und zu frühen Abschluss gefunden. Er war noch ein junger Mensch, ein Mann in den allerbesten Jahren, scheinbar mit einer vielversprechenden Zukunft ... Er schien gerade jetzt, nachdem er eine Zeitlang gesucht und auf verschiedene Weise experimentiert hatte, seinen Stil gefunden zu haben. Und seine letzten Gemälde tragen denn auch anerkanntermassen den Stempel künstlerischer Sicherheit und menschlichen Wissens. ... Seine Bilder, meist in FrankreichFrance -- Country in Europe und ItalienItaly -- Country in Europe entstanden, waren bald hell und farbenstrahlend, bald dunkel und etwas schwermütig, - aber stets voll von Stimmung und Naturgefühl. Zwei Vorwürfe bevorzugte er vor allem: ParisParis -- City in France, dessen Seineuferbanks of the Seine -- , Brücken, Türme er mit nicht geringer Meisterschaft in ihrer perlgrauen, leise verschleierten Atmosphäre wiederzugeben vermochte, sowie Landschaften unter drückendem Gewitterhimmel, vor dessen dunklem Hintergrund Bäume und Häuser hektisch aufleuchteten. - Gerade mit Gemälden dieser Art hatte er oft beträchtlichen Erfolg in den grossen Pariser Salons. Besonders waren es Bilder der letzteren Art, diese kräftigen, sehr männlich aufgefassten Gewitterbilder, in denen Andreas Sp.Andreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- Auslösung für seine Begabung fand.

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Wir, die seine recht zarte, oft effeminierende Erscheinung kannten, seinen lächelnden, fast lustigen Tod u Ton in der Unterhaltung, so oft wir ihn in seinem Pariser Artelier besuchten, sahen dies mit Verwunderung, und oft befiel uns der Gedanke, das alles, was an Männlichkeit in ihm wohnte, in diesen starken, etwas wilden und eigenwilligen Bildern seinen Ablauf fand. Hierin manifestierte er eine geradezu betonte Virilität ...

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Er malte sehr schnell. Und so kam es, dass er Zeit fand, sich neben seiner Malerei mit vielen anderen Dingen zu beschäftigen. Alles zwischen Himmel und Erde interessierte ihn. Sein Wissend war recht umfassend. Auf allen Gebieten der Kunst war es zu Hause. Sehr bezeichnend war für ihn eine Antwort, die wir einmal aus seinem Munde hörten, - in TrianonTrianon -- , an einen älteren Kollegen von ihm gerichtet. Dieser hatte seinen Ärger darüber geäussert, dass ein junger Kollege ein Gemälde auf eine seiner Meinung nach zu systemmatische Weise beginne. "Sie müssen mir verzeihen, dass ich Ihre Ansicht nicht teile," entgegnete Andreas Sp.Andreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- , "aber ich glaube nun einmal, dass es unmöglich ist, das Blatt einer Rose richtig zu malen, wenn man nicht bis ins Letzte hinein den Einfluss der Reliefkunst der Assyrier auf die Skulptur der Griechen kennt, .." Ein andermal äusserte er sich folgendermassen: "Jch begreife nicht, wie leichtfertig meine meisten Altersgenossen mit ihrer Kunst umgehen, - wie leicht sie mit ihrer Leistung zufrieden sind. Was mich betrifft, so rechne ich damit, tausend Jahre nötig zu haben, ehe ich es ein einigermassen anständiger Maler geworden bin." So ernst nahm Andreas Sp.Andreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- jedenfalls seine Kunst.

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Die längste Zeit seines Lebens hat er fern von seiner dänischen Heimat verbracht, - draussen in EuropaEurope -- , in ItalienItaly -- Country in Europe, HollandHolland -- , DeutschlandGermany -- Country in Europe, - FrankreichFrance -- Country in Europe. Meist lebte er in ParisParis -- City in France. "Ich bin weder Däne noch
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Franzose. Nein, bestimmt auch nicht Franzose," sagte er häufig. "Aber ich bin Pariser. Und ist das keine Nationalität, dann besitze ich vielleicht gar keine."

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Der Grund, weshalb er KopenhagenCopenhagen -- City in Denmark in jungen Jahren bereits den Rücken gekehrt hatte, obwohl man dort seine Kunst von Anfang an recht geschätzt, war, dass ihm KopenhagenCopenhagen -- City in Denmark - DänemarkDenmark -- Country in Europe nicht als der richtige Boden für die Kunst seiner Frau erschien, für Grete Sp.Grete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- s Malweise. In KopenhagenCopenhagen -- City in Denmark hatte er oft hören müssen, wie sehr man seine Bilder denen seiner Frau vorzog. Und das war vielleicht das Schlimmste, was man ihm sagen konnte. In ParisParis -- City in France, wo im allgemeinen das Gegenteil der Fall war, fühlte er sich schon aus diesem Grunde zu Hause. Die Erfolge seiner Frau fühlte er wie eigne Erfolge. Denn der Hauptzug seines Wesens war Ritterlichkeit seiner Frau gegenüber, wie überhaupt den Frauen gegenüber. Für seine eigne Person war er stets ohne Ambitionen gewesen. Auch was sein künstlerisches Können betraf. Für sich legte er den strengsten Massstab an.

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Er war im übrigen eine sehr komplizierte, problematische Natur. Trotz unvermeidlicher Einflüsse, denen jeder Künstler in ParisParis -- City in France ausgesetzt ist, blieb er im Grunde eine echt nordische Malerbegabung, seine Kunst hatte also in ihrem tiefsten Wesen wenig mit dem Romanischen, alles aber mit dem Germanischen zu schaffen. Als Persönlichkeit war er Europäer. Er verkehrte ständig mit französischen Philosofen und Skribenten, mit polnischen Geigern, mit asiatischen Architekten und deutschen Malern.

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Zusammen mit einem französischen FreundeCh. Gyuot (historical) -- hat er ein Buch über nordische Sagen geschrieben, das in FrankreichFrance -- Country in Europe - ParisParis -- City in France viele Auflagen erlebt hat. Hierdurch wurde er ein an dänischen Verhältnissen gemessen recht gelesener Schriftsteller. Hierauf war er nicht wenig stolz. Und er freute sich, gerade durch dieses Werk der romanischen Leserwelt die Augen für germanische Ideenwelt geöffnet zu haben, ein Unterfangen, das gerade in der Nachkriegszeit, - das Buch erschien im Jahre 1924, - als ein geistiges Brückenschlagen zwischen der romanischen und germanischen Welt Lob verdient. (Seiner ganz auffallend gut disziplinierten Gedächtnisschärfe verdankte er es, ein Interpret der vornehmsten Musäen EuropaEurope -- s geworden zu sein. Auch hierin bewährte er sich als Mittler und Vermittler.)

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(Ohne selber ein ausübender Musiker zu sein, hegte er eine tiefe Liebe zur Musik. Auch auf diesem Gebiete besass er ein nicht geringes Wissen und ein sehr feines Verstehen.

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Alle diese umfassenden Studien und Interessen hatten seine ganze Zeit und seine ganze Energie mit Beschlag g b elegt, und jetzt stand er in seinen besten Jahren, wohlausgerüstet, um seine grossen Arbeiten, von denen er geträumtb hatte, ausführen zu können.

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In den letzten Jahren war seine Gesundheit nicht besonders gut gewesen. Er hatte oft über Schmerzen geklagt, aber stets auf eine verhaltene, lächelnde Weise, so dass sogar die Ärzte, die er schliesslich hatte aufsuchen müssen, sich über seinen Zustand wohl geirrt hatten oder aber sich über den Ernst seiner körperlichen Verfassung nicht hatten klar werden können.)

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Jetzt hat der Tod so jähe, - und zum tiefen Schmerz seiner vielen Freunde nah und fern, - dieses lichte und sympathische Künstlerleben abgebrochen, ein Künstlerleben, das von Anfang an der ernsten Arbeit und dem heiligsten Ringen um die Kunst geweiht war, und das uns allen, die ihn gekannt haben, wie ein unvollendeter Roman erscheinen muss..."

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"Punktum," sagte AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- still für sich und lächelnd, "Punktum". Und er er dachte daran, dass ungefähr so, wie er es sich jetzt formuliert hatte, jemand anders heimlich in ein Tagebuch niedergeschrieben hatte, - jemand anders, - GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- , sein junges Weib, sein treuester Lebenskumpan ... vor gar nicht langer Zeit, als alle, und auch sie, meinten, dass er heimlich - - aufbrechen würde ... Unfähig, weiter zu leben. Eines Nachts hatte er sie über ihrem Tagebuch schlafend gefunden ... eines Nachts, die
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einen Tag furchtbarsten Zusammenbruchs an Körper und Seele in ihm abgelöst hatte. GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- hat es nie erfahren, dass er diese "Tagebucheintragung" gelesen hatte ... Und als sie ihn dann in Tränen aufgelöst gefunden, hat er ihr nicht verraten mögen, weshalb er geweint ...

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"Ja," sagte er jetzt zu sich, "so wird man es vielleicht einmal in einem gewissen Blatt in KopenhagenCopenhagen -- City in Denmark, das mir wohlgesinnt ist, lesen können. Würde aber ein sogenannter "guter Kollege" in einem weniger gut gesinnten Blatt daheim die Sache in die Hand bekommen, so würde 'die Flöte wohl einen anderen Klang bekommen' ..."

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(Und ihm fällt ein Zusammentreffen mit einem dieser "Wohlgesinnten" auf dem 'StrögStrog -- ' in KopenhagenCopenhagen -- City in Denmark ein, als er vor einiger Zeit seine letzte Ausstellung dort abhielt. "Wenn ich Jhnen meine ehrliche Meinung sagen soll" begann der Verehrte, doch er fiel ihm ins Wort und sagte lächelnd: "Lieber nicht, denn Sie wissen, ich bin ein guter Boxer." Und der Mann war plötzlich zusammengeschrumpft wie eine Schweinsblase, in die man ein Loch gestossen hatte, und war lautlos verschwunden. Ein leises Lachen schüttelt ihn bei dieserc Erinnerung ... Aber das Lachen erstarb ... Unheimliche Schmerzen begannen wieder in ihm zu toben. Das Schlingern des Wagens, das Stossen der Räder verursachte ihm namenlose Pein.

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AachenAix -- war längst passiert. Würde man denn nie KölnCologne -- City in Germany erreichen, stöhnte es in ihm.)

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AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- hat kein Schlafabteil bestellt. Diese Art modernen Reisekomforts hatte er stets verabscheut ... Mit wildfremden Menschen eingepfercht zu werden, war ihm zuwider. Eine unüberwindliche Scham verbot es ihm, sich in Gegenwart anderer Männer zu entkleiden. Nur wenn er mit GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- reiste, brachte er es über sich, in einen Schlafwagen zu benutzen. Viele hatten ihn deshalb verlacht. Nur GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- verstand seinen Widerwillen ...

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Endlich ist KölnCologne -- City in Germany erreicht. Alle Mitreisenden verlassen das Abteil. Sie haben Schlafplätze, denkt AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- froh. Er ist allein. Wie eine Erlösung empfindet er jetzt das Alleinsein. Hoffentlich wird er so die ganze Nacht bis BerlinBerlin -- City in Germany verbringen können ...

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Er steht auf, reckt sich, geht hin und her ... Er ist doch recht müde geworden. Schlafen, schlafen ...

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Nach kurzer Zeit setzt sich der Zug wieder in Bewegung. Er hat sich eine neue Zigarette angesteckt. Ob ihn die Schmerzen wohl in Frieden
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lassen werden, bis er am Ziel ist: BerlinBerlin -- City in Germany ...? Er faltet wie ein Kind die Hände ... Nur diese eine Nacht schlafen können ... Nur diese eine Nacht nicht denken ... nur schlafen ... nur schlafen...

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Er legt sich auf die Bank nieder. Schlummert ein.

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Da plötzlich fährt er hoch. Entsetzlicher Schmerz presst ihn sogæeich wieder aufs Polster nieder. Ihn schwindelt. Ein lauer, watteartiger, etwas rötlicher Nebel umfängt ihn. Und dann gibt es nur Leere, lichtlose Leere um ihn, ein tiefer Abgrund nimmt Ihn auf. Das Bewusstsein verschwindet ...

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Nach einer Ewigkeit findet er sich hilflos auf dem Boden des Abteils liegen. Wirr blickt er um sich. Was war geschehen? Er weiss es nicht. Wie lange hat er auf dem Boden gelegen?

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Er blickt auf die Uhr. Zwölf Uhr ... Oh, mein Gott, ist es erst Mitternacht! Und noch sieben qualvolle Stunden bis BerlinBerlin -- City in Germany ...

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Er versucht, sich zu erheben. Endlich gelingt es ihm. Vorsichtig legt er sich wieder auf die Bank nieder. Gott sei Dank, dass er allein im Abteil ist. Vielleicht wird er doch noch Schlaf finden. Die Schmerzen haben nachgelassen.

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"GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- ", spricht er vor sich hin, "GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- , jetzt deine Hand halten können, deine kühle Hand, die mir so oft geholfen hat. Du weisst, auch meine Hand hat dir so oft Linderung geben können, wenn du meinetwegen dich quältest ..."

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Und er entledigt sich seiner Jacke, legt sie unter den Kopf, um etwas höher liegen zu können, bedeckt sich mit seinem Mantel. Ihm war vorhin so heiss gewesen ... Jetzt beginnt er zu frösteln. Ob er Fieber hat? Vielleicht gar hohes Fieber. Sein Puls jagt. Das Licht der Deckenlampe ist unerträglich. Er schliesst die Augen. Das Licht sickert durch die geschlossenen Lider.

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Er versucht aufzustehen. Die Gardinen vor den Fenstern nach dem Gang will er schliessen. Das Licht ausdrehen. Endlich gelingt es ihm.

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Und er liegt wieder.

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Die Schmerzen regen sich aufs neue. Der Zug rast durch eine Station. Mit ohrenbetäubendem Lärm. Die matten Bahnsteiglampen schimmern wie milchige Schatten geisternd herein. Er zieht den Mantel übers Gesicht. Der Traum von neulich ... Der finte finstere Reiter ... ist er ihm auf der Spur? ... Er muss Fieber haben. Ist es Fieberwahn, der ihn umfängt?
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War da nicht etwas vor dem Fenster draussen? Eine Gestalt? Ein Reiter? ... Der finstere Reiter? Ein Mantel wie ein Segel flog hinter ihm her durch das nächtliche Dunkel ... ein bleicher Kopf mit leeren, tiefen Augenhöhlen ...

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Er merkt selber, wie ihn alle Farbe aus dem Gesicht verschwindet ...

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Er muss bleich wie der Tod sein. Er hört das Klappernseiner Zähne.

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Er presst verzweifelt die Augenlider nieder. Er will nichts sehen, will nicht wissen, wer draussen vor dem Fenster mit ihm um die Wette jagt ...

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Eisige Kälte ist jetzt im Abteil. Ein Schüttelfrost lässt ihn erbeben. Angstschweiss rieselt von der Stirn. Sein Haar klebt an den Schläfen. War es das Sausen des finsteren Mantels dort draussen, was er jetzt hört? Ja, er hört es jetzt deutlich, ganz deutlich, das Sausen, stärker und immer stärker ... kommt davon die eisige Kälte, die durch das Fenster dringt?

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Die Fahrt ebbt ab. Der Zug hält.

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"HannoverHanover -- ? ... HannoverHanover -- !" wird gerufen. Und wieder ... ganz fern "HanncverHanover -- ".

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Hammerschläge gegen Räder. Immer näher kommen sie. Jetzt haben sie seinen Wagen erreicht. Unter seinem Fenster hört er jetzt die Schläge, - als wollte man ihm den Schädel zertrümmern. Dazwischen hört er deutsch sprechende Stimmen. Wie hart auch jeder Laut ist, so ist ihm dennoch, als würden sie irgendwie durch Watte gedämpft ...

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Türen werden aufgerissen ... werden zugeworfen.

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Dann ein scharfer Pfiff ... Der Zug zittert wie unter angespannten Muskeln. Langsam setzt sich der Zug wieder in Gang. Der ist vielleicht auch müde wie er selber, möchte gern ausruhen, anstatt jetzt wieder zu neuer Hetzjagd ... weiter nach BerlinBerlin -- City in Germany, denkt AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- erschöpft. Stumpf lehnt er halb liegend auf der Bank ... Da springt er hoch ... Die Tür seines Abteils wird aufgerissen. Die vorgezogenen Gardinen werden beiseite geschoben.

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Eine Dame steht in der Tür. Ihre Silhouette zeichnet sich gegen das Licht im Gang scharf ab.

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Das Dunkel in seinem Abteil scheint sie im ersten Augenblick scheu zu machen. Aber nur einen Augenblick. Dann wirft sie ein Handköfferchen hinauf in das Netz an der Wand und sinkt selber schlaff auf dem
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nächsten, leeren Eckplatz neben der Korridortür nieder.

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AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- knipst das Licht wieder an. Er weiss selber nicht, dass er es tut. Erst als der kleine Raum wieder hell ist, kommt ihm seine völlig mechanische Handlung zu Bewusstsein.

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Er unterdrückt seinen Missmut, plötzlich aus seiner Eisamkeit herausgerissen zu sein. Bis BerlinBerlin -- City in Germany wird der Zug nicht mehr halten, denkt er plötzlich. Entsetzlicher Gedanke. Also gibt es keine Hoffnung mehr, wieder allein zu sein. Ob er in das nebenan liegende Abteil gehen soll? Vielleicht ist es leer ... Doch sofort verwirft er den Gedanken wieder. Er darf nicht unhöflich erscheinen ... Er hat sich zusammenzureissen. ... Er fühlt seine Schmerzen. Er darf sie nicht fühlen. Er will sich nichts anmerken lassen. Denn so viel Mann ist noch in ihm, dass er nicht zulassen will, dass ein fremdes Wesen vielleicht Mitgefühl mit seinem Jammer bekommt ...

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Er setzt sich korrekt zurecht. Er nimmt eine straffe Haltung an.

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Sie ist jung und elegant.

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Er betrachtet sie, ohne dass sie es merkt.

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Der Ausdruck ihrer Augen fällt ihm auf. Sie scheint ihn gar nicht zu sehen, scheint gar nicht zu wissen, dass sie mit ihm den kleinen Raum teilt.

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Ob sie nicht einmal bemerkt hat, dass er das Licht angeknipst ... Vielleicht hätte er es dunkel lassen können ... Wie wohl wäre ihm gewesen, weiter im Dunkel die Nacht zu verbringen ... Jetzt ist es zu spät. Er könnte sie fragen .... Sie könnte es missverstehen ...

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Er blickt vor sich hin ... Er sieht auf seine Finger ... Doch schon sind seine Augen wieder bei ihr ... Dieser seltsame Blick, denkt er, als sähe diese fremde junge Frau quer durch die Abteilwand ... Einen so fernen Blick haben ihre Augen ... als starrten sie auf irgend etwas Unwirirkli c ches als erblickten sie ein auf irgend etwas weit fort ...

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AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- wurde fast unheimlich zu Mut ... War sie vielleicht auch nur ein Sinnentrug? Hatte er wirklich so hohes Fieber, dass er die Herrschaft über seine Einbildungskraft verloren hatte?

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Die Hitze wurde völlig unerträglich. Seine Kehle war wie ausgetrocknet. Er begriff nicht, wie es plötzlich so warm im Abteil hatte werden können? Vor kurzem war ihm so kalt gewesen, dass ihm die Zähne geklappert hatten ... Wann würde dieser Aldruck enden? Würde er je BerlinBerlin -- City in Germany
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erreichen? War überhaupt nicht alles nur ein böser Traum? Wann würde die Zeit endlich aufhören, still zu stehen? Weshalb jagte sie nicht mit dem Zug um die Wette? Ebenso wie der finstere Reiter ...

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Wieder durchbrauste der Zug mit einem teuflischen Lärm eine Station. Und wieder flackerten blasse Lichter durch das Fenster .... Er sprang von seinem Sitz auf und zog die Gardinen noch dichter zusammen. Nur nicht aus dem Fenster sehen ...

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Da weinte jemand.

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Er sah sich um ... er sah auf das junge Menschenkind drüben in der Ecke. Das Gesicht war von Tränen mit einem Schimmer übergossen. Das Weinen entstellte das Gesicht nicht, denkt er leise. Aber bleich ist die Fremde. Und die Tränen stürzen ihr aus den Augen. Sie muss gesehen haben, dass er sie anschaut ... Aber sie macht trotzdem nicht den geringsten Versuch, ihr Weinen zu verbergen oder die Tränen abzutrocknen.

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Oder hatte sie wirklich nicht gesehen, dass er hier sitzt?

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Wie seltsam Frauen sind, denkt er. Besteht Bestand wirklich ein so grosser Unterschied zwischen ihnen und Männern? ... Besitzen sie denn gar keinen Stolz? Sind sie wirklich so schwach?

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LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. ... ganz leise steigt die Frage in ihm auf, LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative., wird sie auch so werden? ... Ja, eigentlich war sie wohl immer so gewesen ... so, wie dies fremde Menschenkind dort drüben, das jetzt wie von aller Welt verlassen still vor sich hinschluchzt.

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Sie muss noch recht jung sein. Ihr aschblondes Haar liegt um eine schmale, makellose Mädchenstirn. Ihre Augen, die von Tränen verschleiert sind, sind gewiss hell blau und können recht froh und sorglos schauen .. Sie hat ihre Handschuhe abgestreift ... Die Linke trägt einen schlichten Reif, sieht er. Also eine Braut ...

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Ihr Reisekleid verrät Geschmack. Ihr fein geschwungener Mund zuckt vor –Erregung ...

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Tiefes Mitgefühl regt sich plötzlich in ihm dieser jungen, unglücklichen Frau gegenüber.

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"Mademoiselle," beginnt er zag.

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Sie scheint ihn nicht zu hören. Er hat wohl zu leise gesprochen. Das Brausen des Zuges hat sein Wort übertäubt.

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Da fällt ihm ein, dass er sich in DeutschlandGermany -- Country in Europe befindet.

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"Gnädiges Fräulein," wiederholt er fast verlegen.

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Sie hebt ihre verweinten Augen auf und begnegnet begegnet seinem Blick
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und findet aus seinem Lächeln ein verhaltenes Mitgefühl. Ihr verschleierter Blick verliert alles Starre. Ihre Wimpern haben einen süssen silbernen Glanz, sieht er, das kommt von den Tränen ... Welch eine entzückende Braut, denkt er.

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"Jch möchte Ihnen so gern helfen," sagt er. "Sie haben gewiss etwas recht Schweres durchgemacht, mein Fräulein ..."

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Weiter kommt er nicht. Sie hat beide Hände vors Gesicht gepresst und weint und weint herzzerreissender denn jedann, reicht ihm sie unter Schluchzen ein Zeitungsblatt, das sie zusammengefaltet während der ganzen Zelt umklammert hatte. Erst jetzt fällt AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- dies ein auf. Er nimmt das Blatt, weiss nichts damit anzufangen, ist aufgestanden, hat sich jetzt neben die Weinende gesetzt, streichelt ihre eine Hand. Jetzt wird sie ruhiger. Sie legt die andere Hand auf seine und beginnt zu erzählen.

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Ihr Verlobter, ein bekannter Musikerpianist XX of Hanover -- , sei vorgestern nach BerlinBerlin -- City in Germany gereist, um dort gestern ein Konzert zu geben. Heute abend sollte er eigentlich zurück sein. Unterwegs nach dem Bahnhof, um ihn abzuholen, kauft sie zufällig eine Zeitung, die Zeitung, die er in der Hand hält, und darin liest sie dann ...

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Sie zeigt auf der vorderen Seite auf eine Stelle, weint wieder ...

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AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- liest: "Der junge Pianist ... aus HannoverHanover -- pianist XX of Hanover -- , der gestern abend ein erfolgreiches Konzert im ... Saal gegeben hat, ist auf der Rückfahrt nach seinem Hotel mit seinem Automobil gegen einen Strassenbahnwagen gerannt .... Mit sehr schweren Verwundungen liegt er jetzt in der ... Klinik darnieder ... Sein Zustand gibt zu den grössten Besorgnissen Anlass ..."

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Erschüttert hat AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- den Bericht gelesen ... seine Hilfe hat er der unglücklichen Braut erst angeboten ... Womit kann er ihr denn helfen?

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Er kommt sich jetzt wie ein Schwätzer vor.

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Und doch: wie wenig er sich selber stets auch hat helfen können, - bei anderen vermochte er häufig durch eine mystische Kraft, die in ihm wohnen muss, Linderungen von Schmerzen zu erreichen ... Wie oft hat GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- und ElenaElena Rossini (fictional) Linked to: #allatiniH -- ihm dies nicht gestanden? Ob er in dieser fürchterlichen Nacht wohl noch genug Kräfte besass, um diesem gepeinigten Frauenherz etwas Ruhe zu schenken?

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Ihre wie im Fieber brennenden Hände lagen wieder in seinen. Er hielt
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sie lange, ohne Unterlass umschlossen. Zuerst zuckten sie wie ein gefangenes Vögelchen. Doch stiller und stiller wurde das Zucken, bis es ganz verweht war. Einige wenige Worte armseligen Trostes hätte er wohl zusammenfinden können. Soviel Deutsch hatte er von dem Gymnasium her noch behalten. Aber er sprach kein Wort. Streichelte nur ganz sachte die matten Mädchenhände ... Auch sie schwieg jetzt. Er konnte ihren leichten Atem hören. Nur dann und wann schluchzte es noch aus ihr. Und ihr Atem ward immer regelmässiger ... Da fühlt AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- plötzlich ihr Blondhaar an seinem Gesicht. Und kurz danach fühlt er einen linden Druck gegen die Schulter. Jhr Kopf ist gegen an ihn gesunken. Sie schläft. Jetzt fühlt er ihren Herzschlag gegen seine eine Hand, die er um sie hat legen müssen, um ihr Halt zu geben ...

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Und er lächelte glücklich ... in ihm wohnte also auch heute noch etwas von jenem verborgenen, rätselhaften Fuidum Vermögen, anderen zu helfen ... auch heute noch ... auch heute noch ...

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Ein paarmal hatte er versucht sich zu bewegen. Aber jedesmal war sie zusammengezuckt wie ein krankes Kind, das im Schlummer wimmert. Er blie blieb drum jetzt starr sitzen ... wie schwer es ihm auch fiel ...

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Und er schliesst die Augen. Vielleicht gelingt es ihm jetzt, etwas zu schlafen. Der Zug flog jetzt förmlich die Strecke dahin. Es war wie ein gleitendes Wiegen.

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Und bald hat die sausende Fahrt auch ihn eingewiegt.

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Doch er erwacht schon bald wieder. Und er muss lächeln: wie wirr und voll von Überraschungen und Verkettungen doch das Leben der Menschen ist ... Und dabei schreiben sie noch Romane, die Menschen ...

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Hier sass er in einem zufälligen Zugabteil, er, Andreas Sp.Andreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- aus KopenhagenCopenhagen -- City in Denmark, hingeweht vom Schicksal Leben nach ParisParis -- City in France, und von ParisParis -- City in France nordwärts gehetzt von einem wahrhaft phantastischen Schicksal, ein unendlich Beladener, der Hilfe und Beistand bedürftig w ist wie nur einer, und da hat der Zufall ihn dazu auserwählt, einem anderen beladenen Wesen, dieser ihm bis vor kurzem völlig F Fremden, beladen wie er, – Trost zu spenden und Beistand, um ihr über eine harte Stunde seines ihres Daseins, vielleicht die härteste Stunde des Daseins von ihr, hinwegzuhelfen ... Und jetzt lag dieses kleine deutsche Fräulein, die Braut eines ihm völlig Unbekanntenpianist XX of Hanover -- , in seinen Armen ... Und sie und er, jeder von ihnen beiden, fuhr, gelenkt vor irgend einer blinden Vorsehung, dem eignen Schicksal entgegen ... irgend wo in DeutschlandGermany -- Country in Europe...

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Dies dachte er und immer wieder dachte er es ... und er wurde damit
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nicht fertig ... er achtete nicht auf seine Schmerzen, die in ihm tobten und wühlten ... bis er wieder etwas eingenickt war.

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Da weckt ihn ein Schluchzen ... Sie blickt ihn mit fast irren Augen an. Das fahle Morgenlicht rieselt durch die Vorhänge.

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"Oh, verz ei ie hen Sie mir, dass ich Sie geweckt habe," stammelt er, denn, ohne zu wollen, hat er seine Stellung verändert, hat seinen Arm, mit dem er sie umschlungen hatte, im Schlafe wohl los gelassen, sie weint wieder wie ein wimmerndes Kind, dem Unrecht geschehen ist, das leidet, und nicht weiss, weshalb, denkt er leise, und er redet fürsorglich auf sie ein, legt ihren Kopf wieder gegen seine Schulter, umschlingt sie wieder, dass er ihren Herzschlag gegen seinen eignen Armpuls spürt, und bald ist sie wieder, dicht an ihn geschmiegt, eingeschlummert. Seltsam, seltsam, spricht er stumm zu sich, wie ist dies alles nur möglich? Und zu welchem Ziel ist dies alles heute nacht so gefügt worden?

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Und da tropfen ein paar heimliche, sehr heisse Tränen aus seinen Augen. Er fängt sie mit den Lippen auf. Sie sind salzig. Sie sind sehr weh. Und er weiss, weshalb sich dies alles so gefügt hat: dieses süsse Geschöpf aus HannoverHanover -- , wie ein vertrauensseliges Kind in seinen Armen schlummernd, es war ihm gesandt worden als das letzte Weib, das im tiefsten Sinne für ihn ein Abschiednehmen vom anderen bedeuten sollte ... Dieses fremde deutsche Mädchen, es war ihm nicht mehr fremd. Und er Denn ihm war sie gesandt worden, damit er als Mann von der Frau, dem Ewig-Weiblichen für immer scheiden sollte ... als letztes Zusammentreffen des Mannes mit der Frau...

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Also wehten nebelhaft in ihm die Gedanken ... verrankt und müde und hellseherisch ... und draussen, durch den Nebel der Frühe, brauste der Zug in den Häuserozean von BerlinBerlin -- City in Germany herein ...

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Er musste seinen Reisekameraden wecken.

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Mit einem Angstschrei schreckt sie aus dem Schlummer, packt sieht ihn völlig ratlos an ... "Was wird jetzt kommen ... was wird jetzt kommen ... Oh, er ist tot, er ist tot ... er darf nicht tot sein ..." Ihre Worte ertrinken wieder in Tränen.

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"Kind," spricht da AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- sanft und entschlossen und so sicher auf sie ein, Kin, ich weiss nicht einmal Ihren Namen, und Sie kennen auch nicht meinen, und das ist ja auch völlig gleichgültig. Aber glauben Sie
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mir bitte, ich weiss es, er lebt!"

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Sie hat beide Hände von ihm genommen und bedeckt sie mit Küssen.

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"Nicht doch, nicht doch," wehrt er sanft ab, "Sie können jetzt ganz ruhig sein."

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"Oh, ich bin auch völlig ruhig, und das danke ich Jhnen. Wie haben Sie mir geholfen. Jch werde es Ihnen nie vergessen."

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In Wenigen Minuten war später ist sie im Menschenmeer BerlinBerlin -- City in Germany untergetaucht. AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- sieht ihr lange nach. Das Zeitungsblatt, das sie ihm während der Nacht gegeben hat, ist das einzige, was er von ihr besitzt. "Dir hab ich geholfen ... Und ich selber war heut nacht dem Tode kaum ferner als dein Geliebterpianist XX of Hanover -- ... Und jetzt weiss ich, dass wir beide leben werden, er und auch ich..."

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Ein paar Tage später las AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- zufällig in einer Zeitung, dass der Bräutigam seiner unbekannten Reisegefährtin pianist XX of Hanover -- sich auf dem Wege der Genesung befinde.

V

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In Begleitung eines Gepäckträgers legt AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- den kurzen Weg vom Bahnhof nach dem Hotel zu Fuss zurück.

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"Was für eine Hundekälte hier in BerlinBerlin -- City in Germany. Und dabei haben wir den ersten März," gesteht er überrascht dem Mann mit seinen beiden Köfferchen. "In ParisParis -- City in France hatten wir schon Frühling..."

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"Ja, in ParisParis -- City in France," erwidert der Biedere, "in ParisParis -- City in France." Und damit war die Unterhaltung beendet.

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AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- hat den Mantelkragen hochgeschlagen. Jhm klappern förmlich die Zähne. Übermüdet nach einer fast schlaflosen Nacht mitten in einer fremden Welt ... Aber die unerwartet kühle Temperatur macht ihn völlig wach. Und er muss lächeln, als er den Gepäckträger noch ein paarmal die Feststellung wiederholen hört: "Ja, in ParisParis -- City in France". - Und dazu die kleinen Handkoffer in den Riesenhänden des Mannes.

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Plötzlich, noch ehe das nahe Hotel erreicht ist, schlägt ihn der Gedanke: "Die beiden Koffer beherbergen meine allerletzten Kleider, Hemden, Kragen .... Welch toller Gedanke ..."

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Wie Trotz wacht es in ihm auf. Als wolle der Mann sich zur Wehr setzen, der Mann in ihm. Und dieser Aufruhr kommt während der Tage hier in der "männlichsten aller Metropolen der Welt", wie AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- schon früher BerlinBerlin -- City in Germany genannt hat, noch ein paarmal zum Ausbruch.

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Im Hotel, wo man von seinem Kommen unterricht war, begegnete man ihm mit ausgesuchter Höflichkeit. Er erkundigte sich sogleich, ob Professor KreutzKreutz Werner (fictional) Linked to: #warnekros -- , der fast jedes Wochenend in diesem Hotel zu wohnen pflegte, vielleicht schon eingetroffen sei. Es war nicht der Fall. Er war etwas enttäuscht. Es lag auch kein Brief für AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- beim Portier.

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Wenige Minuten später ist er in seinem Zimmer. Ein warmes Bad wird genommen. Wohlig streckte er die ermüdeten Glieder. Ihm war, als befreie er sich erst jetzt im Bad von dem unheimlichen Alpdruck, der ihn während der ewig langen Bahnfahrt fast erwürgt hatte ...

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Und als er gefrühstückt hat, ist alles Trübe vergessen.

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ElenaElena Rossini (fictional) Linked to: #allatiniH -- s FreundinBaronin Schildt (fictional) -- Modeled on Anne-Marie Goldschmidt-Rothschild, die Absenderin des schicksalvollen Telegrammes, das seine Abreise nach BerlinBerlin -- City in Germany veranlasst hatte, war das erste menschliche Wesen, das ihn hier anrief.

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"Willkommen an der SpreeBerlin -- City in Germany in BerlinBerlin -- City in Germany ;" klang es aus dem Telefon, - AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- erkannte sofort die Stimme der Baronin SchildtBaronin Schildt (fictional) -- Modeled on Anne-Marie Goldschmidt-Rothschild, die er einige Male in
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ParisParis -- City in France zusammen mit GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- und ihrem Freundespaar getroffen hatte, "alles ist von uns hier bestens vorbereitet. Und damit keine Zeit verloren geht, werden sich ein paar berühmte Spezialisten hier, die Werner KreutzKreutz Werner (fictional) Linked to: #warnekros -- inzwischen eingeweiht hat, mit Ihnen vielleicht heute oder morgen in Verbindung setzen ..."

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Wenige Minuten später bestellte ein ihn bislang völlig unbekannter Arzt, Professor A.Professor Arns (fictional) -- Historical figure not identified, ihn für morgen um die Mittagsstunde zu sich.

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Und kaum war dieser Besuch verabredet, als schon wieder das Telefon schellt. Nils HvideNiels Hvide (fictional) Linked to: #knudsenP -- Hjalmar Hvide was the fictious name first used for Niels Hvide in the narrative -@Editor: PLC, ein alter Freund aus KopenhagenCopenhagen -- City in Denmark, Jurist und Poet zugleich, seit Jahren in BerlinBerlin -- City in Germany lebend, rief ihn an.

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"Hallo, AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- ..."

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"Woher weisst du denn, dass ..."

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"GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- hat mir ein langes Telegram gesandt ... (schon gestern) ... und heute früh ist ein Eilbrief von ihr aus ParisParis -- City in France eingetroffen ... Der Brief ist also mit dir um die Wetter gelaufen ... Du musst sofort zu uns kommen. ( IngerInger Hvide (fictional) Linked to: #knudsenV -- und ich warten mit dem Morgenkaffee, bis du kommst)." Und hastig wird Adresse und Weg beschrieben. AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- sitzt wenige Minuten danach schon in einer Autotaxe ... Das Schicksal nahm seinen Lauf, dachte er, etwas wirr nach all den Telefongesprächen...

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Eine halbe Stunde später ist er bei den Freunden angelangt.

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Ein prachtvoller Mensch, dieser NilsNiels Hvide (fictional) Linked to: #knudsenP -- Hjalmar Hvide was the fictious name first used for Niels Hvide in the narrative, ein rassenreiner "Nordgermane", wie er selber gern betont, ein blonder Riese aus NordjütlandNortj Jutland -- In Denmark, wo seine Familie alten Grundbesitz hat. Er hätte auch ein englischer Lord sein können, einer von jenen, auf die das englische Sprichwort gemünzt ist: "Bei uns in EnglandEngland -- misst man den Adel nach Yards."

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IngerInger Hvide (fictional) Linked to: #knudsenV -- , seine Frau, ist der Typ der modernen, sehr gepflegten Frau. Henna rotes Haar kontrastiert pikant mit den grossen, fast kindlichen, blauen Augen. Und der zinnoberrote Mund brennt fast in dem zarten Porzellanteint des Gesichts ... Sie ist Sohauspielerin. Globetrotter waren beide. GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- und AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- hatten oft weite Reisen gemeinsam mit ihnen unternommen. Aber so vertraut sie mit einander auch waren, um AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- ’ Geheimnis wussten sie bilsnag bislang nicht. Etwas bang ist AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- ums Herz, jetzt vielleicht sich aussprechen zu müssen ... zu einem alten Gefährten und Jugendgenossen ...

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Auf das Herzlichste empfängt man ihn. Man frühstückt, spricht von gleichgültigen Dingen, so lange IngerInger Hvide (fictional) Linked to: #knudsenV -- im Zimmer ist. Dann erst fällt
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NilsNiels Hvide (fictional) Linked to: #knudsenP -- Hjalmar Hvide was the fictious name first used for Niels Hvide in the narrative, wie er sich burschikos ausdrückt, mit der Tür ins Haus.

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"GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- hat mir nämlich etwas, wenn auch nicht ganz klaren Wein eingeschenkt ... hier ... in diesem Brief von heute früh ... Du kannst ihn selbstverständlich lesen ..."

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AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- wehrt ab. "Nein, der Brief ist für dich bestimmt."

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"Also gut ... "An den Wänden des Zimmers hängen ein paar Gemälde ... von GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- ... von AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- gemalt. Unwillkürlich muss AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- sie betrachten. Das eine Bild, von GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- gemalt, stellt ... LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. dar.-

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"Ja," beginnt NilsNiels Hvide (fictional) Linked to: #knudsenP -- Hjalmar Hvide was the fictious name first used for Niels Hvide in the narrative zartfühlend, "jetzt verstehe ich ja vieles, was mir bislang wie eine bizarre Idee von euch beiden vorgekommen ist: dich so oft als weibliches Modell in GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- s Bildwerken auftauchen zu sehen ..."

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Und jetzt fand AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- all seinen Mut, sich rückhaltlos dem Freunde anzuvertrauen ...

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Beide schwiegen dann eine Weile.

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"Nun denn, alter Junge," begann NilsNiels Hvide (fictional) Linked to: #knudsenP -- Hjalmar Hvide was the fictious name first used for Niels Hvide in the narrative wieder in seiner lustigen Art, "einige Andeutungen, die GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- mir gegenüber vor einem Jahr in ParisParis -- City in France hat fallen lassen, zeigten mir ja damals schon, dass dein Leben - - eine seltsame Kurve zu nehmen schien ... Ob es nun eine glückliche oder unheilvolle Wendung ist, vor der dein Dasein jetzt steht, eins musst du jetzt schon wissen: du hast dein Geschick hier den besten, gewissenhaftesten Händen anvertraut ... Jetzt kommt es auf dich an, ob du die Kraft besitzt, durchzuhalten ... Du siehst etwas müde aus ... Jch verstehe ... Du brauchst mir nichts zu erklären. Aber," und jetzt lachte NilsNiels Hvide (fictional) Linked to: #knudsenP -- Hjalmar Hvide was the fictious name first used for Niels Hvide in the narrative sein lustigstes Lächeln, "es ist ja auch ein recht ungewöhnlicher Fall für einen Menschen, vor die Wahl gestellt zu werden, ob er als ... AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- oder," und jetzt zeigte er auf das Gemälde, "als LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. in dieser Welt der sich überschlagenden Sensationen weiterzuleben." AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- sah den Freund an. "Vor die Wahl gestellt, sagst du ... Nein, NilsNiels Hvide (fictional) Linked to: #knudsenP -- Hjalmar Hvide was the fictious name first used for Niels Hvide in the narrative, ich glaube nicht, dass es sich darum handelt, ... sondern um viel Ernsteres, nämlich um Leben oder Sterben ... Denn der Mann, der vor dir steht, ist, du kannst es mir glauben, zum Tode verurteilt ... Und jetzt handelt es sich darum, ob das Wesen da," er weist jetzt auf das Gemälde an der Wand, "wirklich aus von aller Verkleidung des Körpers und der Seele heraus befreit ins Leben treten und den Kampf mit dem Leben aufnehmen kann..."

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NilsNiels Hvide (fictional) Linked to: #knudsenP -- Hjalmar Hvide was the fictious name first used for Niels Hvide in the narrative sieht dem Freunde ins Auge, er sieht seine Erschütterung.

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Er weiss, dass der Freund für die kommenden Tage alle seine Kräfte nötig hat. Er will der Unterhaltung jetzt eine scherzhafte Wendung geben.

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"Hier wird nicht gestorben, mein Junge. Hier wird ausgehalten, damit man ein erstklassiges Phänomen werden kann ..."

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"Lass das, NilsNiels Hvide (fictional) Linked to: #knudsenP -- Hjalmar Hvide was the fictious name first used for Niels Hvide in the narrative ..." AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- muss dennoch lächeln.

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"So ist's recht, lach drüber ... also bleiben wir beim erstklassigen Phänomen ... ich meine damit nicht dich sondern die da an der Wand. Und ich wünsche, dass ..."

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AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- fällt ihm ins Wort: "..dass sie kein Phänomen, sondern ein ganz normales, gewöhnliches, richtiges Mädchen wird."

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"Ein gewöhnliches, richtiges Mädchen ... Ob du nicht etwas zu viel verlangst ... Ausserdem muss du LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. davor behüten, dass nicht die Herren Gelehrten sie unmittelbar nach ihrer Geburt unter einen Glassturz setzen und sie als Rarität ..."

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AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- erträgt diese Worte nicht. "Nein, NilsNiels Hvide (fictional) Linked to: #knudsenP -- Hjalmar Hvide was the fictious name first used for Niels Hvide in the narrative, ... ich weiss, du meinst es gut mit mir ... aber sprechen wir nicht von dem, was möglicherweise kommt, sondern ..."

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"Einverstanden, lieber von deiner und deiner LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. Vergangenheit ..." NilsNiels Hvide (fictional) Linked to: #knudsenP -- Hjalmar Hvide was the fictious name first used for Niels Hvide in the narrative spricht jetzt sehr ernst."Siehst du, das erscheint mir nämlich im Augenblick als das Wichtigste, dass du dir selber ganz klar darüber wirst, wie diese seltsame, phantastische Wandlung, die du seit deiner Kindheit bis jetzt, also während eines normalen Menschenlebens, durchgemacht haben musst, vor sich gegangen ist ... Wie allmählich also die ... LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. über AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- die Überhand bekommen hat ..."

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"Gut," erwidert AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- , sieht auf seine Uhr, "jetzt muss ich zu meinem ersten Richter über Leben und Tod, zu Professor AProfessor Arns (fictional) -- Historical figure not identified ... Und bin ich bei ihm fertig, muss ich wahrscheinlich weiter die Runde durch ..."

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"Einverstanden," NilsNiels Hvide (fictional) Linked to: #knudsenP -- Hjalmar Hvide was the fictious name first used for Niels Hvide in the narrative hatte sein behäbiges Lachen wieder, "und bist du dann heute mit deinem Pensum fertig, dann kommst du sogleich wieder zu uns. Und jetzt Hals und Beinbruch, wie man hierzulande sagt."

***

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Professor A.Professor Arns (fictional) -- Historical figure not identified, der Erfinder einer neuen Methode von Blutuntersuchungen, empfing AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- auf eine sehr schonende Weise, die Sicherheit und Zuversicht einflössen musste. Er richtete an AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- eine Reihe Fragen, die, wie delikater Natur sie auch waren, von ihm ohne Scheu beantwortet wurden.

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Nach langen, umständlichen Untersuchungen, um vor allem durch Analysierung des Blutes die Lebensbedingungen von LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. in AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- zu bestimmen, - während dieses Vorganges schaltete AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- unter Aufbietung seiner ganzen Willenskraft sein Denken aus, - führte der Gelehrte ihn aus dem Arbeitszimmer in einen behaglich eingerichteten Salon. "Falls Sie rauchen wollen ... bitte ... Sie finden hier die leichtesten Zigaretten, die sogar zartbesaitete Damen vertragen." Nachdem man sich dann eine kurze Zeit über etwas belanglose Dinge unterhalten hatte, eröffnete Professor A.Professor Arns (fictional) -- Historical figure not identified seinem Patienten, dass er jetzt von dem ihm befreundeten Sexualpsychologen Dr. H.Professor Hardenfeld (fictional) Linked to: #hirschfeld -- einer besonderen Untersuchung unterzogen werden müsse. "Er besitzt jedenfalls so grosse Erfahrungen auf dem mehr "seelischen" Gebiet, -man mag rein wissenschaftlich hierüber denken, wie man will, - dass ich jedenfalls in diesem besonderen Fall, der Ihre Person betrifft, keinesfalls an dem Urteil dieses Fachmanns vorbeigehen möchte. - Sind Sie dann bei dem Kollegen H.Professor Hardenfeld (fictional) Linked to: #hirschfeld -- fertig, so werden Sie einen anderen Kollegen, Dr. K.Dr. Karner (fictional) -- Historical figure not identified aufsuchen müssen. Er und ich haben nämlich rein wissenschaftlich den Hormoninhalt Ihres Blutes zu beurteilen, während Kollege H.Professor Hardenfeld (fictional) Linked to: #hirschfeld -- rein psychologisch, also seelenkundlich sein Urteil über Sie und die Person in Ihnen, die Sie LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. nennen, abgebensoll soll. - Auf jeden Fall bitte ich Sie, mich morgen vormittag wieder zu besuchen. Das Ergebnis dieser verschiedenen "Prüfungen", denen wirr Sie zu unterziehen haben, wird dann Ihrem Beschützer Professor KreutzKreutz Werner (fictional) Linked to: #warnekros -- zugestellt."

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"Ihr Beschützer" ... Diese Worte pochten an AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- ' Herz. Und als er kurz darauf in einem Wartezimmer des weitläufigen "Instituts für SeelenkundeInstitute for Psychiatry -- Fictional name in narrative for Institut für Sexualwissenschaft (Institute for Sexual Science) in Berlin, Germany" sass, musste er diese beiden Worte immer wieder vor sich hinsprechen, - sonst hätte ihn hier aller Mut verlassen.

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Weshalb hat man mich hierhingeschickt, fragte er sich, was habe ich hier zu tun? ... Er fühlte sich plötzlich irgend etwas Unbekanntem preisgegeben. Er spürte ein moralisches Unbehagen. In diesem recht grossen Raum schien sich ein Klub von abnormen Menschen ein Stelldichein zu geben: Frauen, die wie verkleidete Männer aussahen, und Männer, von denen man kaum gleuaben glauben konnte, dass sie Männer seien ... Die Art, wie sie sich unterhielten, widerte ihn schon an; ihre Bewegungen, ihre Stimmen, die Art ihrer Kostümierung, - ja, es gab kein anderes Wort dafür, meinte AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- , erregte in ihm Ekelgefühl...

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Endlich erschein Dr. H.Professor Hardenfeld (fictional) Linked to: #hirschfeld -- und führte ihn in sein Arbeitskabinett. Stundenlang durch-forschte dieser Mann mit Hilfe von tausendfältigen Fragen AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- ' Seelenzustand. Einer Inquisition unbarmherzigster Art hatte er sich zu unterwerfen. Ob er wollte oder nicht. Die Scham der Schamlosigkeit ist doch wohl etwas, das tatsächlich ist, dachte er während dieser Stunden, klammerte sich an diese Definition die er in irgend einem philosofischen Werk irgendwann einmal gefunden hatte, nur, um das Gefühl, hier wie angeprangert zu stehen, los zu werden. Es war ein Spiessrutenlaufen der Seele, was er hier durchmachte ... wohl durchmachen musste. -

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Und als diese Tortur dann zuende war, da entliess der Inquisitor ihn mit den Worten: "Jch erwarte Sie morgen um diese Zeit wieder bei mir."

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Und dann kam die Reihe an Dr. K.Dr. Karner (fictional) -- Historical figure not identified - AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- hatte jetzt bereits sich eine Art Routine in der Beantwortung der ihm vorgelegten Fragen sich erworben. Diese Untersuchung verlief andererseits mehr in Konversationsform. Und ehe AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- es richtig merkte, befand er sich in einer echten "Männer-Unterhaltung"; es ging um das politische Verhältnis zwischen FrankreichFrance -- Country in Europe und DeutschlandGermany -- Country in Europe. Und ganz beiläufig führte der ArztDr. Karner (fictional) -- Historical figure not identified eine lange, feine Spritze in AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- ' Arm, um eine Blutprobe zu nehmen.

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Auch Dr. K.Dr. Karner (fictional) -- Historical figure not identified verlangte entliess ihn mit den Worten: "Und morgen sehe ich Sie bei mir dann wieder."

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Erschöpft kam er endlich abends wieder zu NilsNiels Hvide (fictional) Linked to: #knudsenP -- Hjalmar Hvide was the fictious name first used for Niels Hvide in the narrative und Inger HvideInger Hvide (fictional) Linked to: #knudsenV -- .

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"Nein," rief er sogleich, "jetzt nichts fragen. Jch kann nicht mehr. Und meinen "Lebensbericht" kannst du heute abend ebenso wenig bekommen. Lass uns lieber einen gehörigen Rundgang durch euer SpreebabelBerlin -- City in Germany um den KurfürstendammKurfürstendamm -- herum machen. Jch muss Menschen, gesunde Menschen sehen."

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IngerInger Hvide (fictional) Linked to: #knudsenV -- war bereits "vergeben" für diesen Abend. Aber NilsNiels Hvide (fictional) Linked to: #knudsenP -- Hjalmar Hvide was the fictious name first used for Niels Hvide in the narrative war noch "unbesetzt" und nahm mit Freuden den Vorschlag von AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- an.

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Man begann in einem echt russischen Restaurant, wo mit Vodka und anderen schweren Sachen bei einem vielgangigen Souper nicht gekargt wurde. Dann kamen deutsche, französische, ungarische und
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spanische Weine in den verschiedensten Bars und Cafès an die Reihe. NilsNiels Hvide (fictional) Linked to: #knudsenP -- Hjalmar Hvide was the fictious name first used for Niels Hvide in the narrative war ein berühmter Weinkenner. Und AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- war zu beider Verwunderung ein guter Zechgenosse heute abend.

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"Dein Wohl, AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- ," sagte NilsNiels Hvide (fictional) Linked to: #knudsenP -- Hjalmar Hvide was the fictious name first used for Niels Hvide in the narrative, der diese überraschende "Trinkfestig keit" des Freundes gerade wieder konstatiert hatte, "im Grunde bist du doch ein seltsamer Bursche. Heute abend benimmst du dich wie ein waschechter Kerl, - - und morgen wirst du dir vielleicht bescheinigen lassen, dass ich dich künftighin als Dame werde behandeln müssen. Wenn ich dich so ansehe, so will mir kaum in den Kopf, dass alldas mit rechten Dingen zugegangen sein kann ... Aber vielleicht haben wirklich von Anfang an nicht nur im Goetheschen Sinne zwei Seelen in deiner Brust gewohnt, sondern zwei Wesen, zwei ganze Wesen ... Jch weiss nicht recht, wie ich mich ausdrücken soll ..."

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AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- sah in ruhig an. "Jch verstehe deine Gedankengänge. Es ist schwer, aus dieser Wandlung klug zu werden, schwer für mich, um wie viel schwerer also für andere. Und das Seltsamste bei allem ist, dass jedes Wesen in mir, glaub es, in seinem Gefühlsleben gesund und, - glaub es mir, es ist so, völlig normal ist."

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"Und gerade dies ist vielleicht das Unnormale, das Unbegreifliche an deinem Fall," stellte NilsNiels Hvide (fictional) Linked to: #knudsenP -- Hjalmar Hvide was the fictious name first used for Niels Hvide in the narrative fest. "Jch kenne dich doch seit Jahren. Jch meine," und jetzt lächelte er etwas, "dich als AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- ... Denn die LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative., ja die hast du uns Freunden bislang verschwiegen ... Und als Mann erschienst du mir stets gesund, ohne Einschränkung ... Jch hab es ja auch mit eignen Augen erlebt, dass du Frauen gefällst, - was doch der klarste Beweis ist, dass du eben ein richtiger Kerl bist ..." Er hielt inne, sah den Freund an, legte dann die eine Hand auf AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- Schulter. "Du nimmst es mir nicht übel, wenn ich eine offene Frage an dich richte?"

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AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- sah ihn gross an. "NilsNiels Hvide (fictional) Linked to: #knudsenP -- Hjalmar Hvide was the fictious name first used for Niels Hvide in the narrative, wenn du wüsstest, was für Fragen ich heute schon habe beantworten müssen, du würdest dich weniger feierlich jetzt benehmen ..."

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"Nun gut, AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- . Hast du dich jemals für ... deinesgleichen interessiert? ...Du weisst, was ich meine."

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AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- schüttelte ruhig den Kopf. "Mein Wort, NilsNiels Hvide (fictional) Linked to: #knudsenP -- Hjalmar Hvide was the fictious name first used for Niels Hvide in the narrative, nie im Leben. Und ich kann hinzufügen, dass sich derartige Wesen auch nie für mich interessiert haben."

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"Bravo, AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- ! Das habe ich mir gedacht."

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"Lieber NilsNiels Hvide (fictional) Linked to: #knudsenP -- Hjalmar Hvide was the fictious name first used for Niels Hvide in the narrative, ich will dir ehrlich und mit einfachen Worten gestehen: ich habe immer und allezeit Frauen gemocht. Und wie damals so auch heute. Ein banales Geständnis. Aber bitte schön ..."

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NilsNiels Hvide (fictional) Linked to: #knudsenP -- Hjalmar Hvide was the fictious name first used for Niels Hvide in the narrative hob sein Glas: "Und nun wollen wir auf den morgigen Tag trinken. Mag kommen, was will. Halt durch! Halt aus! Hättest du zur Zeit der alten Griechen gelebt, so hätten sie vielleicht aus dir einen Halbgott gemacht. Im Mittelalter ba aber hätten sie dich verbrannt. - Denn Wunder waren damals verboten. Und heute ist es jedenfalls den Ärzten erlaubt, so etwas wie Wunder zu vollbringen ... Also trinken wir auf den morgigen Tag."

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Und sie tranken. Und sprachen dann kein Wort mehr.

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NilsNiels Hvide (fictional) Linked to: #knudsenP -- Hjalmar Hvide was the fictious name first used for Niels Hvide in the narrative begleitete den Freund in sein Hotel. Als er in seinem Zimmer mit sich allein war, brach er vor Seelen- und Körperqual zusammen.

**

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Am nächsten Morgen hatte AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- wenigstens äusserlich sein Gleichgewicht wiedergefunden. Was er in der vergangenen Nacht durchmachen musste, hat er für sich behalten. Es war ein Abschiednehmen ...

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Pünktlich findet er sich bei Professor A.Professor Arns (fictional) -- Historical figure not identified ein.

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"Jch habe inzwischen mit dem Kollegen KreutzKreutz Werner (fictional) Linked to: #warnekros -- gesprochen. Wir sind beide uns uns beide \ darin einig, dass ein junger Kollege Sie hier erst, ein Chirurg von Rang Dr. Gebhard (fictional and historical) Linked to: #gohrbandt -- , Sie zuerst klinisch vorbehandeln soll. Ist das überstanden, so ateht Ihrer Aufnahme in der Klinik vom Kollegen KreutzKreutz Werner (fictional) Linked to: #warnekros -- Women's Clinic -- Staatliche Frauenklinik, Pfotenhauerstr. 90, Dresden nicht mehr im Wege. Das heisst nicht Sie werden dort Aufnahme finden ..."

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"Nicht ich?" AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- stösst entsetzt diese Frage aus.

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"KreutzKreutz Werner (fictional) Linked to: #warnekros -- leitet einen Frauenklinik ... Ihr Fall liegt," jetzt lächelte der ProfessorProfessor Arns (fictional) -- Historical figure not identified ein wenig, "etwas ungewöhnlich, ... auch für uns Medizinmänner ... Das heisst also, wenn der hiesige ChirurgDr. Gebhard (fictional and historical) Linked to: #gohrbandt -- Sie entlässt, werden Sie nicht mehr Andreas SparreAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- sondern ..."

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"LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. sein ..." AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- sank stumm auf einen Stuhl nieder.

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"So ist es ... Wie Kollege H.Professor Hardenfeld (fictional) Linked to: #hirschfeld -- mir inzwischen mitgeteilt hat, betrachtet auch er das Männliche an Ihnen als den bei weitem geringeren Teil Ihres Wesens, das seiner Ansicht nach zu achtzig von hundert Teilen in seelischer Hinsicht weibliche Merkmale trägt. Die Untersuchung Ihres Blutes hat zu ähnlichem Ergebnis geführt. - Im übrigen werde ich bei der Operation, die wir hier in BerlinBerlin -- City in Germany an Ihnen vornehmen,
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selbstverständlich zugegen sein. Vorher werden wir noch einige Bilder von Ihnen nehmen. Aus rein wissenschaftlichen Gründen natürlich. Diese Photos will Kollege H.Professor Hardenfeld (fictional) Linked to: #hirschfeld -- heute noch nehmen. Er erwartet Sie ja. Morgen vormittag finden Sie sich dann am besten in der Klinik des ChirurgenDr. Gebhard (fictional and historical) Linked to: #gohrbandt -- Prof. Gebhard's Sanatorium -- Historical place not identified; possibly modeled on Erwin Gohrbandt's private clinic at Augsburger Str. 63 in Berlin ein." Dann gab Professor A.Professor Arns (fictional) -- Historical figure not identified AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- die genaue Adresse der KlinikProf. Gebhard's Sanatorium -- Historical place not identified; possibly modeled on Erwin Gohrbandt's private clinic at Augsburger Str. 63 in Berlin. Wie im Traum fast notierte AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- sich alles, dankte kaum und wollte gehen.

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"Sie sehen etwas müde aus. Seien Sie zuversichtlich. Was Sie noch durchzumachen haben, ist schwer. Was Sie während all der letzten Jahre durchgemacht haben, ist sicherlich noch viel schwerer gewesen, schwerer, als sich unsereins, der mit gesundem Körper zur Welt gekommen ist, sich vorzustellen imstande ist. Als Entgelt aber ist Ihnen ein Seelenreichtum, eine Spannweite des Gefühls beschieden worden, die weit über das Mass gewöhnlichen menschlichen Empfindens und Wissens hinausreicht. Haben Sie jetzt noch ein wenig Geduld, mein Freund. Au revoir et bon courage!"

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Wortlos schüttelte AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- die Hand des gütigen Mannes und machte sich auf den Weg...

***

VI

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Spät abends ist AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- wieder bei NilsNiels Hvide (fictional) Linked to: #knudsenP -- Hjalmar Hvide was the fictious name first used for Niels Hvide in the narrative und IngerInger Hvide (fictional) Linked to: #knudsenV -- .

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Nachdem man zu dritt gegessen hat, wobei das Freundespaar absichtlich vermied, AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- nach dem Ausfall der verschiedenen schicksalsvollen ärztlichen Untersuchungen auszufragen, zündet sich AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- seine obligate Efterdinner-Zigarette an, steht auf, knipst alles überfllüssige Licht aus, sodass nur noch eine einzige elektrische Kerze, als Ampel in einer Alkovenecke angebracht, matt leuchtet.

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Er setzt sich in den bequemen Lehnstuhl in der Alkovenecke und beginnt ohne grosse Einleitung recht unfeierlich:

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"Ich habe gestern nacht recht gründlich über deine Worte, lieber NilsNiels Hvide (fictional) Linked to: #knudsenP -- Hjalmar Hvide was the fictious name first used for Niels Hvide in the narrative, nachgedacht."

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"Ueber meine Worte?"

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"Ja, als du nämlich sagtest: im Augenblick sei es das Wichtigste, mir selber ganz klar darüber zu werden, wie diese, - ich gebrauche deine Worte, - seltsame, phantastische Wandlung, die ich seit meiner Kindheit bis jetzt durchgemacht habe, vor sich gegangen sei ..."

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"Richtig, wie die ... LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. über dich allmählich die Ueberhand bekommen hat," ergänzt NilsNiels Hvide (fictional) Linked to: #knudsenP -- Hjalmar Hvide was the fictious name first used for Niels Hvide in the narrative.

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"Nun denn, ich habe also die letzte Nacht darüber nachgedacht ... zumal es ja gar nicht ausgeschlossen ist, dass diese Nacht heute die letzte Nacht von ..."

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"Unfug," unterbricht Frau U IngerInger Hvide (fictional) Linked to: #knudsenV -- ihn."

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"Lass gut sein, IngerInger Hvide (fictional) Linked to: #knudsenV -- ," fällt NilsNiels Hvide (fictional) Linked to: #knudsenP -- Hjalmar Hvide was the fictious name first used for Niels Hvide in the narrative ihr ins Wort, "ich weiss, was AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- meint ..."

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AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- lächelt. "Wie es auch kommt, Frau IngerInger Hvide (fictional) Linked to: #knudsenV -- , es ist eine Abschiedsnacht ... Und damit Sie das recht gut verstehen, will ich, vorausgesetzt, dass ihr beide ebenso viel Geduld habt wie ich, lang und breit jetzt einmal erzählen, wie das alles so gekommen ist ... Jch hab mir einige Notizen gemacht, um wenigsten den sogenannten roten Faden nicht zu verlieren. Wer weiss denn, was morgen mit mir sein wird ... ob ich dann noch ich sein werde, oder ob ich gewissermassen ausgelöscht als AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- dies Wesen, was hier vor euch sitzt, selber aus dem Gedächtnis zu verlieren beginne, um einem anderen Wesen gänzlich Platz zuma zu machen."

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NilsNiels Hvide (fictional) Linked to: #knudsenP -- Hjalmar Hvide was the fictious name first used for Niels Hvide in the narrative ist aufgestanden, geht einpaarmal auf und ab, bleibt dann vor
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AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- stehen, auch er ist jetzt ernst geworden.

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"Daran habe ich, wenn auch etwas nebelhaft, ebenfalls gedacht, lieber Junge. Und da du mich als einen recht sachlichen Menschen kennst, der meist die Dinge so nimmt, wie sie sind, das heisst ohne allzu viel Gefühlsduselei, - ausserdem bin ich ja Jurist, und zwar sehr nüchterner Jurist, - habe aus meiner Studentenzeit das Stenografieren noch nicht vergessen, - so möchte ich dir den Vorschlag machen, dass ich, ohne deinen Gefühlen zu nahe zu treten, dein jetzt zum Vortrag zu bringendes Curriculum Vitae mitstenografiere ..." Jetzt lachte er. AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- übernahm sein Lachen. Auch Frau IngerInger Hvide (fictional) Linked to: #knudsenV -- musste lächeln.

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"Ein ausgezeichneter Einfall," ruft AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- belustigt. "Mich wird dein Stenografieren weder gefühlamässig noch sonstwie irgendwie 'anfechten'. Jm Gegenteil. Man muss ja auch an die Nachwelt denken."

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"Also los dafür, - womit ich hiermit die ehrenvolle Rolle deines Mister TacitusTacitus (historical) -- übernehme." Damit liess NilsNiels Hvide (fictional) Linked to: #knudsenP -- Hjalmar Hvide was the fictious name first used for Niels Hvide in the narrative sich in einem bequemen Klubsessel nieder, holte Bleistift und einen Taschennotizblock hervor. Frau IngerInger Hvide (fictional) Linked to: #knudsenV -- lag bereits auf dem Divan und rauchte gemächlich ihre Zigarette.

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"Fangen wir bei meinen Eltern an, die du ja noch beide erlebt hast," beginnt AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- , "ich will wie ein korrekter Chronist euch mein Leben und so weiter hinbeichten. Werd ich dann und wann etwas weitschweifig oder selbstbeschaulilich, so ..."

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"Werde ich als dein TacitusTacitus (historical) -- schon hinterdrein den Blaustift zu seinem Recht kommen lassen," unterbrach NilsNiels Hvide (fictional) Linked to: #knudsenP -- Hjalmar Hvide was the fictious name first used for Niels Hvide in the narrative ihn ... zum letzten Mal vorläufig während dieser Nacht des Abschiednehmens.

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"Also Vaterfather (fictional) Linked to: #wegenerV -- Andreas Sparre's father in narratives Vorfahren kamen von MallorcaMallorca -- nach JütlandJutland -- In Denmark. Von ihm habe ich die dunklen Augen. Er war eigentlich keine sehr gestählte Natur, etwas verzärtelt, sehr mit sich und seinem Wohlergehen beschäftigt. Muttermother (fictional) Linked to: #wegenerAM -- Andreas Sparre's mother in narrative dagegen sehr frisch, mit gesunden Nerven, ein echt nordischer, blonder Typ, vielleicht sogar etwas hart in ihrem Wesen, ein tüchtiger Mensch und eine gute Mutter. Sie starb vor Vaterfather (fictional) Linked to: #wegenerV -- Andreas Sparre's father in narrative, recht plötzlich. Über ihren Tod hat er si Vaterfather (fictional) Linked to: #wegenerV -- Andreas Sparre's father in narrative sich nicht trösten können. Ihre Ehe hatte manchen Sturm bestanden. Nach Mutters Fortgang verehrte Vater sie wie eine Heilige.

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Sie hatten vier Kinder, zwei Söhne und zwei Schwestern. Jch war das Jüngste ...

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So, und jetzt muss ich also zu mir übergehen.

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Jch war ein sehr frohes Kind. Von allen wurde ich verhätschelt. Auch von meinen Geschwistern. Jch war ein furchtbarer Feinschmecker. Nur meine Leibgerichte ass ich. Von Vaterfather (fictional) Linked to: #wegenerV -- Andreas Sparre's father in narrative habe ich nie im Leben ein hartes Wort zu hören bekommen. Tat mal ein Klaps not, so wurde der von Muttermother (fictional) Linked to: #wegenerAM -- Andreas Sparre's mother in narrative verabreicht. Im übrigen wetteiferte sie mit Vaterfather (fictional) Linked to: #wegenerV -- Andreas Sparre's father in narrative, mich zu verwöhnen, - wie wohl alle Nachkömmlinge Jüngsten im Nest verwöhnt werden. Muttermother (fictional) Linked to: #wegenerAM -- Andreas Sparre's mother in narrative liebte es, mich zu putzen. Jch war nie fein genug gekleidet. Mitunter durfte ich wegen meiner "feinen Sachen" nicht mit den anderen Altersgenossen herumtollen. Das war dann mein grösster Schmerz. Jch hatte als kleiner Knirps lange, blonde Locken, schneeweisse Haut, dazu die dunklen Augen, so dass ich damals von Fremden oft für ein Mädel gehalten wurde. Jn einem Kindergarten, wo ich als einziger Bub zusammen mit elf Mädels spielte, war ich von allen Kindern das tüchtigste im - Sticken und Stricken ... Als Fünfjähriger erhielt ich bei einem Jahresfest unseres Kindergartens deshalb meine allererste "öffentliche Auszeichmung". Wegen Handarbeiten ...

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Als Achtjähriger neckten meine beiden Brüderbrothers (fictional) Linked to: #wegenerHo #wegenerHe -- Andreas Sparre's unnamed brothers in narrative mich oft wegen meiner "Mädchenstimme". Das nahm ich mir damals sehr zu Herzen, sterngt strengte mich seitdem sehr an, einen richtigen Bengel-Bass zu bekommen.

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Denke ich jetzt ernstlich darüber nach, so war meine Kinderstimme meine erste Verstellung ...

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Im übrigen war meine Kindheit nichts als Sonnenschein. Mit dem Brüdernbrothers (fictional) Linked to: #wegenerHo #wegenerHe -- Andreas Sparre's unnamed brothers in narrative spielte ich mit Bleisoldaten, - mit der Schwestersister (fictional) -- Andreas Sparre's sister in narrative; modeled on Christiane Wegener Thomsen, Einar's sister mit Puppen. Jch hatte immer ein frohes, sorgloses Gemüt ... Dass ich gern den Puppenwagen der Schwestersister (fictional) -- Andreas Sparre's sister in narrative; modeled on Christiane Wegener Thomsen, Einar's sister schob, darin sah niemand etwas besonderes ... soetwas tun ja viele Brüder, die Schwestern haben ...

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Mit neun Jahren kam ich aufs Gymnasium unserer kleinen Stadt , wo ich aufwuchs. Meine beiden Brüderbrothers (fictional) Linked to: #wegenerHo #wegenerHe -- Andreas Sparre's unnamed brothers in narrative besuchten ebenfalls diese Schule. Musterschüler war keiner von uns. Unser Direktor hatte übrigens für Musterschüler ganz und gar nichts übrig, er verachtete sie sogar im geheimen. 'Aus denen wird im Leben allemal nichts,' konstatierte er einmal übers andere. In vielen Fällen hat er recht behalten. - Französisch und Latein waren meine Lieblingsfächer ... ausserdem aber war ich einer der eifrichsten Benutzer der Schulbibliothek, was mir unser "Direx" hoch anrechnete. Trotzdem ich meist der Zweitletzte der Klasse war. Jm Französischen unterrichtete uns der Alte. Er sprach ein ganz besonderes Französisch. Als er einmal während der grossen Ferien in ParisParis -- City in France gewesen war und uns dann mit Ingrimm erzählte,
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dass or nichts für die Pariser übrig habe, da sie weder ihn noch er sie verstanden habe, schloss or seinen Bericht: "Und dabei wisst ihr doch, Jungens, dass ich Französisch kann."

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Ja, er war ein schnurriger Kerl. - Anders mein Lehrer im Lateinischen. Ein recht moderner Mann, der sich nicht nur sprachlich mit uns beschäftigte, sondern sich daneben bemühte, uns in die Ideenwelt der Antike, in die Kunst der Alten einzuführen. Er war es, der mir zuerst die Augen für die makellose Schönheit der Skulpturen der Griechen geöffnet hat. Es war nur ein fernes, dämmerndes Verstehen ... Aber ich weiss noch wie heute, wenn ich mit meinen Alterskameraden beim Baden war und dann neben manch derben, nicht besonders schön proportionierten Jungenkörpern meinen eignen, etwas zarten, glatten Jungenleib im Wasserspiegel sah, da konnte ich oft leise erröten. Jch war wirklich viel zarter und biegsamer gebaut als meine meisten Kameraden. Und dann dachte ich an die Jünglingsfiguren des PraxitelesPraxiteles (historical) -- Athenian sculptor , von denen uns der Lateinlehrer einige Tage vorher erzählt hatte. Wir hatten im Zeichensaal auch ein paar Gipsabgüsse. Dabei fällt mir eine kleine Szene ein. Auf unserm Gymnasium gingen damals schon ein paar Mädchen. Dien Die eine besuchte die gleiche Klasse wie ich. Während der Pause setzte sie mir zum Spass einmal ihren Mädchenhut auf. "Sieh mal, der sieht ja aus wie ein richtiges Mädel," rief sie und die Kameraden lachten mit ihr. Plötzlich steht unser Lateinlehrer vor uns. Vor Schreck finde ich keine Zeit, den Mädchenhut abzunehmen. Und ehe ich richtig weiss, wie mir geschieht, habe ich eine gehörige Tracht Prügel bezogen. Jch war dann völlig ausser mir und erst viele Jahre später wurde mir klar, weshalb mein alter Lehrer mich damals bestarft glaubte, bestrafen zu müssen ... Wir armen Menschen ... was wissen wir von uns ... wie viel weniger da vom nächsten ...

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Im übrigen war ich ein richtiger Junge. Jch war bei allen Prügeleien "mitten dabei". Gerade weil ich zarter war als meine Gefährten, legte ich mit Willen oftmals besonderen Wagemut an den Tag. Manch verstauchter Finger war das Ergebnis derartigen Ehrgeizes ...

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Dazwischen aber machte ich mit meiner Schwestersister (fictional) -- Andreas Sparre's sister in narrative; modeled on Christiane Wegener Thomsen, Einar's sister grosse Spaziergänge. Und wenn ich wusste, dass mich niemand von den Buben sehen konnte, - so im Walde bei der Stadt , - übernahm ich das Schieben ihres Puppenwagens, unseres steten Begleiters...

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Im Übergangsalter nahm mein Interesse für Kunst immer mehr zu. Mit
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sieb s z ehn zehn Jahren begann ich Kunstzeitschriften zu lesen, Kunstausstellungen zu besuchen. Mein Vaterfather (fictional) Linked to: #wegenerV -- Andreas Sparre's father in narrative, der als alter Kaufmann wenig von einer Laufbahn als Künstler für mich hielt, versuchte ein paarmal meinem Leben eine "praktische Richtung" zu geben. So gab er mich zuerst bei einem Kaufmann, und dann bei einem Malermeister in die Lehre, ohne etwas anderes dadurch zu erreichen, als dass mein Wille zur Kunst nur noch gesteigert wurde.

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Gleichzeitig hatte ich wie jeder Halbwüchsige meine "Flamme", ja, um ehrlich zu sein, muss ich sogar von "Flammen" sprechen. Das dauerte so bis anfangs der Zwanziger ...

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Als Vaterfather (fictional) Linked to: #wegenerV -- Andreas Sparre's father in narrative endlich eingesehen hatte, dass es hoffnungslos war, mich für etwas "Praktisches" zu interessieren, wurde ich mit neunzehn Jahren nach KopenhagenCopenhagen -- City in Denmark geschickt, wo ich Schüler der KunstakademieArt Academy -- The Royal Danish Academy of Fine Arts (Det Kongelige Danske Kunstakademi) in Copenhagen, Denmark. wurde.

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Hier nahmen einige gute Kameraden mich unter ihre Fittiche und sorgten dafür, dass ich sehr schnell meine provinzhafte Naivität und Befangenheit verlor und auf eine recht brutale Weise "entmystifiziert" wurde ... Damals lernte ich GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- kennen...

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Es war eine Liebe auf den ersten Blick in des Wortes verwegenster Bedeutung...

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Ja, wir übten auf einander vom ersten Augenblick eine geradezu mystische Anziehungskraft aus. GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- war gerade zur KunstakademieArt Academy -- The Royal Danish Academy of Fine Arts (Det Kongelige Danske Kunstakademi) in Copenhagen, Denmark. gekommenen. Ebenfalls aus der Provinz ... Wir beide waren sofort unzertrennlich. Alle Vorlesungen abends besuchten wir gemeinsam. Damals war der Unterricht an der AkademieArt Academy -- The Royal Danish Academy of Fine Arts (Det Kongelige Danske Kunstakademi) in Copenhagen, Denmark. für Schüler und Schülerinnen noch nach Geschlechtern getrennt.

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Durch einen Freund wurden wir zusammengeführt.

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Als er dann eines Tages erfuhr, dass wir uns verlobt hatten, wurde er geradezu rasend vor Eifersucht. Nicht eigentlich auf GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- , sondern, und das erfuhr ich erst viele Jahre später, - auf mich .... Aber auch solch ein Symptom ist ja nichts aussergewöhnliches ... Wie viel Freunde haben nicht ähnliche Erfahrungen gemacht, wenn eine Frau zwischen ihnen trat ...

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Ein Jahr nach unserem ersten Zusammentreffen heirateten GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- und ich. Wir waren noch so jung ... ich kaum zwanzig, GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- noch ein paar Jünger jünger ... Was wussten wir vom Leben, von den Menschen ... Wir waren unbeschreiblich glücklich mit einander.

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Jch weiss noch ... es waren in den ersten Jahren unserer Ehe ... eines
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Abends, wir wohnten damals in einem prachtvoll gelegenen Atelier mit weiter Aussicht über KopenhagenCopenhagen -- City in Denmark, - las GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- mir ein uraltes Märchen aus der Antike vor. Es lautet ungefähr so: "HermesHermes (fictional) -- mythological, der Liebling der Götter, hatte einen Sohn, und AphroditeAphrodite (fictional) -- mythological, die göttlich Schöne, eine Tochter. Die beiden Kinder waren das Urbild der Schönheit. Doch sie hatten einander nie vorher gesehen, als sie sich eines Tages im Walde der Götter gegenüberstanden. Das Mädchen erglühte sofort für den Knaben. Doch der Knabe flüchtete vor ihr. Wie laut sie nach ihm rief, er hilet im Lauf nichtb inne. Verzweifelt wandte sich das göttliche Mädchen an ZeusZeus (fictional) -- mythological und klagte ihm seine Liebesnot. "Jch liebe ihn, Vater, aber er ist mir entflohen. Er will nichts von mir wissen. Oh, Vater, erlaub mir, dass ich eins mit ihm werde." Und ZeusZeus (fictional) -- mythological erhörte das Flehen des Götterkindes, und er hob seinen Arm, und im nächsten Augenblick stand der scheue Sohn HermesHermes (fictional) -- mythological' vor dem Olympier, und AphroditeAphrodite (fictional) -- mythologicals Tochter jauchzte vor Entzücken, umschlang den bebenden Jüngling - - und wieder hob ZeusZeus (fictional) -- mythological seinen Arm - - und beide verschwnden verschwanden in einander - - - Und als HermesHermes (fictional) -- mythological und AphroditeAphrodite (fictional) -- mythological nach ihren Kindern suchten, fanden sie ein selig lächelndes Götterkind. "Es ist mein Sohn," rief HermesHermes (fictional) -- mythological. "Nein, es ist meine Tochter," rief AphroditeAphrodite (fictional) -- mythological. Und sie hatten beide recht ... 'Siehst du’, sagte damals, an diesem fernen Abend GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- zu mir,' so lieb ich dich so oft, dass ich wünschen möchte, du und ich, wir wären ein Wesen. 'Und ich sah sie beglückt an ... nur beglückt ... und ahnungslos wie sie selber über den te tieferen Sinn ihrer Worte ...

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Damals Um diese Zeit malte GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- das Portrait der bekannten beliebtesten Schauspielerin des damaligen KopenhagenCopenhagen -- City in Denmark, Anna LarsenAnna Larsen (fictional) -- Modeled on Anna Larssen, a Danish actress. Eines Tages konnte sie nicht zu der verabredeten Sitzung kommen. Im Telefon fragte sie GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- , die etwas ungehalten war: "Kann denn AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- nicht für den unteren Teil des Bildes Modell stehen. Er hat eben so hübsche Beine und Füsse wie ich."

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GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- lachte wie sie. Einmal hatte ich, das wusste Anna LarsenAnna Larsen (fictional) -- Modeled on Anna Larssen, a Danish actress, mit meinen Beinen GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- bei einem Frauenbilde 'zu Hilfe kommen' müssen. Damals aber hatte es sich eigentlich nur um einen Faltenwurf gehandelt. "Du hast eigentlich sehr hübsche Frauenbeine," hatte GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- dabei scherzend zu mir gesagt.

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Jch war, während GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- jetzt mit Anna L.Anna Larsen (fictional) -- Modeled on Anna Larssen, a Danish actress telefonierte, gerade dabei, meine Palette zu reinigen, rauchte eine Zigarre und hörte kaum hin, als GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- mir Anna Larsen Anna Larsen (fictional) -- Modeled on Anna Larssen, a Danish actress Vorschlag erzählte. Anfangs lehnte ich ziemlich barsch ab.

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GretheGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- lachte mich aus, nannte mich eigensinnig, bat mich, streichelte mich ... und ein paar Minuten später stand ich in Kleid, Stöckelschuhen und so weiter im Atelier und wir beide lachten wie über einen gelungenen Spass. Und damit die Verkleidung vollkommen war, holte GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- flugs eine Karnevalsperücke aus der Tiefe einer Truhe heraus, es war eine blonde, sehr gelockte Perücke, zog sie mir über, - dann kam sie mit Puder und Schminke, ich liess willig alles über mich ergehen ...

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Und als alles fertig war, trauten wir kaum unsern Augen. Jch drehte und bog mich vor einem Spiegel, wieder und immer wieder, versuchte, mich wieder zu erkennen. War es wirklich möglich, dass ich so gut aussehen konnte, fragte ich mich ... GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- klatschte entzückt in die Hände. "Das vollkommenste Damenmodell," rief sie einmal übers andere, "als hättest du nie etwas anderes als Frauenkleider getragen."

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Und merkwürdig, - ich kann es nicht leugnen, denke ich ganz sachlich an diese Szene zurück, - ich gefiel mir in der Verkleidungsrolle ... ich empfand die leichten Frauenkleider als etwas überaus Angenehmes, ja, Selbstverständliches ... Heimisch fühlte ich mich darin. Vom ersten Augenblick an. Und GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- begann zu malen.

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Das klingelt es im Korridor. Und einen Augenblick danach rauscht Anna LarsenAnna Larsen (fictional) -- Modeled on Anna Larssen, a Danish actress ins Atelier herein. Sie hatte gleichwohl Zeit gefunden ... sie sieht mich an ... erkennt die fremde Dame im rersten Augenblick nicht ... noch dazu in ihrem eignen Kleid. Dann aber stösst sie geradezu einen Jubelschrei aus und umarmt mich stürmisch.

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"Etwas so Lustiges habe ich lange nicht erlebt," stellt sie dann fest und applaudiert ordentlich. Dann beguckt sie mich von allen Seiten, ich musste mich drehen und wenden und alle möglichen Stellungen einnehmen. Und dann begann Anna LarsenAnna Larsen (fictional) -- Modeled on Anna Larssen, a Danish actress aufs neue: ich sei als Mädel viel, viel hübscher denn als Mannsperson. Damenkleider trüg ich viel, viel besser als Männerzeug. Und schliesslich sagt sie, und ich habe diese Worte nie vergessen können: "Weisst du, AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- , du bist sicher in einem früheren Dasein ein Mädchen gewesen ... oder aber die Natur hat sich diesmal bei dir ein Versehen begangen."

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Das waren ihre Worte. Sie hatte sie sehr langsam und nachdenklich gesprochen. GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- und ich konnten ihr anmerken, dass ihr, je länger sie mich betrachtete, seltsamer und seltsamer zu Mut wurde.

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Schliesslich gibt GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- mir einen Wink, die Verkleidung wieder abzulegen,
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damit Anna LarsenAnna Larsen (fictional) -- Modeled on Anna Larssen, a Danish actress jetzt ihr selber sitzen könne.

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Jch will mich zurückziehen. Anna LarsenAnna Larsen (fictional) -- Modeled on Anna Larssen, a Danish actress hält mich fest. "Nein," ruft sie, "heute würde ich ein Wiedersehen mit AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- einfach nicht ertragen. Wir wollen auch nicht von ihm sprechen! Hört ihr! Und jetzt will ich dich taufen, mein Mädelchen sollst einen ganz besonders lieblichen, klingenden Namen erhalten. Zum Beispiel ... LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. ...

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Was sagst du zu LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative.? ... Fortab nenne ich dich LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. ... Und das muss gefeiert werden! Was sagst du dazu, GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- ?" - -

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Und GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- nickte nur, sah bald sie, bald das Taufkind an ... mit verwunderten Augen ... und dann wurde ein lustiges Fest zu dreien gefeiert, bis tief in die Nacht hinein, LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative.s Taufnacht ...

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So entstand LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. ... und bei dem Namen ist es dann geblieben ...

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Und nicht nur bei dem Namen ...

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Mit einem übermütigen Spass, einen echten Künstlereinfall, wenn man will, begann es ... Und viele Jahre trieben wir dann unser Spiel mit LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative., bis aus dem Spiel Ernst wurde ...

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Doch ich will den Ereignissen nicht voraus eilen.

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Wenige Wochen nach LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative.s Taufe fand ein Künstlerkarneval statt. GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- schlug vor, dass LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. an dem Karneval teil nehmen, dadurch in die grosse Welt eingeführt werden sollte. GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- entwarf ein entzückendes Pierettekostüm ... und mit recht klopfendem Herzen machte LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. ihr "Entrée dans le monde".

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Der Erfolg war vollkommen. LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. war eine der begehrtesten Tänzerinnen. Ein Offizier hatte es ganz besonders auf sie abgesehen. Schliesslich holte er sie zu jedem Tanz. Gegen Mitternacht wurde er etwas zu stürmisch. Schliesslich versuchte LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. ihr Geheimnis "zu lüften". Was ihr jedoch nicht nützte. Der Offizier glaubte ihr einfach nicht. Als sie ihm glücklich entschlüpft war, kam sie vom Regen in die Traufe. Ein neuer Kavalier riss sie einfach an sich, gab sie nicht frei, verlangte aufc der Stelle die Erlaubnis, sie zumindest auf den Nacken küssen zu dürfen. Als sie endlich seinen stürmischen Angriffen entkommen war, hatte das Pierettekostüm einige Spitzen lassen müssen ...

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An diesem in vieler Hinsicht unvergesslichen Abend hatte ich Übrigens zum ersten Mal Gelegenheit, gewissermassen an eignen Leibe die Brutalität des Mannes der Frau gegenüber kennen zu lernen. Es blieb nicht bei diesem einen Male.

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Etwas andereshatte Eine andere, seltsame Beobachtung hatte LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. wahrend dieses Festes übrigens machen müssen: die Haltung des weiblichen Geschlechts ihr gegenüber, mehrmals hatte sie selber mit freundlichem Lächeln Damen betrachtet, die sie schön fand. Aber meist hatte man ihren zutraulichen Blick mit eisigem Hohn in den Augen zurückgewiesen. Sie war ratlos, fragte schliesslich GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- , ob sie sich schlecht betragen habe, ob sie unmöglich aussehe und so weiter. GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- streichelte LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. nachsichtig und sagte lächelnd: "Die dumme LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. ist noch so jung. Sie kennt die Bosheit und das Misstrauen von uns Frauen anderen Frauen gegenüber noch nicht. Sie wird es schon einmal kennen lernen."

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Diese Worte haben auf LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. einen tiefen, unvergesslichen Eindruck gemacht, es war das erste Mal, dass sich LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. als Eigenwesen gefühlt hat. Und so wurde auch aus diesem lustigen Einfall etwas wie Vorausahnen ... Wie oft habe ich nicht an diesen fernen Abend denken müssen.

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Aber noch ein anderes Erlebnis, nicht minder bezeichnend, hinterliess bescherte dieser Abend.

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GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- und LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. wollten nach Hause. Auf der Suche nach ihrem Mantel fällt rennt LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. einem langen Maler von der AkademieArt Academy -- The Royal Danish Academy of Fine Arts (Det Kongelige Danske Kunstakademi) in Copenhagen, Denmark. Hauwitz (fictional) -- in die Arme. Es war einer von meinem vier Atelierkameraden! Um Himmels willen! Wie es anstellen, dass das Geheimnis nicht verraten wird? - LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. tut, als sieht sie ihn nicht. Er packt sie, presst sie an sich und drückt ein halbes Dutzend Küsse auf ihre ihren Hals. Diesmal komme ich LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. zu Hilfe. Ein paar Backpfeifen sitzen wohlgezielt dem FrechlingHauwitz (fictional) -- mitten im Gesicht. Er tritt sofort der Rückzug an. Und zwar fluchtartig .... HauwitzHauwitz (fictional) -- hiess der Mann.

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Als ich am nächsten Tag die Atelierklasse in der AkademieArt Academy -- The Royal Danish Academy of Fine Arts (Det Kongelige Danske Kunstakademi) in Copenhagen, Denmark. betrete, finde ich die Kameraden mitten im Diskutieren der Karnevalsnacht. Haug HauwitzHauwitz (fictional) -- ist der Eifrigste. Er gibt seine Erlebnisse zum besten.

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"Aber wo stecktest du gestern?" attakiert er mich sofort. Auch die anderen fragen, weshalb ich nicht mitgemacht hätte, zumal doch GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- da gewesen sei.

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Ja, erkläre ich, mir sei nicht wohl gewesen. Im übrigen hätten die Kollegen sich, wie ich gehört, sehr gut unterhalten, besonders HauwitzHauwitz (fictional) -- , der sehr eifrig eine Pierette umworben habe.

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Woher ich das wüsste, warf HauwitzHauwitz (fictional) -- geschmeichelt hin, man könne sich nicht rühren, ohne dass der Klatsch sich über einen hermache; wer denn so indiskret gewesen sei, mir seine kleinen Abenteuer zu verraten...

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"Sie sind oben ein unerhörter Herzenbrecher," sagte ich voll Bewunderung. "Also legen Sie mal los ..."

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Anfangs wehrte HauwitzHauwitz (fictional) -- kavaliermässig ab. "Man ist doch ein Gentleman. Es gibt doch Dinge, die man nicht erzählen kann. Im übrigen war die Pierette wirklich eine fabelhafte Person. Immerhin .."

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Er steckte sich eine neue Zigarette an, schmunzelte sehr geheimnisvoll, zwinkerte verheissungsvoll mir zu, alle umdrüngen ihn. "Also los dafür, HauwitzHauwitz (fictional) -- ," ermuntert man ihn.

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"Na, der SparreAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- scheint ja Bescheid zu wissen. Haltet euch an ihn," erwidert er ziemlich eindeutig.

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"Aber lieber HauwitzHauwitz (fictional) -- . Verstehen Sie mich bitte nicht falsch. Jch würde wohl der letzte sein, der etwas andeuten möchte," gab ich zurück, indem ich dann die sehr gewagte Frage stellte: "War sie nun wirklich so hübsch?" "Andeuten Sie so viel, wie Sie Lust haben," legte HauwitzHauwitz (fictional) -- wieder los, "Sie können in Ihren Vermutungen gar nicht zu weit gehen. Eine unerhörte Sache ..."

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Worauf HauwitzHauwitz (fictional) -- sich in Schweigen hüllte, das beredter war als die gröbste Aufschneiderei ...

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Meinen intimsten Freunden gestand ich hinterher, wer die PieretteLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. Gewesen ...

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HauwitzHauwitz (fictional) -- wurde nicht erst viel später eingeweiht, nachdem er noch mehr Gelegenheit bekommen hatte, sich in der Rolle eines etwas zweifelhaften CasanovaCasanova (fictional) -- s einzuleben und zu blamieren ...

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Diesem Tanzfest folgten andere, in denen LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. mit wachsendem Erfolg sich in ihre Rolle einlebte. GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- putzte sie jedesmal aus, dass dieses urplötzlich in der Kopenhagener Künstlergesellschaft aufgetauchte fremde Wesen anfing, Furore zu machen ... Und nicht nur das. LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. wurde nach und nach GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- s unentbehrliches Spielzeug ... Denn wie seltsam sich dies alles jetzt auch anhören mag, nicht ich verkleidete mich in LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. , sondern sowohl für mich wie für GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- wurde LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. sehr bald ein völlig selbstständiges Persönchen, und zwar eine Gespielin von GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- , ihre eigentliche Gespielin und ihr Spielzeug zugleich.

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LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. und ich, wir wurden zu zwei Wesen. War LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. nicht da, so sprachen wir von Ihr wie von einer dritten Person. Und war LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. da, das heisst, war ich nicht da, so wurde zwischen ihr und GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- von mir wie von einer dritten Person gesprochen. Und bald lernten dies auch unsere intimsten Freunde. Aber ein Spiel war es doch viele, viele Jahre lang ...

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GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- war in ihrem tiefsten Wesen recht melancholisch. Um über solche Stimmungen hinweg zu kommen, rief sie fortab ihre Gespielin LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. zu sich. LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. war nämlich die Sorglosigkeit und Heiterkeit in Person. Eben so wichtig wurde LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. ihrer Herrin allmählich als Modell, ja, heute kann ich es ruhig sagen, dass LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. das Lieblingsmodell von GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- gewesen ist. War es Zufall oder nicht, GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- hatte mit Bildern, zu denen LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. ihr Modell gestanden hatte, mehr und mehr Erfolg. Und sie begann, in LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. eine Art Maskotte, einen glückbringenden Talisman zu sehen.

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Eine grosse Reihe von GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- s Bildern und Zeichnungen entstanden damals in unserm ersten Atelier in KopenhagenCopenhagen -- City in Denmark, in denen LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. in hunderterlei Ver- kleidungen Variationen als Modell auftauchte. GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- s Kunstlerruhm stieg. LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative.s Ruhm als Modell ebenfalls. Aber niemand wusste, wer sich hinter dem ... Modell verbarg, Legenden bildeten sich darum. Auch der Klatsch begann zu wispern, ohne aber dem Geheimnis auf die Spur zu kommen.

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Ein bekannter Schriftsteller behauptete, das Modell LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. sei überhaupt kein Wesen aus Fleisch und Blut, sondern nichts wie ein Frauentyp, auf den sich GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- s Phantasie nun einmal festgelegt habe, also eine leere Caprice ...

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Nur einige wenige ahnten den Zusammenhang. Niemand aber wusste etwas Bestimmtes um das Mysterium LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative., - mit Ausnahme von Anna LarsenAnna Larsen (fictional) -- Modeled on Anna Larssen, a Danish actress, die jedoch unverbrüchliches Schweigen Verschwiegenheit gelobt hatte. Sie hat ihr Wort gehalten.

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Eines Tages erhielt GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- aus ParisParis -- City in France eine Einladung, dort ihre "LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative.- Zeichnungen" auszustellen ...

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Und so wurden wir Drei nach ParisParis -- City in France verpflanzt: GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- , LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. und – ich.

VII.

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Bereits vor unserer Übersiedelung nach ParisParis -- City in France hatten wir mehrere Auslandsreisen unternommen. Sobald wir aus unseren Bilderverkäufen genugende Ersparnisse beisammen hatten, - wir waren recht bescheiden in unseren Ansprüchen, - waren wir jedesmal südwärts gefahren, um zu studieren, zu malen und die Welt kennen zu lernen. Und erst nach Verbrauch des letzten Reisegeldes hatten wir uns wieder nach KopenhagenCopenhagen -- City in Denmark auf den Weg gemacht.

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Aber auf all diesen Reisen war LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. "nicht mitgewesen". Es gab zu viel Neues zu erleben, als dass GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- und ich Zeit gefunden hätten, uns mit ihr zu beschäftigen.

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Aber sobald wir wieder in unserem heimischen Atelier waren, tauchte sie wieder auf. Und dann mussten wir jedesmal feststellen, dass wir sie eigentlich entbehrt hatten. Fast ein ganzes Jahr hatten wir in ItalienItaly -- Country in Europe verbracht ... ohne LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative.. -

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Es war das sorgloseste Jahr, das ich mit GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- verlebt habe.

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Das Märchen des Südens wurde uns beiden Kindern des Nordens zur Wirklichkeit, zu einer unbeschreiblich herrlichen Offenbarung.

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Wie konnten wir da Zeit zum - - Spielen mit LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. finden? Und vor allem GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- ? Sie war damals die Heiterkeit selber. Nie fühlte sie sich in ItalienItaly -- Country in Europes Wunderwelt bedrückt. Sie bedurfte keiner Zerstreuung. Drum wurde LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. von ihr nicht beschworen.... -@Editor: SM

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Und doch war LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. wohl inniger mit uns beiden zusammen denn je. Nur war Es kein Spiel mehr ... Mit mir selber begann zu jener Zeit eine Veränderung vor zu ge vorzugehen, ohne dass ich mir dessen damals recht bewusst wurde. Dies zeigte mir meine Wirkung auf andere ... gerade damals in ItalienItaly -- Country in Europe. In FlorenzFlorence -- City in Italy machte sich ein unglücklicher Mensch an mich heran. Ein sehr reicher Ausländer. Eines Tages, nachdem er mich ein paar Wochen auf Schritt und Tritt verfolgt hatte, sprach er mich an und machte mir den Vorschlag, in einer Villa Wohnung zu nehmen. Nach Herzens Lust würde ich dort meine Studien als Maler betreiben konnen. Jch lehnte höflich, aber sehr entschieden ab. Ich sah ihn dann öfters wieder. Immer war ich in Damengesellschaft, entweder zusammen mit GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- , oder aber in Begleitung einer auffallend schönen Sizilianerin. Es hätte nicht viel gefehlt, so hätte ich diesen armen Menschen vor die Pistole fordern müssen.

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In RomRome -- City in Italy hatte ich ein ähnliches Abenteuer. Dort wollte eine amerikanischer Millionär mich mit nach EgyptenEgypt -- haben. Er bestürmte nicht nur mich, sondern auch GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- . Er segelte allein nach KairoKairo -- Capital of Egypt. AlexandrienAlexandria -- .

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Nie vorher hatte ich derartige, delikate Situationen erlebt. Wieso gerade
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in ItalienItaly -- Country in Europe, ist mir erst viel später klar geworden. Als neulich in ParisParis -- City in France Professor KreutzKreutz Werner (fictional) Linked to: #warnekros -- eine Reihe fotografischer Aufnahmen, während der letzen Jahre von mir genommen, darunter auch einige auf unter meiner ersten Italienfahrt, zeigte er gerade auf diese Bilder mit den Worten: "Damals hat sich die LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. zum ersten Mal äusserlich deutlich zu erkennen gegeben." -

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Nun ging es also nach ParisParis -- City in France.

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In der Nähe der "Ecole des Beaux ArtsÉcole des Beaux-Arts -- ", auf dem linken Ufer der SeineSeine -- banks of the Seine -- quartierten wir uns in einem der unzähligen kleinen Hotels ein. Der Wirt kam uns wie ein Meuchelmörder vor, die Wirtin wie ein Konglomerat aus Geiz, Neugier und Unsauberkeit. Ihre kleine, allerliebste Tochter glich einem entzückenden Kätzchen. So etwas gibt es nur in ParisParis -- City in France ... das eine, wie as andere und dritte ...

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Wir bekamen ein paar gemütliche hellrot und grauweiss getünchte Stuben. Das eine lag nach einem alten, vernachlässigten Gärtchen hinaus und hatte einen geheimnisvollen Alkoven mit rotgeblümten TapeteGardinen.

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Das Faktotum des Hotels, JeanJean (fictional) -- Factotum of a hotel mentioned in the narrative mit Namen, erzählte uns sehr bald, dass in diesen beiden Stuben Oscar WildeOscar Wilde (historical) -- British writer seine letzten Tage verlebt habe ... Im Alkoven mit den rotgeblümten Gardinen sei er gestorben ... Als JeanJean (fictional) -- Factotum of a hotel mentioned in the narrative uns dies erzählte, rannen ihm Tränen über die schlecht rasierten Backen. Er hatte Grund, Oscar WildeOscar Wilde (historical) -- British writers Heimgang zu betrauern. Manches Zwanzig-Franc-Stück hatte der grosse, unglückliche Dichter ihm gegeben, um für einige Sous Zigaretten zu kaufen. Das "Kleingeld" hatte JeanJean (fictional) -- Factotum of a hotel mentioned in the narrative aber niemals zurückzugeben brauchen, was ein zarter Wink an unsere Adresse sein sollte ...

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Für GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- und mich wurden die beiden stillen Stuben, in denen also WildeOscar Wilde (historical) -- British writer ausgelitten hatte, doppelt stimmungsvoll. Wir sassen oft vor dem breiten Fenster nach dem alten Garten, lasen viele Male Seiten auf Seiten in den Büchern dos Dichters, den ich seit vielen Jahren liebte, "De Profundis" und die "Ballad of Reading Coel" kannten GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- und ich allmachlich Wort für Wort auswendig. Es waren schöne Abende ...

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In der Nähe des Hotels fanden wir unsere Stammkneipe, "Chateau neuf du PapeChâteau neuf du Pape -- Assumed fictional place mentioned in narrative; historical place not identified, vor allem Kunstschüler verkehrten dort. Ein sehr bescheidenes Restaurant. Aber für einen Franken und 30 konnte man dort herrlich dinieren. Der Wein war in den Preis einbegriffen. Hier fanden wir unsere ersten Pariser Freunde.

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Kurz darauf wurde GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- von dem Redakteur einer bekannten Pariser illu-
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strierten Zeitschrift zur Mitarbeit aufgefordert. Er hatte GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- s Gemälde und Zeichnungen auf ihrer ersten Ausstellung in ParisParis -- City in France gerade gesehen.

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GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- war Feuer und Flamme, sogleich mit ihrer Mitarbeit zu beginnen. Aber was sollte sie anbieten? Wo schnell ein geeignetes Modell auftreiben?

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Da sieht GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- mich fragend an, zögert ein paar Augenblicke, dann sagte sie: "Was meinst du, wenn LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. ..."

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Jch gestehe, ich war zuerst etwas überrascht. Auch ich hatte LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. mitten im Trubel von ParisParis -- City in France vergessen, genau wie damals auf unserer ersten Italien-Fahrt. Auch hier in ParisParis -- City in France hatte GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- der Gesellschaft LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative.s weder bei der Arbeit noch zur Zerstreuung bislang bedurft.

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"Gut," sagte ich dann, "aber was soll sie anziehen ..."

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LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative.s "Ausstattung" war in KopenhagenCopenhagen -- City in Denmark geblieben. Ganz davon abgesehen, dass LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. beträchtlich grösser ist als die sehr zierliche GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- , wurde in puncto Garderobe auf strengste Gütertrennung gehalten.

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Schnell wurde das Nötigste für LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. besorgt. Sie war nicht wenig stolz auf ihr erstes echte Pariser Kostüm.

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Und so kam es denn, dass sie wieder mitten in ParisParis -- City in France zum Vorschein kam ... Die Arbeiten, zu denen sie Modell sass, machten Glück. GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- strahlte. Sie erhielt beträchtliche Preise für ihre Arbeiten.

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Wir konnten uns ein angenehmes Atelier mieten. Wir wurden sesshaft in ParisParis -- City in France, fanden unsern Freundes-und Bekannten-Kreis.

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Auch ich malte jetzt viel, teils in ParisParis -- City in France, teils in VersaillesVersailles -- , wo wir die warmen Sommermonate verbrachten.

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So vergingen ein paar harmonische, glückliche Jahre für GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- und mich. LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. zeigte sich nur in unserer Mitte, wenn GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- ihrer als Modell dringend bedurfte. Wir verdienten gut. GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- konnte sich "fremde Modelle" leisten ...

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Und als wir genug Geld für eine Studienreise zurückgelegt hatten, brachen wir wieder nach ItalienItaly -- Country in Europe auf. Unser Ziel war CapriCapri -- Island in Italy. Jahrelang war es unsere Sehnsucht gewesen, dieses Sonnenparadies kennen zu lernen.

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Zu unserer grossen Freude trafen wir, kaum dort angekommen, einen Maler aus FlorenzFlorence -- City in Italy wieder, den wir während unserer ersten Italienreise
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kennen gelernt hatten. NinoNino (fictional) -- Historical figure not identified nannten wir ihn. Wir waren fortan unzertrennlich. Nach wenigen Tagen hatten wir unter den auf CapriCapri -- Island in Italy herumwimmelnden internationalen Künstlern mehr Bekannte, als uns manchmal lieb war. Drei, vier mal trafen wir uns täglich bei "MorganoCafé Morgana -- Assumed fictional place mentioned in narrative; historical place not identified, but Morgano is a marina in Capri", und Abend für Abend wurde dort Schach und Dame gespielt. Selbstverständlich war man zur Badezeit vollzählig auf dem kleinen Strand bei "Piccola MarinaPiccola Marina -- ".

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Hier trafen wir eines Tages einen Schotten, der stets in Begleitung eines äuffällig zierlichen Knaben auftrat. Beim Baden verwandelte der Kanbe Knabe sich zu unserem Erstaunen in ein sehr niedliches Mädchen ...

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"Ma naturale!" erklärte ob dieser "Enthüllung" ein venezianischer BildhauerFlavio (fictional) -- Historical figure not identified., der zu unserer Clique gehörte, "das habe ich von Anfang an gewusst! Ein Mädchen kann sich nun einmal nicht als Mann verkleiden, ebenso wenig umgekehrt. Wer Augen zum sehen hat, durchschaut sofort den Schwindel. Irgend eine Äusserlichkeit spielt immer den Verräter." FavioFlavio (fictional) -- Historical figure not identified. hiess der Mann.

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GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- war mir einen übermütigen Blick zu. Jch verstand ihn ... Am Nachmittag zur Flanierstunde erschien GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- in Begleitung einer schlanken, grossen jungen Dame, die niemand bislang in CapriCapri -- Island in Italy gesehen hatte. Sie promenierten bei "MorganoCafé Morgana -- Assumed fictional place mentioned in narrative; historical place not identified, but Morgano is a marina in Capri" vorbei, wo GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- viele neugierige Grüsse von Freunden und Bekannten erwidern musste. Plötzlich sprach Signora FavioSignora Flavio (fictional) -- Historical figure not identified. , die Frau des Bildhauers die beiden Damen an, erkundigte sich nach mir, hoffentlich sei ich nicht krank, da man mich heute nicht zu Augen bekommen habe ... Ob GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- und ich nicht zu einem Abendfest in ihrer Villa in der Nähe des Monte TiberioMonte Tiberio -- kommen wollten ...

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GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- bedauerte ... "AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- musste wegen einiger wichtiger Besorgungen nach NeapelNaples -- City in Italy. Er kann erst morgen früh zurück sein."

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Dann stellte sie ihre Begleiterin vor. "Mlle Lili CourtotLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. ... Signora FavioSignora Flavio (fictional) -- Historical figure not identified. ..."

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Die SignoraSignora Flavio (fictional) -- Historical figure not identified. hatte erreicht, was sie wollte, und sie beeilte sich, Mlle LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. mit Frau GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- zum Abendfest einzuladen, was mit Freuden angenommen wurde.

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Die Mystifikation gelang über alle Erwartung gut. GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- s französische FreundinLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. wurde von der ganzen Festgesellschaft überaus liebenswürdig aufgenommen. Eine bekannte norwegische Schrifstellerin
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feierte sie in einem schwungvollen Toast Mlle LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. als "die vollendetste Verkörperung französischen Charmes und Pariser elegance." Sie wich nicht von LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative.s Seite. Sie lud LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. zu sich nach NorwegenNorway -- Country in Europe ein. Sie trank mit ihr "Brüderschaft".

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Und LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. strahlte ... Und nicht weniger GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- . Denn das Entzückenste oder vielleicht richtiger ausgedrüokt, das Pikante dieser neuen Freundschaft war, dass diese stürmische Norwegerin bislang mich angehimmelt hatte ...

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GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- s französische FreundinLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. gab in den folgenden Tagen noch ein paar Gastspiele. Um mein Fernbleiben dann begreiflich zu machen, erzählte GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- allen, die es wissen wollten, dass zwischen mir und ihrer Freundin LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. eine unüberbrückbare Abneigung bestünde ... Aber CapriCapri -- Island in Italy ist klein. LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. musste bald wieder "abreisen" und mir das Feld räumen. FavioFlavio (fictional) -- Historical figure not identified. wie alle anderen blieben völlig arglos ...

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Als wir dann von ItalienItaly -- Country in Europe wieder nach ParisParis -- City in France kamen, geschah sehr bald eine Veränderung in LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative.s Existenz. Nun geschah es häufig, dass sie, nachdem GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- sie während der hellen Tagesstunden als Modell benutzt hatte, während des ganzen Abends blieb. Und kam einer oder eine von unseren Intimsten zu Besuch, so flüchtete sie nicht wie früher wie gehetzt in ein Nebenzimmer, sondern sie blieb, wo sie war und auch die anderen waren und war froh und guter Dinge.

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Nach und nach hatten alle sie gern. Sie war, wie GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- immer wieder feststellen musste, der gute Geist und die gute Laune aller unserer kleinen Feste im Atelier ...

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Aber alle legten machten einen grossen Unterschied zwischen LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. und mir. GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- s Freundinnen, die mir gegenüber fast zeremoniell sich benahmen, umarmten LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. und sagten Du zu ihr. Ebenso GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- s und meine Freunde.

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Sonderbar war auch, dass LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative., befand sie sich unter GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- s Freundinnen, - die fast ausnahmslos Künstlerinnen wie sie waren, - sie sich als die weiblichste von allen fühlte. Und die Freundinnen lachten anfangs etwas ausgelassen über diese Tatsache, fühlten allmählich aber, dass LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative.s Gefühl echt war.

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Und so kam es, dass LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. von Monat zu Monat immer hartnäckiger auf ihren Platz bestand und immer widerwilliger vor mir zurücktrat. GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- und ich hatten auf dem "Salon d'AutommeSalon d'Automne -- ", wo wir beide ausstellten, einen französischen Bildhauer getroffen. Jehan TempéteJean Tempete (fictional) -- Modeled on Léon Leyritz, French sculptor -@Editor: PLC. Diese Bekanntschaft sollte die Einleitung zu neuen Erlebnissen für LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. werden.

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Er besass ein kleines Sommerhaus in einer kleinen Stadt an der LoireLoire -- River in France Balgencie (fictional) Linked to: #beaugency -- . Mit einigen Freunden sollte er einen Theateraufführung zu wohltätigen Zwecken auf der winzigen Bühne dieses Städtchens damals veranstalten. BalgencieBalgencie (fictional) Linked to: #beaugency -- heisst der Ort.

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Er lud GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- und mich ein, mitzumachen.

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Es war eine lustige Bahnfahrt. Das Städtchen war wie aus der Spielzeugschachtel genommen, ein kleines RothenburgRothenburg -- ...

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Das "Theater", das noch am selben Abend von uns in Besitz genommen wurde, sah von aussen aus wie ein Tabaksladen mit anschliessendem Café. Innen war es für gewöhnlich Kino nebst Tanzboden. Da es nur eine einzige Theaterdekoration gab, die ausserdem unbrauchbar war, wurde GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- sofort zum Hauptkulissenmalermeister ernannt. Sie entwarf im Fluge die "kongeniale Bühnenausstattung" zu der Revue, deren Verfasser Jehan TempéteJean Tempete (fictional) -- Modeled on Léon Leyritz, French sculptor selber war, der wie auch der "Komponist", ein bekannter junger Lyriker, und der Autor der Gesangtexte, ein hoffnungsvoller "aufgehender Tenorstern" mit uns anderen, Malern, Zeichnern, Bildhauern und dergleichen sofort von der energischen GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- "eingespannt" wurden, damit die Revueausstattung sich "sehen lassen konnte".

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Um sechs Uhr abends "stand alles". Um neun Uhr sollte die Vorstellung beginnen.

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Um sieben Uhr abends begab sich TempéteJean Tempete (fictional) -- Modeled on Léon Leyritz, French sculptor zusammen mit mir an die Bahn, um das einzige Mitglied, das in unserem "Ensemble" ni noch fehlte, abzuholen, eine junge Malerin, die aus irgend einem Grunde nicht gleichzeitig mit uns anderen hatten fahren können. Sie hatte eine kleinere Rolle zu spielen, eine "waschechte Pariserin".

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Der Zug lief ein, aber unsere "Pariserin" war nicht mitgekommen. Es war der letzte Zug vor der Vorstellung ...

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TempéteJean Tempete (fictional) -- Modeled on Léon Leyritz, French sculptor raste. So klein die Rolle auch war, ohne sie würde das Stück "auseinanderfallen", erklärte rasend der Autor. -

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"Dann müssen wir GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- bitten, einzuspringen," erklärte ich.

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GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- und ich, die erst "in elfter Stunde" zur Teilnahme an der Künstlerfahrt eingeladen waren, gehörten nicht mit zum eigentlichen "Ensemble".

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"Ausgezeichnete Idee," jubelte TempéteJean Tempete (fictional) -- Modeled on Léon Leyritz, French sculptor und überfiel sofort beim Betreten des sogenannten Hotels, in dem wir Unterkunft gefunden hatten, GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- . Sie lag, von der Theatersaalerei recht erschöpft, sehr ruhebedürftig auf irgend einem wackeligen Divan.

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"Ausgeschlossen," erklärte GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- , "ich kann beim besten Willen nicht ...." Dann wirft sie mir einen heimlichen Blick zu. "Aber ... vielleicht kann ... LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative.."

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"Wer ist LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative.?" fragt der jetzt übernervöse TempèteJean Tempete (fictional) -- Modeled on Léon Leyritz, French sculptor. Alle stellen die gleiche Frage.

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"Kümmert euch nicht drum, wer LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. ist. Die Hauptsache ist, dass sie kommt. Die Rolle wird sie mühelos spielen können," erklärte GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- der neugierigen Corona, hakte TempèteJean Tempete (fictional) -- Modeled on Léon Leyritz, French sculptor ein, zog ihn abseits und gab ihm die nötigen Aufklärungen in bezug auf LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative.s Person. Er schüttelte sich vor Lachen, versprach Stillschweigen, und dann wurde verabredet, dass er, während LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. ausstaffiert wurde, ihr in der Verborgenheit eines Hotelzimmerchens die Rolle der "Waschechten" beibringen sollte .... Und als abends bei vollgepacktem Theatersaal die Revue vom Stapel lief, ahnte nicht ein einziger Mensch in ganzen Saal, dass die LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. nicht eine wirklich waschechte Pariserin war ... Obendrein begeisterte sich ein der besonders poetisch veranlagte Apotheker von BalgencieBalgencie (fictional) Linked to: #beaugency -- , der mit zu dem "Wohlätigkeitsausschuss" gehörte, so sehr für LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative., dass er der unbekannten Schönen eine Schachtel "Veilchenseife" ins Hotel sandte.

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An diesem Abend lernte LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. ihren treuesten Freund kennen. Claude LejeuneClaude Lejeune (fictional) Linked to: #prevostClaude -- Modeled on Claude Prévost. Der Tenor der Revue. Er war der Komiker des Abends. Sein blosses Erscheinen auf der Bühne löste wahre Heiterkeitsorkane unter den Zuschauern aus. Er war der einzige wirkliche Könner unseres Dilettantenensemables, das heisst, er war der einzige, der kein Dilettant war.

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Mir war dieser junge echte pariser Künstler, der mit seinem Page 68 -@Editor: XEH trock-nen, schlagfertigen Witz in jeder MontmartreMontmartre -- -Kneipe hatte auftreten können, schon vormittags aufgefallen. Ein völlig unregelmässiges Gesicht, recht farblos, etwas schief geratene Augen und dazu eine putzige, spitze Nase. Auf dem ersten Blick mochte er wohl hässlich wirken. Betrachtete man aber nur einen Augenblick diesen Menschen, so erkannte man seine Intelligenz und eine merkwürdige Warme und Güte, die sein ganzes Wesen ausstrahlte.

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Mich, AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- , hatte er ziemlich links liegen lassen.

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Ganz anders wurde sein Betragen gegenüber LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative..

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Selbstverständlich war er wie auch die übrigen Kollegen und Kolleginnen aus ParisParis -- City in France längst "im Bilde". Jeder hatte LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. längst akzeptiert. Denn sie sah gut aus. Und das war für sie als Künstler die Hauptsache. Im übrigen war man diskret.

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Und die Bürgerschaft, die nach der gelungenen Vorstellung einen "Wohltätigkeits-Ball" veranstaltete, dessen Mittelpunkt wir "Pariser" zu sein hatten, sah in LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative., die auf Wunsch aller Kumpane in ihrem Bühnenkostüm geblieben war, die "waschechte Pariserin" ...

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Man behandelte sie, wo sie sich nur erblicken liess, mit ausgesuchter Courtoisie. Sie amüsierte sich himmlisch. Sie gehörte zu den begehrtesten Tänzerinnen des Balles. Sie ging von Arm zu Arm.

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Als sie endlich einmal einen Tanz überschlagen konnte, stand Claude LejenneClaude Lejeune (fictional) Linked to: #prevostClaude -- Modeled on Claude Prévost -@Editor: PLC vor ihr, machte seine lustigste Verbeugung, um dann das ernsteste Gesicht der Welt zu zeigen, zwängte das Monokel härter vors Auge, errötete sogar ein wenig und sagte fast feierlich: "Mademoiselle, darf ich, sobald Sie sich etwas erholt haben, um die Ehre bitten, einige Male hinter einander Jhr Tanzpartner zu sein?"

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LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. sah ihn etwas erstaunt an, nickte dann. Und sie tanzten viele Male während dieser Nacht. Sie waren beide von gleicher Grösse. Sie waren ein ryt rhytmisch vollendet für einander abgestinmtes Tanzpaar. Sie sprachen während des Tanzens kein Wort mit einander. Sie tanzten ganz dem Rhytmus des Tanzes hingegeben.

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Als der letzte Tanz zu Ende war, verbeugte Claude LejenneClaude Lejeune (fictional) Linked to: #prevostClaude -- Modeled on Claude Prévost sich sehr tief vor LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative., errötete wieder ein wenig und sagte: "Mademoiselle, darf ich hoffen, dass Sie unseren gemeinsamen Ausflug morgen mit Ihrer Gegenwart auszeichnen werden?"

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Auch die anderen Kameraden baten LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. ... und sie sagte lachend ja zu. An diesem Ausflug nahmen nur die "Pariser" teil. Sonst hätte LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. sich wohl kaum eingefunden. Der Tag verlief in schönster Harmonie und man verabredete, am ersten August sich vollzählig wieder in BalgencieBalgencie (fictional) Linked to: #beaugency -- ein Stelldichein zu geben, um gemeinsam die Ferien an den Ufern der lichtblauen LoireLoire -- River in France banks of Loire -- Banks of river in France zu verleben. LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. wurde ganz besonders eingeladen. Und sie sagte zu, auch namens ihres "Bruders AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- ". So nannte LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. fortab - mich, ihren Bruder. Und ich hatte mich darein zu finden.

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Abends fuhren wir zurück nach ParisParis -- City in France.

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Im August eroberte die "Pariser Bande", wie man uns fortab von dann an halb aus Bewunderung, halb aus Entsetzen nannte, das StädtchenBalgencie (fictional) Linked to: #beaugency -- mitsamt dem köstlichen Badestrand. 35 Grad zeigte das ThermoterThermometer im Schatten. Oft mussten wir daher unsern Tag in die Nacht verlegen, was um so lustiger war. Denn von zehn Uhr abends an lag das StädtchenBalgencie (fictional) Linked to: #beaugency -- im Dunkeln, ob Mondschein Vollmond war oder Neumond. Die sogenannte gute Gesellschaft von BalgencieBalgencie (fictional) Linked to: #beaugency -- hielt sich von uns auf Abstand, mit Ausnahme von Monsieur RenéMonsieur René (fictional) -- Possibly modeled on Dr. Charles HyverNaud, mayor of Beaugency from 1908 to 1940, or his assistants, Moïse Adrien Bruant, Gabriel Descauses, and Henri René Goujon, dem stellvertretenden Bürgermeister. Der "richtige" Stadtchef hatte die Amtsgeschäfte wegen eines chronischen Magenleidens schon seit langem auf Monsieur RenéMonsieur René (fictional) -- Possibly modeled on Dr. Charles HyverNaud, mayor of Beaugency from 1908 to 1940, or his assistants, Moïse Adrien Bruant, Gabriel Descauses, and Henri René Goujons breite Schultern legen müssen. Monsieur RenéMonsieur René (fictional) -- Possibly modeled on Dr. Charles HyverNaud, mayor of Beaugency from 1908 to 1940, or his assistants, Moïse Adrien Bruant, Gabriel Descauses, and Henri René Goujon, so nannte ihn das ganze Städtchen, war Junggeselle. Er nahm an allen unseren nächtlichen Streifzügen durch die nähere und weitere Umgebung "seiner" Stadt teil, und er war es, der den Stadtverordneten in feierlicher Rathaussitzung während dieser Augusttage den Vorschlag unterbreitete, am Ende des Monats mit Hilfe der "Pariser Bande" ein neues "Stadtfest" zu wohltätigen Zwecken zu veranstalten. Der Vorschlag wurde einstimmig angenommen. Und tagsdarauf ergingen feierliche Einladungen an Jehan TempèteJean Tempete (fictional) -- Modeled on Léon Leyritz, French sculptor, GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- und mich sowie an ein paar andere "Prominente" unserer Bande, das Festprogramm auszuarbeiten. Und wir beschlossen, einen Wasser-Korso zu veranstalten, mit blumengeschmückten Booten auf der LoireLoire -- River in France. Und AmorCupid (fictional) -- Lili plays/dresses as Cupid in narratives Boot sollte an der Spitze des Gondelkorsos segeln.

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Mit Begeisterung wurde unser Vorschlag von den Stadtvätern im "Hotel de Ville" angenommen.

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GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- erhielt den Auftrag, AmorCupid (fictional) -- Lili plays/dresses as Cupid in narratives Boot herzurichten.

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Monsieur RenéMonsieur René (fictional) -- Possibly modeled on Dr. Charles HyverNaud, mayor of Beaugency from 1908 to 1940, or his assistants, Moïse Adrien Bruant, Gabriel Descauses, and Henri René Goujon stellte einen alten, breiten Kahn sowie einen Lagerschuppen am Fluss mitsamt seinem Weinkeller zur Verfügung. Als sich endlich das ziemlich schäbige Boot in AmorCupid (fictional) -- Lili plays/dresses as Cupid in narratives Festgondel verwandelt hatte, - ein riesiges rotes Herz war das Segel, - und der Stapellauf stattgefunden, stellte sich heraus, dass das Fahrzeug durch die prachtvolle wie auch sehr gewichtige Ausstaffierung recht schwierig zu steuern war. Die LoireLoire -- River in France ist bei BalgencieBalgencie (fictional) Linked to: #beaugency -- sehr reissend, tückische Winde machen ein Segeln ziemlich gefahrvoll. AmorCupid (fictional) -- Lili plays/dresses as Cupid in narratives Boot musste also mit einem sehr schwimmtüchtigen AmorCupid (fictional) -- Lili plays/dresses as Cupid in narrative und einem dito Knappen bemannt werden ... Da man unter den jungen Damen des Städtchens keine geübte, kuragierte Schwimmerin auftreiben konnte, -Monsieur RenéMonsieur René (fictional) -- Possibly modeled on Dr. Charles HyverNaud, mayor of Beaugency from 1908 to 1940, or his assistants, Moïse Adrien Bruant, Gabriel Descauses, and Henri René Goujon hatte sich fast seine Hacken abgelaufen, - fragte Jehan TempèteJean Tempete (fictional) -- Modeled on Léon Leyritz, French sculptor sehr diskret mich, ob LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. nicht AmorCupid (fictional) -- Lili plays/dresses as Cupid in narratives Rolle übernehmen könnte, wenn man ihr Claude LejenneClaude Lejeune (fictional) Linked to: #prevostClaude -- Modeled on Claude Prévost als "Köcherknappen" zuteilte. man wusste, dass ich ein ausgezeichneter Schwimmer bin. Jch sagte namens LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. zu. Auch ClaudeClaude Lejeune (fictional) Linked to: #prevostClaude -- Modeled on Claude Prévost, der inzwischen ein guter Freund von uns geworden war, fand sich zu der Knappen-Rolle bereit.

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Und so wurde LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. an den Ufern dieses uralten StädtchenBalgencie (fictional) Linked to: #beaugency -- sbanks of Loire -- Banks of river in France, in dem vor Jahrhunderten Jeha Jennan Jeanne D’ArcJoan of Arc (historical) -- als Krieger in Stahl und Eisen ihren Einzug gehalten hatte, als Knabe AmorCupid (fictional) -- Lili plays/dresses as Cupid in narrative ausgekleidet .. Das Fest fand bei herrlichstem Hochsommerwetter statt. Die ganze Bevölkerung des StädtchensBalgencie (fictional) Linked to: #beaugency -- stand am Ufer des StromesLoire -- River in France banks of Loire -- Banks of river in France und bereitete AmorCupid (fictional) -- Lili plays/dresses as Cupid in narrative, der im Triumpf, begleitet von den anderen, ebenfalls malerisch geschmückton Booten, auf den spiegelblanken Fluten der LoireLoire -- River in France dahinzog, phrenetische Ovationen. Mit seinem goldenen Bogen schoss er einen Regen von Pfeilen auf das tausendköpfige Spalier am Ufer ab. Und alle glaubten, dass sich hinter AmorCupid (fictional) -- Lili plays/dresses as Cupid in narratives Maskierung die "waschechte Parisierin" aus der Revue des letzten Wohltätigkeitsfestes verbarg ...

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Als ClaudeClaude Lejeune (fictional) Linked to: #prevostClaude -- Modeled on Claude Prévost, dem als Boots-und Köcherknappe AmorCupid (fictional) -- Lili plays/dresses as Cupid in narratives die Aufgabe zugefallen war, nach Festesende die verkleidete LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. durch die vor En- tBegeisterung schier tobende Menge ins Hotel zu begleiten, sie endlich unversehrt in ihr Zimmer gebracht hatte, sah er sie lange wie in sich selber versunken an und sagte dann sehr still: "AmorCupid (fictional) -- Lili plays/dresses as Cupid in narrative, due du göttlicher Schelm, wie du dich auch verkleiden magst und was du mir auch weismachen willst, du bist und bleibst dennoch
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ein richtiges Mädchen ..."

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Erschreckt schwieg er. LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. sah ihn gross an.

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"Was ist dir, ClaudeClaude Lejeune (fictional) Linked to: #prevostClaude -- Modeled on Claude Prévost," fragte sie.

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Er hatte sich abgewandt. "Nichts," sagte er still, "gar nichts. Oder doch etwas ... Aber würde ich das, was ich eben und den ganzen Tag gedacht habe, der LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. sagen, so würde ihr Bruder AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- mir gewiss sehr gram sein ..."

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Und dann ging er, und als wir am nächsten Morgen einander sahen, da blickte er mich scheu an und ging mir aus dem Wege. LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. war wieder verschwunden.

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Ein Jahr nach dem andern fanden wir alle uns im August in BalgencieBalgencie (fictional) Linked to: #beaugency -- wieder ein. Feste und Ausflüge folgten einander. Und hier in BalgencieBalgencie (fictional) Linked to: #beaugency -- gewöhnte ich mich allmählich an Lill LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative.s und mein Doppeldasein. LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. nahm an den Festen und Ausflügen teil. Jch dagegen malte sehr fleissig, schwamm und trank mit den Honoratioren des Städtchens manche Flasche Wein. Jch hatte hier viele, viele Freunde. Alle Einwohner des StädtchensBalgencie (fictional) Linked to: #beaugency -- kannten mich und freuten sich, ihre Häuschen und Gärten und sich selber auf meinen Bildern, die hinterdrein in den Herbstausstellungen von ParisParis -- City in France zu finden waren hängen durften , wiederzufinden. Alle kannten mich. Und ich kannte alle. Wir waren Freunde. Niemand aber in dem Städtchen ahnte, wer die schlanke PariserinLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. war die ab und zu mit GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- und ClaudeClaude Lejeune (fictional) Linked to: #prevostClaude -- Modeled on Claude Prévost durch die Gassen des StädtchensBalgencie (fictional) Linked to: #beaugency -- und hinaus aufs Land radelte. Diese Fahrten gehören zu den frohesten Erinnerungen LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative.s. In aller Herrgottsfrühe, wo noch kein Schlafkammerfenster sich richtig geöffnet hatte, zogen die Drei hinaus in die strahlende Sommermorgenwelt. Und erst spät abends, wenn das StädtchenBalgencie (fictional) Linked to: #beaugency -- längst schlafen gegangen war, kehrten sie müde und froh wieder zurück ... ClaudeClaude Lejeune (fictional) Linked to: #prevostClaude -- Modeled on Claude Prévost war dann der entzückenste Ritter von GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- und LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative., er war ihr Bruder und Beschützer, und die Freundschaft zwischen ihnen wurde immer inniger und dauerhafter, eine Freundschaft, die jede Prüfung bestand.

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Selbstverständlich wurde dieser "Dreibund" auch in ParisParis -- City in France fortgesetzt. Jeden Sonntag fand ClaudeClaude Lejeune (fictional) Linked to: #prevostClaude -- Modeled on Claude Prévost sich ein. Dann war er den ganzen Tag über "Gast des Ateliers". Und einem ungeschriebenen Gesetz zufolge empfing LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. ihn stets an der Korridortür. War sie aber ein seltenes Mal ferngeblieben, und hatte ich die Tür ihm zu öffnen, so begrüssten
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wir uns sehr kameradschaftlich, er gab mir die Hand, fragte auch nach diesem und jenem, aber ich konnte ihm doch seine Enttäuschung anmerken. Im Atelier betrachtete er dann, wenn auch recht flüchtig, neue Bilder von mir, Politik und dergleichen wurde gesprächsweise berührt, auch die neuesten Pariser Sak Skandale. Aber es dauerte nicht lange, höchstens eine Viertelstunde, und mein lieber ClaudeClaude Lejeune (fictional) Linked to: #prevostClaude -- Modeled on Claude Prévost blickte mich etwas unsicher an. "Du entschuldigst mich wohl, ich habe GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- noch gar nicht guten Tag gesagt." Und schon war er in der kleinen Küche bei GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- .

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War LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. aber seine sonntägliche Korridortüröffnerinn, so ging er sogleich mit ihr in die Küche. "Du verstehst, wir wollen GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- nicht allein beim Essen lassen," erklärte er dann witzig.

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Dabei fällt mir ein kleines Geschehis Geschehnis ein, das sich gerade zu jener Zeit zutrug.

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ClaudeClaude Lejeune (fictional) Linked to: #prevostClaude -- Modeled on Claude Prévost war an einem Wochentagsabend zu uns gekommen. GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- war nicht daheim. Da machte ich ihm den Vorschlag, irgend eine lustige Tanzbar im Quartier LatinQuartier Saint Germain -- zusammen aufzusuchen. ClaudeClaude Lejeune (fictional) Linked to: #prevostClaude -- Modeled on Claude Prévost kannte alle bars, war überall Stammgast. Wir landeten in der "Gipsy-BarGipsy Bar -- ", wo ClaudeClaude Lejeune (fictional) Linked to: #prevostClaude -- Modeled on Claude Prévost die "Spezialität des Hauses", nämlich einen "Clou de Cerceuil," -@Editor: PLC, auf gut Deutsch "Sargnagel", bestellte. Dieser Cocktail trug nicht zu unrecht seinen vielversprechenden Namen. Eine häufige Wiederholung des Genusses von diesem "Drink" an einem Tage oder in einer Nacht würde den Aufenthalt hienieden sicherlich beträchtlich verkürzen. Vielleicht veranlasste dieser "Drink" uns, einen neuen Tanz, den ClaudeClaude Lejeune (fictional) Linked to: #prevostClaude -- Modeled on Claude Prévost irgendwo hierherum vor kurzem gesehen hatte, zusammen auszuprobieren. Wir tanzten aber also zusammen. Es war übrigens das erste Mal, dass er mit mir tanzte. Kaum hatten wir die ersten Pas hinter uns, als der "Gerant", der "Herr Ober", auf uns losgestürzt kommt und uns bittet, sofort den Tanz abzubrechen. "Ces Messieurs müssten entschuldigen, er kennte uns beide ja sehr gut, aber sein in seinem Etablissement sei es nun leider einmal unstatthaft, dass zwei Herren mit einander tanzten ... "

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Wir erklärten dem gestrengen Herrn umständlich, dass es sich für uns nur darum handelte, einen neuen Tanz flink einmal durchzuproben. Er antwortete: "Messieurs, ich bin verzweifelt, aber ich muss mein Veto einlegen. Hier dürfen Herren nicht zusammen tanzen. Erlaube ich
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es auch nur ein einziges Mal, und ich weiss, dass es sich bei Ihnen um einwandsfreie Gentlemens Gentlemen handelt, so wird mein Etablissement von gewissen Herrschaften überlaufen werden, wodurch der gute Ruf meines Etablissements in Gefahr kommen würde ..."

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Wir setzten uns lachend wieder hin, bestellten uns noch irgend einen unschädlichen Aperitif und zogen heimwärts.

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Am nächsten Abend zogen GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- , LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. und ClaudeClaude Lejeune (fictional) Linked to: #prevostClaude -- Modeled on Claude Prévost ieder dort hin. ClaudeClaude Lejeune (fictional) Linked to: #prevostClaude -- Modeled on Claude Prévost hatte inzwischen den beiden Damen den neuen Tanz beigebracht und kurz nach Betreten der BarGipsy Bar -- führten ClaudeClaude Lejeune (fictional) Linked to: #prevostClaude -- Modeled on Claude Prévost und LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. unter dem lebhafteisten Applaus "des Gèrant" den recht verzwickten Tanz fehlerlos aus.

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Dann trat er an den Tisch von ClaudeClaude Lejeune (fictional) Linked to: #prevostClaude -- Modeled on Claude Prévost, machte eine galante Verbeugung vor GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- und besonders vor LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. und sagte dann: "Ich hoffe doch nicht, dass Ihr Herr Freund, den ich leider heute vermisse, wegen des kleinen Zwischenfalls von gestern abend verärgert mein Etablissement meidet. Monsieur werden doch verstehen ..."

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"Oh, wir verstehen völlig," antwortete ClaudeClaude Lejeune (fictional) Linked to: #prevostClaude -- Modeled on Claude Prévost, "und ich versichere Sie, dass mein Freund nicht im geringsten verstimmt ist."

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Und der Gérante wandte sich an LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative.: "Darf ich Mademoiselle mein tiefstes Kompliment machen. Mademoiselle tanzten charmant, charmant." Und dann zu ClaudeClaude Lejeune (fictional) Linked to: #prevostClaude -- Modeled on Claude Prévost gewandt: "Monsieur werden zugeben, dass sich Monsieurs gestriger Partner auch nicht im entferntesten mit Mademoiselle messen können ..."

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Jch muss in Verbindung mit diesem lustigen "Zusammentreffen" ein anderes Erlebnis, das ebenfalls um diese Zeit sich ereignete, kurz erzählen.

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LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. war manchmal zusammen mit ClaudeClaude Lejeune (fictional) Linked to: #prevostClaude -- Modeled on Claude Prévost und GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- Gast eines recht mondänen Künstlerklubs gewesen. Diese Klubabende bestehen für gewöhnlich aus einem Essen mit anschliessendem Ball. Eines Abends, GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- war müde, ging LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. auf eindringliches Bitten von ClaudeClaude Lejeune (fictional) Linked to: #prevostClaude -- Modeled on Claude Prévost allein mit ihm dorthin. Eine Dame, die zu unserem intimen Kreise gehörte und sowohl mich wie LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. kannte, - im übrigen ahnte niemand im Klub etwas von unserem Doppeldasein ..., machte sich an diesem Abend ein Plaisir daraus, LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. mit einigen Herren, darunter Ihren Vettercousin (fictional) -- Andreas Sparre's unnamed cousin in narrative; historical figure not identified, einem nich nicht mehr ganz jungen Grafen und Husarenoffizier bekannt zu mache machen. Bislang hatte LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. sich gesträubt, an diesen für sie seltenen
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Klubabenden neue Bekannstchaften zu machen. Sie war glücklich, mit ClaudeClaude Lejeune (fictional) Linked to: #prevostClaude -- Modeled on Claude Prévost tanzen zu dürfen. Mehr bedurfte sie zu ihrem Glück nicht.

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Doch ehe sie sich wehren konnte, hatte die Freundin ihren Vetter herangeholt: "Mein Vetter le Comte de TrempeCount de la Trempe (fictional) -- Historical figure not identified .... la Baronne Lili de CourtaudLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative.!" Der sehr galante GrafCount de la Trempe (fictional) -- Historical figure not identified forderte LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. sofort zu einem Foxtrot auf. Dem einen Tanz folgten mehrere. LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. konnte sich nicht wehren. ClaudeClaude Lejeune (fictional) Linked to: #prevostClaude -- Modeled on Claude Prévost nickte ihr belustigt zu. Und so kam es, dass LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. mit ihrem neuen Kavalier bis in die Nacht hinein tanzte. Als sie endlich völlig erschöpft sich von ihm "für diesmal" verabschiedete, bat er mit dem feierlichsten Gesicht der Welt um die Auszeichnung, "Madame la BaronneLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative.", die, wie ihm seine Kusine zugeflustert hatte, ein paar Tage bei GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- zu Besuch sei, in den nächsten Tagen seine Aufwartung zu machen. Was sollte konnte LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. dazu sagen anders machen als gute Miene zum bösen Spiel? ...

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Als LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. heimkam, schlief GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- längst.

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Am nächsten Morgen, kaum nachdem ihr LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. von ihrer "Eroberung im Klub" berichtet hat, klingelt es im Korridor. Der GrafCount de la Trempe (fictional) -- Historical figure not identified ist erschienen, bittet tausendmal um Entschuldigung, - GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- hatte geöffnet, - ob er vielleicht störe ... ober er wolle nur Gelegenheit nehmen, sich nach dem Wohlbefinden ihres Gastes, der "Frau Baronin Lili de CourtaudLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative." zu erkundigen.

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GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- bedauerte aufrichtig, dass ihr Besuch bereits ausgegangen sei, und sie führte den Gf GrafenCount de la Trempe (fictional) -- Historical figure not identified ins Atelier ... Dort entdeckte er dann auf verschiedenen Gemälden LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative., wie sie leibt und lebt ... Er war ausser sich vor Begeisterung. Ob er vielleicht auf die Rückkehr der Frau BaroninLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. warten könne. GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- beteuerte, dass dies ein zweckloses Unterfangen sein würde, da ihr Besuch, der übrigens ihre Schwägerin sei, bei Freunden zu einem Diner eingeladen wäre ...

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"Oh," erklärte nunmehr der Herr GrafCount de la Trempe (fictional) -- Historical figure not identified, "also ist Ihr Gemahl, Monsieur SparreAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- der Bruder der Frau BaroninLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. ..."

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GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- musste in ihrer Hilflosigkeit diese "Tatsache" zugeben.

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"Wann darf ich dann vielleicht das Vergnügen haben, Monsieur SparreAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- einen Besuch zu machen," fragte fast aufgeregt der GrafCount de la Trempe (fictional) -- Historical figure not identified.

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GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- versprach, ihm bald durch seine Kusine Bescheid zugehen zu lassen ...

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Am folgenden Tag, - wir sassen mit ein paar Freunden beim Tee in unserm
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Atelier, - wir hatten gerade LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative.s unfreiwilliges Erlebnis zum besten gegeben, - klingelt wieder die Korridorglocke. - Der GrafCount de la Trempe (fictional) -- Historical figure not identified!

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"Jch freue mich aufrichtig," beginnt er sofort zeremoniell, "Jhnen meine Visite abzulegen, "Kaum finde ich Zeit, ihn hereinzunötigen, "ich hatte, wie ich bereits gestern Madame SparreGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- erzählt habe, vorgestern ihre Schwester, die charmante BaronesseLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative., kennen gelernt, und es liegt mir ausserordentlich viel daran, sie wiederzusehen ..."

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Natürlich war ich hielt es jetzt etwas schwer, die Haltung zu wahren.

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Aber es gelang und ich antwortete: "Meine Schwester wird sicherlich unglücklich sein, abermals um das Vergnügen zu kommen, Ihnen die Hand drücken zu können, Monsieur ... "

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GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- und unser Teebesuch hatten Mühe, einen homerischen Heiterkeitsausbruch zu ersticken. Jch musste ihnen einen mahnenden Blick zuwerfen. - Und dann fuhr ich fort: "Leider sehen wir meine Schwester in diesen Tagen sehr wenig ... sie ist überall eingeladen ... sehr umschwärmt ... kaum vor Mitternacht heim ..."

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"Ja, das begreife ich sehr wohl," sagte der GrafCount de la Trempe (fictional) -- Historical figure not identified, sah mich dann etwas forschend an, ich fühlte mein Herz wie einen Amboss, der unter Hämmerschlägen zitterte, und dann sprach dann er sehr langsam, jedes Wort mit einem Zwickern durchs Monokel begleitend, und mich sehr offen fixierend: "Übrigens merkwürdig, dass Sie Geschwister sind. Madame de CourtaudLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. hat nicht die geringste Ähnlichkeit mit Ihnen, mein Herr."

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Jch pflichtete mit Nachdruck bei, sandte GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- einen flehentlichen Blick zu, die Fassung zu behalten ... Denn kaum hatte ich meine Fest- Verr Versicherung, dass meine Schwester und ich einander überhaupt nicht im geringsten glichen, durch einen wahren Wortschwall detailli "detailliert", als der GrafCount de la Trempe (fictional) -- Historical figure not identified an mich ganz offen die Frage richtet, ob meine Schwester, die, wie seine Kusine ihm verraten habe, nicht verlobt sei, wirklich noch frei wäre ...

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Was ich törichterweise nicht in Abrede stellte.

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Worauf er eine mustergültige Verbeugung machte und ohne Umschweif erklärte: "Monsieur, dann habe ich hiermit die Ehre, um die Hand der Frau BaroninLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. anzuhalten."

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Jch hatte Mühe, mich am Stuhl aufrecht zu halten, dankte im Namen meiner Schwester und versprach, ihr seinen ehrenvollen Antrag zu überbringen. - Darauf zog er sich unter Austausch zahlloser Komplimente
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verabschiedete ...

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Einen Augenblick später zitterte unser Atelier unter dam dröhnenden Gelächter GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- s und unseres Teebesuchs ...

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Jch lachte nicht mit. Dies Ballerlebnis Lillis LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative.s ging mir nun doch zu weit. Jch sann auf einen Ausweg ...

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"Ganz einfach," rief GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- , der vor lachen die Tränen aus den Augen perlten, "ich werde durch die Kusine dem Herrn GrafenCount de la Trempe (fictional) -- Historical figure not identified zuflüstern lassen, dass seine Angebetete plötzlich Hals über Kopf aus sehr dringenden familiären Gründen nach KopenhagenCopenhagen -- City in Denmark habe reisen müssen. Ein Aufschub ihrer Abreise sei unmöglich gewesen. Vorläufig sei an eine Rückkehr nach ParisParis -- City in France nicht zu denken.

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Und so geschah es dann auch. Einige Postkarton, die wir durch einen Freund in KopenhagenCopenhagen -- City in Denmark , der LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative.s "Handschrift" zu fälschen hatte, an den Herrn GrafenCount de la Trempe (fictional) -- Historical figure not identified befördern liessen, überzeugte ihn allmählich von der "Aussichtslosigkeit" seiner Werbung ...

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Er hat nie erfahren, welches Mysterium sich mit Madame la Baronne de Courtaut Lili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. verband.

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Noch seltsamer dürfte sich eine Szene ausnehmen, die sich bei meiner Schwestersister (fictional) -- Andreas Sparre's sister in narrative; modeled on Christiane Wegener Thomsen, Einar's sister und meinem Schwagerbrother-in-law (fictional) Linked to: #thomsenTC -- Andreas Sparre's sister's husband. in KopenhagenCopenhagen -- City in Denmark, wo wir wenige Monate später zu Besuch weilten, zugetragen hat.

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Meine kleine Nichteniece (fictional) -- Historical figure not identified hatte mehrere Bilder von LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. gesehen und wollte diese merkwürdige Person einmal "in Wirklichkeit" sehen. Endlich wurde beschlossen, dass sie an einen Sonntag Nachmittag, wo meine Eltern bei meinen Verwandten zum Tee sich einfinden woll– ten, kommen wollten, sich einfinden würde. Meine Eltern hatten seit ein paar Jahren GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- und mich nicht gesehen. Vaterfather (fictional) Linked to: #wegenerV -- Andreas Sparre's father in narrative und Muttermother (fictional) Linked to: #wegenerAM -- Andreas Sparre's mother in narrative waren daher etwas enttäuscht, als sie bei ihrer Ankunft hörten, dass ich erst später kommen würde, da ich vorher einen sehr wichtigen Besuch zu machen hätte. Zum Mi Plötzlich klingelt es im Entrè. Das Mädchen meldet, dass eine französische Dame im Korridor stehe und Madame Grete SparreGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- zu sprechen wünsche ... Die Dame wird hereingeführt, - sie war sehr modisch angezogen, GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- begrüsste sie auf das Herzlichste ... es sei eine Freundin aus ParisParis -- City in France ... leider spräche sie nur französisch ... Vaterfather (fictional) Linked to: #wegenerV -- Andreas Sparre's father in narrative begann sofort eine Konversation auf französisch, worüber Muttermother (fictional) Linked to: #wegenerAM -- Andreas Sparre's mother in narrative, die sich alles von ihn übersetzen liess, sehr
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stolz war.

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Im Laufe des Gesprächs machte Muttermother (fictional) Linked to: #wegenerAM -- Andreas Sparre's mother in narrative plötzlich Vaterfather (fictional) Linked to: #wegenerV -- Andreas Sparre's father in narrative darauf auf- merksam, dass er mit der Dame aus ParisParis -- City in France nicht so dicht an Fenster stehen dürfe. - Es war mitten im Winter. - "Vergiss nicht," sagte sie, fürsorglich die Pariser Dame betrachtend, zu Vaterfather (fictional) Linked to: #wegenerV -- Andreas Sparre's father in narrative, "die Dame kommt aus einem viel milderen Klima und ist so dünn gekleidet. Bitte sie, in der Nahe des Kamins Platz zu nehmen."

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Dann wurde der Tee serviert. Und Vaterfather (fictional) Linked to: #wegenerV -- Andreas Sparre's father in narrative und Muttermother (fictional) Linked to: #wegenerAM -- Andreas Sparre's mother in narrative liessen sich von dem fremden Besuch das Allerneueste aus ParisParis -- City in France erzählen ... Bis der Besuch sich endlich zu erkennen gab...

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Eine ganze Stunde hatte "die Pariserin" Muttermother (fictional) Linked to: #wegenerAM -- Andreas Sparre's mother in narrative und Vaterfather (fictional) Linked to: #wegenerV -- Andreas Sparre's father in narrative förmlich in Atem gehalten. Und als ich mich dann endlich zu erkennen gab, da schlugen Muttermother (fictional) Linked to: #wegenerAM -- Andreas Sparre's mother in narrative und Vaterfather (fictional) Linked to: #wegenerV -- Andreas Sparre's father in narrative entsetzt die Hände über dem Kopf zusammen und wollten kaum ihren eignen Augen trauen.

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"Nein, nein," wiederholte Muttermother (fictional) Linked to: #wegenerAM -- Andreas Sparre's mother in narrative noch lange hinterher, "dass der AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- und das Fräulein LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. aus ParisParis -- City in France ein und dasselbe Wesen sind ... Jch kanns kaum glauben ..."

VIII

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Und so lebten wir beide, LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. und ich, unser Doppeldasein weiter, lebten fröhlich und guter Dinge in den Tag hinein, - und niemand von uns allen, weder die "Eingeweihten" noch ich selber erblickten darin etwas anderes als eine angenehme Art von Zerstreuung und Unterhaltung, eine Art Künstlerlaune, nicht mehr, nicht weniger ... Ebenso wenig beunruhigten wir uns über den augenscheinlich zunehmenden Unterschied in seelischer Hinsicht, der zwischen dem mystischen Mädchen und mir sich mehr und mehr offenbarte, wie denn auch niemand von uns ernstlich über die leisen Veränderungen nachdachte, die sich ganz allmählich an meinen körperlichen Formen bemerkbar machten.

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Aber in aller Stille hatte sich etwas in mir vorbereitet ...

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Eines Abends sagte ich plötzlich zu GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- :

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"Eigentlich kann ich mir das Dasein gar nicht mehr vorstellen, wenn eines Tages LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. für immer ausbleiben würde, das heisst, wenn sie nicht mehr jung und schön ist. Denn dann hat sie ja keine Lebensberechtigung mehr."

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GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- sah mich zuerst erstaunt an. Dann nickte sie und sagte in ihrer ruhigen, nachdenklichen Art: "seltsam ... da berührst du etwas, woran auch ich in der letzten Zeit häufig habe denken müssen."

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Und dann wurde sie sehr ernst und sprach endlich weiter, fast nach Worten suchend. Sie hätte gerade während der letzten Monate geradezu Gewissensbisse empfunden, und zwar deshalb, weil sie selber gewissermassen mit Ursache gewesen sei, LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. zu er-schaffen, sie in mir, aus mir hervorzulocken und so schuld an einer Disharmonie in mir sei, die sich gerade in den Tagen am deutlichsten zeige, wo LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. nicht erscheine ...

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Jch hörte gespannt auf GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- s Worte. Es war, als zeigte sie mir einen Spiegel ...

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"Es kommt vor," sprach sie leise erregt weiter, "es kommt vor, wenn sie mir Modell steht, dass in mir ein seltsames Gefühl wach wird, dass es noch mehr sie ist, die ich schaffe und forme, - als jenes Mädchen, das ich auf meiner Leinwand darstelle. Mitunter kommt es mir vor, als sei hier etwas, das stärker geworden ist als wir selber, etwas, das uns machtlos macht, uns beiseite schieben will, ja,
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als wollte es sich an uns rächen, dass wir mit ihr unser Spiel getrieben ... die Geister, die wir beschworen hatten, wollen sich nicht mehr bannen lassen ..."

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GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- brach ab, Tränen standen in ihren Augen, sie legte wie mütterlich ihre Arme um mich. "Wir sind auf eine abschüssige Bahn gekommen, und ich weiss nicht mehr, wo wir halten sollen ..." rief sie fast. Jch versuchte sie zu beruhigen. Doch ich vermochte es nicht. Nicht sogleich. aber dann begann ich zu sprechen und sie hörte mich an. "Siehst du," begann ich, "was du sagst, stimmt, stimmt ja so erschrekkend wahrhaftig. Und das gefährlichste von allem ist, dass ich fühle, LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative., gerade LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. ist es, die uns beide zusammenknüpft, dass wir für so alle Jahre zusammengehalten haben ... Jch glaube nicht, dass ich sie überleben könnte."

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GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- unterbrach mich: sie hätte genau dasselbe gedacht ... so oft ... Denn LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. verkörpere unsere gemeinsame Jugend und Freude am Leben. Und dann schluchzte GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- und stammelte: "Mitunter frage ich mich, wie das Leben ohne sie werden würde."

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Wir starrten einander an, tief erschüttert über dies gegenseitige Geständnis, das aus heimlichem Gegrübel vieler, vieler Woche entstanden war.

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"Jedenfalls kann ich nicht erkennen," begann GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- wieder, "wie es ohne LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. werden soll ... mit uns beiden ... Sie darf uns ja nicht plötzlich verloren gehen. Sie plötzlich nicht mehr sehen ..., das wäre ja wie Mord."

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"Ja," antwortete ich, um so mehr, als ich fühle, dass sie drauf und dran ist, lebenskräftiger zu werden als ich."

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Vielleicht hatte eine augenblickliche völlige Mutlosigkeit bei mir dieses Gespräch veranlasst. Meine Gesundheit war sonst während all der Jahre vorzüglich gewesen. Trotzdem ich nie sehr robust ausgesehen habe, und mir andererseits aber jede körperliche Anstrengung zumuten konnte, war ich eigentlich nie krank gewesen. - Nur in der letzten Zeit war mir öfters nicht wohl gewesen, was sich meist in einer völligen Erschlaffung äusserte. Hinzu kam, dass ich die sehr regenkalten Winter, die ParisParis -- City in France in den letzten Jahren hintereinander erlebt hatte, nicht gut ertrug. Jch hustete eigentlich vom Spätherbst bis zum Frühjahr ohne Unterlass. Und so war ich wohl auf trübe Gedanken
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gekommen. Man kann nicht ewig jung bleiben, dachte ich. Und ich dachte an LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative.. Sie teilte mit mir den Körper. Sie ist ein Weib. Für sie bedeutet jung bleiben mehr als für mich.

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Meine Stimmung wurde allmählich trüber und trüber. Von Natur aus war ich bis dahin immer ein froher Mensch gewesen. Besonders solange ich in ParisParis -- City in France lebte. Damit war es jetzt vorbei. Tage, Wochen, Monate kamen, wo ich mich völlig kraftlos fühlte. Mir schwand die Energie zum Arbeiten. Jeder, der mich all die Jahre kannte, wusste, dass ich bis dahin ein Arbeitsmensch gewesen war. – Jch verstand mich selber nicht mehr.

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Zwischendurch kamen wohl auch lichtere Perioden wieder, - jedesmal, wenn ich auf dem Lande, weit von ParisParis -- City in France, leben konnte und Motive sammeln. Vor allem in BalgencieBalgencie (fictional) Linked to: #beaugency -- . Aber das dauerte nicht lange. Ich wurde immer müder, immer schlaffer. Jch wusste mit mir nichts mehr anzufangen. Es war ein unerträglicher Zustand.

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GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- begann unruhig zu werden. Sie überredete mich, einen Arzt aufzusuchen. Jch tat ihr den Gefallen. Der Arzt fand nichts Besonderes, verordnete einige Stärkemittel für die Nerven. Es half nichts. Ein neuer Arzt wurde befragt. Der gleiche Erfolg. Und so weiter.

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Kam aber LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative., so ging es ihr gut, das Leben war wieder schön. Aller Missmut war verschwunden.

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Drum kam sie jetzt so oft wie möglich. Sie hatte inzwischen ihren eignen Freundes- und Bekanntenkreis bekommen, sie hatte ihre eignen Erinnerungen und Gewohnheiten, die nichts, aber auch gar nicht mit mir zu tun hatten. Oft blieb sie mehrere Tage hinter einander. Und dann sass sie zufrieden mit GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- zusammen, und oft auch für sich allein - - mit Handarbeiten, nähte, stickte und konnte oft lange vor sich hinlächeln. So sehr liebte sie diese frauliche Beschäftigung, dass sie manchmal sich ganz für sich allein in ein Zimmer setzte, um stundenlang ungestört mutterseelenallein und deb dennoch so froh in ihre Handarbeit vertieft zu träumen ... Niemand verstand dieses Mysterium. Nicht GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- , nicht ElenaElena Rossini (fictional) Linked to: #allatiniH -- . Alle betrachteten dieses rätselhafte Wesen LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative., das sich eine eigne Welt um sich aufbaute, mit Kopf schütteln und Erstaunen. Aber man liess liliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. gewähren. Sie war glücklich.

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Ein Geschenis, das sich gerade damals zutrug, sollte schneller, als
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vermutet, die Einleitung der letzten Periode dieses unablässigen und erbarmungslosen inneren Kampfes zwischen LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. und mir werden. Und lange sah es so aus, als ob niemand von uns beiden diesen Kampf überleben sollte.

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Ungefähr vor zwei Jahren gab mein alter Freund Johannes PoulsenJohannes Poulsen (historical) Linked to: #persenIv -- -@Translator: SM vom Königlichen Theaterthe Royal Theatre -- in KopenhagenCopenhagen -- City in Denmark bei uns in ParisParis -- City in France ein mehrtägiges Gastspiel. Da seine Frau, die bekannte Tänzerin Ulla PoulsenUlla Britta Poulsen (historical) Linked to: #persenEb -- -@Translator: SM ihn begleitete, sollte natürlich auch ein Ballettabend veranstaltet werden. Das Ballettkorps war nicht gross. Es fehlte namentlich ein Tänzer. Da fragte JohannesJohannes Poulsen (historical) Linked to: #persenIv -- , der wusste, dass ich kein schlechter Tänzer bin, mich, ob ich Lust hätte, mitzumachen. Jch sagte selbstredend ja.

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Bei den Ballettproben, die sehr lange dauerten, hatte ich mich wohl überanstrengt. Jedenfalls wurde ich damals zum ersten Mal von seltsamen Blutungen heimgesucht. Meist waren es Nasenbluten, aber so ungewöhnlicher Art, dass GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- ängstlich wurde und mich bat, meine Tänzerrolle abzugeben. Dagegen sträubte ich mich aber. Jch wollte auf keinen Fall meinen alten Freund in Verlegenheit bringen. - Jch hielt durch, trotzdem sich diese Blutungen auch nach der Premiere und nach jeder der zahlreichen Wiederholungen einstellten. Und das Unbegreiflichste von allem war, dass ich jedesmal mir völlig fremde nervöse Weinkrämpfe erlitt ... War dann aber der Anfall überstanden, so fühlte ich mich wie befreit ... so, als ob sich etwas in mir aus einer Erstarrung gelöst hätte, als wenn etwas Neues, ja, so war es, etwas Niegefühltes sich regte. Mein ganzes Gemüt schien wie ausgewechselt zu sein. Als sei plötzlich ein Damm gebrochen.

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Nie hatte Musik auf mich einen so aufwühlenden, erschütternden Eindruck gemacht wie an jenen Abenden. Eine schmerzlich süsse und dennoch entspannende Empfindung, die alle meine Sinne einfing, so wirkte Musik auf mich ... zu Tränen rührte sie mich ... und aus den Tränen wurde dann Weinkrampf.

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Und an diesen Abenden begann ein völliger Umschwung meines Wesens. Bislang war ich eher herrisch und "von oben herab" den Menschen gegenüber gewesen. Schon von den ersten Proben an fühlte ich, als würde ich von mir selber im Stich gelassen. Jch war über mich selber völlig
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überrascht. Jch erkannte mich selber nicht wieder. Ein starker Drang, mich zu unterwerfen, zu gehorchen, mich einem anderen Willen zu unter werfen -ordnen , bedingungslos, hatte mich ergriffen. Jch war wie besessen von diesem Drang. - JohannesJohannes Poulsen (historical) Linked to: #persenIv -- , mein alter Freund und Zechgenosse, hatte neben UllaUlla Britta Poulsen (historical) Linked to: #persenEb -- die Hauptrolle des Abends. Noch ein Jahr zuvor waren wire drei in KopenhagenCopenhagen -- City in Denmark sehr lustig zusammen gewesen. Nie war mir eingefallen, ihm gegenüber den Unterlegenen zu spielen, ihn als den Führenden anzuerkennen. Ganz und gar nicht.

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Aber jetzt an diesen Abenden, von der ersten Probe an, unterwarf ich mich ihm sklavisch. Nicht ein Wort des Widerspruchs fand er bei mir. Und nicht nur das. - Jch konnte wie ein Knabe erröten, bat er mich, diesen oder jenen Pas anders zu machen, mich bei irgend einer Figur etwas mehr oder weniger zu beugen, und dergleichen.

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Und wenn er mich gar anfasste, war ich dermassen verstört, dass ich nicht wusste, wohin mit meinen Augen. -

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Bei all diesem psychischen Durcheinander, das ich damals empfand, spielte irgend etwas Erotisches auch nicht im allergeringsten mit. JohannesJohannes Poulsen (historical) Linked to: #persenIv -- wie ich waren in diesem Punkte kerngesunde Naturen. Was es also war, konnte ich nicht entdecken. Es war einfach so. Und nicht ich war es, der diese Wandlung zur Demut, wie GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- es nannte, zuerst bemerkte, sondern GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- . Sie neckte mich lächelnd damit. Aber hinter ihrem Lächeln verbarg sie ein grenzenloses Erstaunen.

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Jch hatte zur Generalprobe zum erstenmal meine Tanztracht an: ein stramm anliegendes Trikot, einen Bolero, eine kurze Jacke, dazu eine kurzlockige Perücke. Als ich nach Schluss der Generalprobe dann in einem schmutzigen, halbdunklen Gang des Theaters stand, der die nicht vorhandenen Garderoben ersetzen sollte, stand und dabei bin, mich abzuschminken, kommen ein paar Landsknechte, die ebenfalls mit zum Ballett gehören, waffenklirrend hinter mir vorbei. Einer von ihnen kniff mich gab mir einen leisen Schlag .

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"Es kleidet Sie "crébleu" gut eine Hosenrolle zu spielenl, Mademoiselle!" grinste der Kerl.

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Als ich mich mit einem energischen Protest umdrehe, kneifen die Kerle aus, indem sie mir noch zurufen: "Es gibt so viel Bluff in unsern Tagen, ma petite Demoiselle ..."

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Wenige Minuten später muss ich auf die Bühne. Als JohannesJohannes Poulsen (historical) Linked to: #persenIv -- mich erblickt, verzieht er sein Gesicht zu einem behaglichen Grinsen und ruft schallend vor Lachen: "Nein, Kinder, das geht nicht. Jetzt sind haben wir zu viele Damen!"

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Jch verstehe im ersten Augenblick nichts, drehe mich ratlos um, aller Augen sehen mich an, grinsen, ich stürze hinaus, mit puterrotem Kopf, laufe einem Costumier in die Arme, halte ihn fest und bitte ihn, mich 'auf Wunsch des Herrn DirektorJohannes Poulsen (historical) Linked to: #persenIv -- s etwas männlicher auszukostümieren'".

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Er versuchte es mit Hilfe eines Kollegen und zwar unter wieherndem Gelächter der beiden Biedermänner. Und ich nahm mich zusammen und tat so, als ob mich das alles völlig unberührt liess.

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Abends vor der Premiere begegne ich in den Kulissen einen recht muskulös gebauten Schauspieler, der im gleichen Kostüm wie ich im Ballett mitzutanzen Hat. Als er mich sieht, mustert er mich mit seinen Blicken von oben bis unten, um dann erbost loszuplatzen: "Mein Gott, Mann, Sie sehen ja unmöglich aus ..."

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Jch bin sprachlos, möchte am liebsten in die Erde sinken. Wäre mir soetwas früher von einen Mann gesagt worden, hatte ich ihn zu Boden geschlagen. Jetzt aber muss konnte ich nichts anderes tun, als mit leeren Augen hilflos und ratlos mich umblicken ...

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Als ich GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- hinterher alles erzähle, gesteht sie, dass auch ihr eine auf sonderbare Veränderung an den Linien meines Körpers aufgefallen sei. Wie eine verkleidete Frau hätte ich in meinem Tänzer köstü - kostüm ausgesehen...

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In der folgenden Zeit nahm meine Nervosität krankhaften Charakter an. In fast regelmässigen Zwischenräumen stellten sich diese rätselhaften Depressionen mit starken Blutungen fortab ein. Dazu kamen jedesmal heftige Schmerzen. Und dazu dann diese nie gekannten Weinkrämpfe. Zuerst dachte ich, dass ich mir beim Tanzen während der Ballettaufführungen irgend ein inneres Organ verzerrt hätte. Auch GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- glaubte dies. Wir gingen deshalb zu einem uns befreundeten Arzt, der eigentlich Herzspezialist ist und für meinen Fall vermuteten Krankheitsfall an sich nicht kompetent war. Aber er kannte mich seit Jahren. Von LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. wusste er dagegen nichts. Nur unsere "Allerintimsten"
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wussten von LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. ... Zu ihnen zählte der Arzt nicht. Jch erzählte ihm deshalb bei meinem Besuch auch nichts von meinem Doppelleben ..., wenn ich auch selber bereits einen Zusammenhang zwischen diesem und meinem physischen Zustand zu ahnen begann.

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Da er dann nach gründlicher Untersuchung nichts fand, das die merkwürdigen Erscheinungen während derv letzten Zeit erklären konnte suchte er mit mir einen jungen Spezialisten auf, den ich übrigens flüchtig von VersaillesVersailles -- her kannte. Dieser Arzt untersuchte nun sehr eingehend mit wachsendem Erstaunen meine Formen und meinte schliesslich, sonderbare Unregelmässigkeiten in meinen Innern feststellen zu können. Im übrigen erklärte er, dass das einzige, was hier zu tun sei, wäre, abzuwarten und guten Mutes zu sein, zumal meine ganze Konstitution sehr gesund und unverbraucht sei; mit solch einem Körper könne man schon etwas zumuten.

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Ohne dass dieser Arzt etwas Bestimmtes oder Direktes gesagt hatte, gab mir dies Gespräch doch Zuversicht und eine fast mystische Hoffnung ...

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Jch war mir jetzt völlig klar darüber, dass in mir etwas ganz Ungewöhnliches vorgehen musste. Dies hatte ich dem Arzt mehr vom Gesicht abgelesen, ohne dass seine Worte mir zu dieser Annahame Grund geben konnten.

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Und jetzt begann ich, - wie es wohl viele Kranke tun, die nicht recht wissen, woran sie kranken, - mir alle möglichen wissenschaftliche Bücher über geschlechtliche Probleme zu verschaffen. in kurzer Zeit hatte ich mir ein Spezialwissen auf diesem Gebiet erworben, und ich wusste jetzt manches, von dem der Laie sich nichts träumen lässt. Aber es wurde mir auch nach und nach klar, dass nichts von alldem, das sich auf normale Männer und Frauen bezieht, sich auf meinen rätselhaften Zustand beziehen konnte.

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Und so kam es, dass ich mir selber eine Meinung bildete, nämlich, dass ich in einem Körper sowohl Mann wie Weib war, und dass das Weib in diesen Körper dabei war, die Überhand zu gewinnen. Aus dieser Vermutung leitete ich die Tatsache der zunehmenden Störungen sowohl physischer wie psychischer Art ab, an denen ich in steigenedem Grade litt.

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Jch beichtete alldies GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- . Sie begriff mein Suchen und Suchen nach Klarheit über meinen auch hier mehr und mehr unfassbaren Zustand. Und als ich, von ihr ermutigt, verschiedenen Ärzten in ParisParis -- City in France und VersaillesVersailles -- endlich meine Theorie vortrug, begegnete ich bei ihnen nicht nur Kopfschüttein, sondern bei einigen sogar Hohn. Die Höflichsten von ihnen behandelten mich nachsichtig wegen aller möglicher Krankheiten, die anderen betrachteten mich als einen Hysteriker oder einfach als einen Verrückten.

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Es war eine furchtbare Zeit. Ein Alpdruck ohne Ende. Mit meiner Gesundheit ging es bergab, Schlaf konnte ich bald überhaupt nicht mehr finden. GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- war die einzige, die felsenfest mit mir an meiner Theorie glaubte. Sie war es, die mir immer wieder z half, den Glauben nicht zu verlieren, dass ich eines Tages dennoch Rettung würde finden können.

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Vor genau einem Jahr im April fuhren wir wieder südwärts, nach ItalienItaly -- Country in Europe. GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- glaubte, dass eine Luftveränderung, gerade im nassen F feuchten Frühjahr von ParisParis -- City in France mir gerade um diese Zeit, während der es in ParisParis -- City in France meist recht regnerisch war, gut tun würde. Der französische Winter war ungewöhnlich kalt gewesen. Der ganze März war verregnet. Jenseits der Alpenthe Alps -- fanden wir di die Welt in Blüten.

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Wir reisten ohne Aufenthalt nach RomRome -- City in Italy. Dort hatten wir ein Zusammentreffen mit einem italienischen OffizierRidolfo Feruzzi (fictional) Linked to: #portaF -- Grete Sparre's second-husband in narrative, den wir vor Jahren in FlorenzFlorence -- City in Italy getroffen hatten, verabredet. Seitdem hatten wir mit einander korrespondiert. Er war gerade aus dem Orient nach längerem Kolonialdienst auf Urlaub heimgekehrt. Er erwartete uns auf dem Bahnhof, brachte uns ins Hotel, wo wir hastig die Kleider wechselten, um dann irgendwo in der StadtRome -- City in Italy zu dinieren. Jch war grenzenlos erschöpft nach der langen Bahnfahrt, hatte unbeschreibliche Schmersen, - aber ich wollte GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- und unserm Freunde nicht den Tag verderben. Jch ging also mit.

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Wir sassen bei "FaccianoFacciano -- Assumed fictional place mentioned in narrative; historical place not identified". Durch die offene Tür strömte die sanfte Abendkühle herein ... von der schönen Piazza ColonnaPiazza Colonna -- , wo man die weissen Säule vor der rostroten Facade des Palazzo ChigiPalazzo Chigi -- schimmern sieht und die Kolonade von "Biffi"the colonnade of Biffi -- , wo man die heiseren Schreie der Zeitungsverkäufer sich anhört und dann nicht mehr nötig hat, eine Gazette zu erstehen. Und das Orchester spielt seine Schlager ...

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Ich werde niemals diesen Abend vergessen.

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GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- sass mir gegenüber. Strahlend. Mit einem träumerischen Lächeln dann und wann.

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Es durchzuckte mich ... Sie sah plötzlich aus, als sei sie kaum 25 Jahre. Alle Müdigkeit war aus ihren Zügen wie fortgezaubert. Und neben ihr sass unser Freund Ridolfo FeruzziRidolfo Feruzzi (fictional) Linked to: #portaF -- Grete Sparre's second-husband in narrative und strahlte wie GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- . Als wir ihn vor Jahren kennen gelernt hatten, schien es nur eine flüchtige Bekanntschaft bleiben zu sollen. Damals war er ein frisch gebackener Leutnant gewesen. "Il bello tenente FeruzziRidolfo Feruzzi (fictional) Linked to: #portaF -- Grete Sparre's second-husband in narrative" nannten ihn damals alle ... Damals ... Es war während unserer ersten ItalienItaly -- Country in Europe-Reise. gewesen ... Als wir uns dann trennten, schien es für immer zu sein. Bis dass seine Briefe aus der fernen Kolonie zu uns nach ParisParis -- City in France kamen ... Meist an GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- gerichtet.

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Eine tiefe Wehmut beschlich mich. Jch dama musste an damals und an die Jahre, die verstrichen waren, denken. Auch ein wenig an mich . .. Was war aus mir geworden? -

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Ich riss mich zusammen. Der blonde "OrvietoOrvieto -- " musste mir helfen. Tausend Fragen wurden gestellt. Ebenso viele beantwortet. "Entsinnen Sie sich noch des Sowiesos ... Wo ist er geblieben ... Und Frau X ... Was ist aus ihr geworden ... Entsinnen Sie sich des Abends bei LapiLapi -- ... jenes Nachmittags im "Casine" ... und des Abends darauf im Kino auf der Piazza Vittorio EmmanuelePiazza Vittorio Emanuele -- ... Alle die alten Namen, die geliebten bekannten Orte und Stimmungen tauchten wieder empor ... ich sah alles wie heute vor mir ... und hier sass ich mit GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- und Ridolfo FeruzziRidolfo Feruzzi (fictional) Linked to: #portaF -- Grete Sparre's second-husband in narrative und lächelte wie sie ... und mitunter gehörte ihnen beiden ihr Lächeln ganz allein ... Und sie sahen aus wie damals ... vor Jahren, waren jung. Aber ich lächelte mit. Doch es war nur ein krampfhaftes Lächeln. Meine alte Lebensfreude war zerbrochen. Jch hatte mich verändert ... war ein anderer geworden ... ein mutloser Mensch. geworden

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Dort in RomRome -- City in Italy, jetzt vor einem Jahr, in dieser herrlichsten Stadt der Welt, zwischen den rostroten Mauern und rieselnden Fontänen, damals wurde ich mir entgültig darüber klar, dass ich mich nicht nur verändert hatte, sondern dass ich erledigt, am Ende war. Unwiderruflich am Ende. Diese milde und gleichzeitig auch unbarmherzige römische Frühling wurde eine Art Ouvertüre zu meinem letzten Akt ... Das fühlte ich damals, wusste ich, wie etwas Unabänderliches.

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GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- und ich hatten ein Atelier mit einer weiten Terrasse voll von Blumen in der Nähe der Piazza di SpagnaPiazza di Spagna -- gemietet. Dieses sonnige Zuhause in unmittelbarer Nähe von RomRome -- City in Italys schönsten Platz gehört zu meinen unvergesslichsten Erinnerungen. Jch war jeden Tag krank. Jeden Tag ... Und dabei blühten alle Rosen und alle die vielen Orangenbäume vor unserm Atelierfenster.

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Ab und zu erschien LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative.. Aber auch sie hatte ihr sorgloses Wesen verloren. Sie weinte, sie weinte jedesmal. Sie begriff, wie schön das Leben sein kann. Sie fühlte, dass ich sterben müsste.

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Mitunter weinte auch GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- . Sie war sonst so stark. Auch in RomRome -- City in Italy. Sie versuchte zu malen. Aber es wollte nichts gelingen. Lag ich nachts wach neben ihr, so hörte merkte ich, wie sie auch sie mit wachen Augen dalag.

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Die Abende verbrachten wir gewöhnlich mit FeruzziRidolfo Feruzzi (fictional) Linked to: #portaF -- Grete Sparre's second-husband in narrative. Allmählich veränderte sich auch sein Wesen. Eine krankhafte Melancholie bedrückte ihn mehr und mehr, wenn er sich auch bemühte, heiter zu scheinen. Einmal konnte er nicht mehr an sich halten. Er sagte, im Grunde hätte er sein Leben verfehlt. Er könnte Menschen verstehen, die, zu dieser Erkenntnis gekommen, ein Kloster als letzte Zuflucht aufsuchten ... Solche Menschen gäb es nun einmal auch im zwanzigsten Jahrhundert ... Jch merkte ihm an, dass seine Worte ernst gemeint waren ...

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Und da musste ich an GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- denken. Hatte sie nicht auch ihr Leben verfehlt? Hatte sie sich nicht aufgeopfert, damit ich nicht allein bleiben sollte, - weil sie fühlte, dass ich ein kranker Mann geworden war, - weil sie wusste, dass sie die einzige war, die mich verstand? Ich kannte ihre Treue und ihre Anhänglichkeit gegen mich. Jch wusste, keine irdische Macht sie bewegen könnte, mich zu verlassen, - heute weniger denn je. - Sie war jetzt noch jung ... Noch hatte sie Zeit, vieles, vieles wieder einzuholen, das sie meinetwegen versäumt hatte.

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Für mich hatte das Leben keinen Reiz mehr. Jch weiss, es ist ein flaches Wort - für die anderen. Aber für mich sagt und umfasst es alles. Weshalb sollte ich mich weiter so dahin schleppen? Kein Arzt begriff, was mir fehlte, niemand konnte mir helfen. Weiter leben, krank und alt vor der Zeit .... entsetzlichster Gedanke für mich. Ganz unpathetisch dachte ich dies alles durch. Auch ohne Mitleid mit mir. Ganz ruhig und vernünftig. Und so kam auch wie eine Selbstverständlichkeit der Gedanke: dann lieber rechtzeitig sterben. Dann wird GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- frei sein.
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Dann kann das Leben noch viele, reiche Jahre ihr bescheren.

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Damals, an jenem Abend in RomRome -- City in Italy fassteb ich einen Entschluss. Der gilt heute noch. Nur einer kann ihn ändern. -

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Es war damals Mai. Noch ein Jahr Frist gab ich mir. Finde ich nicht im Laufe dieses Jahres einen Arzt, der mir helfen kann, - der versuchen will, LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. zu retten, - sie von mir zu trennen, oh, ich weiss, wie schwer es für andere ist, diese Worte, LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. von mir zu trennen, zu verstehen, - aber wie soll ich dies sonst in Worte kleiden? - ... Ja, finde ich bis zum nächsten Mai nicht diesen Helfer, so werde ich selber in aller Stille Abschied von diesem Dasein nehmen, selbst wenn auch das andere Wesen, das sich mit mir in einem Körper teilen musste, mein Schicksal gleichfalls wird teilen müssen. Jch setzte sogar den Tag fest. Der erste Mai sollte es sein. Dann sollte diese doppelte Hinrichtung stattfinden ... Und es sollte auf eine diskrete Weise vor sich gehen, um GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- zu schonen, soviel wir beide konnten, LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. und ich.

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GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- ... Wie sie schonen ... Das war das Schwerste von allem. Jch wusste nur zu gut, wie GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- einen gewaltsamen Abschluss meines Lebens hinnehmen würde. Aber trotz aller Überlegungen und Bedenken gegenüber der besten, treuesten Freundin meines Lebens sah ich ein, dass es keinen anderen Ausweg für mich gab, - es würde dennoch eine Befreiund für uns beide sein. Und sicherlich die einzig mögliche.

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Als dieser Beschluss gefasst war, fühlte ich eine Art Erleichterung. Nun wusste ich doch wenigstens, dass es einmal ein Ende und zwar in absehbarer Zukunft ein Ende mit dieser Qual werden würde.

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Meine Gesundheit verschlechterte sich von Tag zu Tag. Und der Augenblick kam, wo GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- einsah, dass ich nicht länger in RomRome -- City in Italy bleiben dürfte, dass eine Rückkehr nach ParisParis -- City in France, wo wir einige tüchtige Ärzte kannten, dringend notwendig sei.

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Grenzenlos bedrückt verliessen wir an einem sonnigen Frühlingsmorgen, viel, viel früher als geplant, RomRome -- City in Italy, - und Ridolfo FeruzziRidolfo Feruzzi (fictional) Linked to: #portaF -- Grete Sparre's second-husband in narrative.

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In ParisParis -- City in France, in derv heimischen Umgebung, besserte sich mein Zustand scheinbar. Wieder suchten wir ein paar Spezialisten auf. Doch stets mit negativem Ergebnis. Schliesslich nahm mich ein Radiolog in Behandlung. Sie hätte mich fast das Leben gekostet, - und ich wäre so
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fast der Notwendigkeit enthoben worden, am festgesetzten ersten Mai selber die Exekution vorzunehnen.

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ParisParis -- City in France wurde zu warm. Da der Pariser Sommer zu warm wurde, zogen wir wieder nach VersaillesVersailles -- , in die Nähe des ParkesPark of Versailles -- . Unser Leben verlief wieder wie gestaltete sich wie früher. Weder GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- noch ich liebten es, viel Wesens von unserm Wohl und Wehe, unsern Freuden und Sorgen zu machen. Arbeit ist der beste Arzt, sagte ich mir. Und ich zog wie in allen Jahren mit meinem Malkasten und meiner Staffelei hinaus in den ParkPark of Versailles -- , so oft mein Zustand es zuliess. Und so oft, wie sie wollte, kam LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. und versuchte, GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- und sich selbst zu zerstreuen.

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Der einzige, der meinen Zustand ziemlich klar erkannte, war Claude LejeuneClaude Lejeune (fictional) Linked to: #prevostClaude -- Modeled on Claude Prévost. Er war der einzige, der uns beiden damals ein Tröster. Er fühlte ganz leise, ohne viele Worte zu machen, was sieh hinter der scheinbaren Ruhe, die GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- und LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. - und ich und - LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. bei allen seinen Besuchen ihm zeigten, verbarg. Wenn er am Sonntag kam, herrschte bei uns wieder die alte Fröhlichkeit.

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Hätten wir damals Claude LejeuneClaude Lejeune (fictional) Linked to: #prevostClaude -- Modeled on Claude Prévost nicht gehabt ...

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Er wie GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- hatte längst begriffen, dass das einzige, was in mir noch lebenskräftig war, LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. sei ... Felsenfest glaubten beide daran. - Und deshalb ermunterten beide auch LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative., zu kommen, so oft sie nur wollte. -

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Claude LejeuneClaude Lejeune (fictional) Linked to: #prevostClaude -- Modeled on Claude Prévost machte oft weite Spaziergänge mit ihr durch den Versailler ParkPark of Versailles -- ... Zukunftsplände schmiedeten die beiden.

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An einem solchen Abend, die untergehende Sonne hatte alle Fenster des SchlossesPalace of Versailles -- und das spiegelblanke Wasser der Bassins in Brand gesteckt, spazierten die beiden Arm in Arm über die Terrasse. Plötzlich hörten sie im Vorbeigehen eine Dame zu ihrem Begleiter sagen: "Sieh mal, szwe zwei glückliche Menschen."

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An diesem Abend konnte auch Claude LejeuneClaude Lejeune (fictional) Linked to: #prevostClaude -- Modeled on Claude Prévost sein frohes Lachen nicht wiederfinden.

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Die meisten von unseren Freunden und Bekannten erfassten meinen Zustand viel klarer als alle Ärzte, die wir bis d bislang befragt hatten. Natürlich musste ihre Anteilnahme sich auf Worte beschränken. Aber gleichwohl gaben mir ihre Worte oft moralischen Halt ... man sah in mir einen beladenen Menschen, dessen Leiden ein wirkliches Martyr
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Martyrium und nicht, wie die französischen Ärzte wieder und immer wieder erklärten, Einbildung, Hysterie seien ...

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Eines Tages traf ich so in TrianonTrianon -- mit einem älteren französischen Maler zusammen. Wir kannten uns seit Jahren, ahh hatten einander aber längere Zeit nicht gesehen. Er erkundigte sich teilnehmend nach meinem Befinden, - ich antwortete ausweichend, ohne ihm auch nur im entferntsten etwas zu verraten.

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Zu meinem Erstaunen antworetete er dann statt meiner. "Jch habe Sie schon lange beobachtet, ohne dass Sie mich bemerkt hatten. Hier im ParkPark of Versailles -- , wenn Sie malten. Dabei fiel mir Ihr auf, welch völlige Veränderung Sie mit Ihnen während der letzten Jahre vorgegangen ist. Früher wirkten Sie frisch, straff, wie ein gesunder Mann. - Nichts Jetzt dagegen, - verzeihen Sie mir, wenn ich das sage, - wirken Sie auf mich wie ein verkleidetes Mädchen ... Sie sind krank ... Sie sind sogar sehr krank. In Ihnen geht eine Umwälzung vor. Ein phantastischer Gedanke. Aber auch das Noch nie Dagewesene kann morgen zur Tatsache werden ... Fälle umgekehrter Art kennen wir ja seit langem. Ärzte sind mit ihnen fertig geworden. Weshalb sollten deshalb nicht auch Sie Ihnen geholfen werden können. Hoffentlich finden Sie einen mutigen und phantasievoellen Arzt ... Darauf kommt es natürlich an ... Natürlich ein armer Maler, werden Sie meinen, woher soll er das Riesenhonorar für solche eine Kapazität nehmen ... Hoffen wir, dass sich trotzdem ein Mann findet, der Ihnen aus menschlichen und wissenschaftlichen Gründen beisteht."

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Diese und ähnliche Äusserungen von Verständnis waren in meinem Zug durch die Wüste wie kleine Oasen, und sie gaben mir Mut und Kraft, mein hoffnungsloses Suchen nach einem Retter noch ein wenig fortzusetzen.

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In diesem letzten Sommer in VersaillesVersailles -- begann ich zu bemerken, dass man mir oft auf der Strasse, im Park, wo ich stand und ging, verwundert nachblickte, - sogar in Geschäften, wo ich seit Jahren zu kommen pflegte. Auch in ParisParis -- City in France war mir dies in den letzten Jahren ab und zu aufgefallen ... aber doch nicht derart wie jetzt in VersaillesVersailles -- . Im übrigen sind die Pariser ja die wohlerzogensten, gleichgültigsten und blasiertesten Menschen der Welt, während die Versailler halt ler halt Als ich Kleinstädter sind.

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Eines Morgens, ich will, um schneller in den ParkPark of Versailles -- zu kommen, um zu malen, einen Durchgang vom Hotel des ReservoirsHôtel des Réservoirs -- Luxury hotel on rue des Réservoirs, near the park of Versailles, Paris. benutzen, stehen da ein paar junge Kellner.

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Jch beachte sie kaum, bin schon vorüber. Da höre ich im unverfälschten Kopenhagener Slang hinter mir die Worte: "Kiek mal an, ein fesches Mädel, die in Hosen zum Malen auszieht!"

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Nebenbei bemerkt sind die Hotels in VersaillesVersailles -- voll von dänischen Kellnern, - ich weiss nicht, weshalb. Vielleicht, weil dort wie in ParisParis -- City in France vor dem Krieg in der Hauptsache deutsche und österreichische Kellner benutzt wurden, wegen ihrer Sprachkenntnisse.

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Genug. Jch tat so, als hätte ich nichts gehört, ging weiter, grübelte über den Sinn dieses Kompliments nach, - und mir begann zu dämmern, aus welchem Grunde ich in der letzten Zelt überall solch ein Aufsehen erregte.

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Ein paar Tage später kommt spricht die Frau unseres Hauspförtners , mit der ich auf bestem Fusse stand, mich an und erzählt mir folgendes: "Monsieur dürfen mir nicht gram sein, wenn ich Monsieur anvertraue, dass die Ladenbesitzer hier im Quartier, bei denen Madame und Monsieur kaufen, nicht glauben wollen, dass Monsieur ein Monsieur sind." Sie blieb mit aufgerissenen Augen und aufgesperrten Lippen stehen, als ich ihr lächelnd zur Antwort gab: "Ma brave Dame, ich bin drauf und dran, den Ladenbeseitzern recht zu geben!"

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Diese und ähnliche Vorfälle zeigten mir, dass die Situation anfing, paradox zu werden. LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. durfte sich an und für sich nicht auf der Strasse zeigen, weil sie mit mir den Körper gemeinsam hatte, , - obwohl auch nicht eine Menschenseele Notiz von ihr nahm, wenn sie sich einmal unter Menschen zeigte, abgesehen davon, dass ich dann und wann einmal jemand "nachstieg". Mich dagegen glotzte man allerwegen jetzt an, trotzdem ich vollkommen korrekt als Mann gekleidet und mit richtigen, weitausholenden Männerschritten meiner Wege zog, - und man hielt mich für ein verkleidetes Mädchen ...

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Es war nicht zum Aushalten.

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Im Herbst, als wir nach ParisParis -- City in France zurückkehrten, stellte ich fest, dass ich auch hier jetzt aufzufallen begann, wenn sich dies auch meist auf eine etwas diskretere Weise zum Ausdruck kam. In der Metro oder im Omnibus oder in der Tram fing ich oft Blicke und Worte von Leu-
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auf ten auf, die mich beobachteten. Wollte ich auch ihre Bemerkungen überhören, oft verstand ich jedoch aus ein paar Wortfetzen genug, um mich davon zu überzeugen, dass sie die Ansicht der Ladenbesitz ter in Versialles Versailles -- teilten. Mit meiner gründlichen Kenntnis der Blasiertheit der Pariser im allgemeinen wurde es mir doppelt klar, dass ich wirklich dabei war, aufsehenerregend zu werden, - und diese Tatsache machte mich immer nervöser mehr nervös, - meine durch langjährige Leiden geschwächten Nerven machten einfach Aufruhr: sie ertrugen es nicht mehr, mich überall von fragenden, neugierigen, grinsenden Blicken verfolgt zu sehen. Diese Belästigung durch meine Mitmenschen bedrückte mich masslos.

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Und so ging ich aufs neue zu dem mir befreundeten Herzspezialisten. GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- war ein paar Tage vorher bei ihm gewesen und hatte versucht, ihm mein und LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative.s Doppeldasein zu erklären, - und er hatte ihr versprochen, mich zu einem anderen Spezialisten in VersaillesVersailles -- zu führen, - wenn er auch persönlich alles mit einander für eine fixe Idee von mir und ausschliesslich für eine "krankhafte Einbildung oder ohne irgendwelche physische Grundlage" ansah.

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"Ihr Mann ist gesund. Sein Körper ist normal. Jch spreche ja aus gründlicher Kenntnis, aus gründlicher Inaugenscheinnahme seines Körpers, Madame," das war seiner Weisheit letzter Schluss ...

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Dieser neue Besuch bei dem neuen Spezialisten in VersaillesVersailles -- sollte mein letztes Experiment sein, hatte ich hoch und heilig GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- und mir selber geschworen, ehe wir uns auf den Weg machten. Bei meiner Ankunft bekam ich sofort den Eindruck, dass die beiden Ärzte im voraus ihren Schlachtplan festgelegt hatten: sie wollten versuchen, mir meine "hysterischen Grillen" auszutreiben. Nach einer recht oberflächlichen Untersuchung wurde mir ohne Umschweif erklärt, ich sei ein völlig normal gebauter Mann, dem nicht das geringste g fehle, der nur versuchen solle, mit Energie und gutem Humor sich als Mann zu bewähren, um wieder das Leben eines regelrechten Dutzendmenschen masculini generis führen zu können ...

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Man betrachtete mich während dieser Zusammenfassung ihres tiefschürfenden Urteils mit kaum unterdrückter Ironie: man hielt mich für einen Hysteriker, für einen Simulanten schlechtweg, und der eine von ihnen, der "neue Spezialist" deutete sogar an, ich sei wohl im Grunde - homosexuell. Diese Andeutung brachte mich fast um
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meine Selbstbeherrschung und meine gute Erziehung. Hätte GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- nicht durch ein helles Auflachen die Situation gerettet und statt meiner diese Vermutung als völlig absurd zurückgewiesen, ich wäre diesem in des Wortes ursprünglicher wie auch landläufiger Bedeutung leichtfertigen Herrn an die Gurgel gesprungen.

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Nach dieser hoffnungslosen, mich wie GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- tief deprimierenden Konsultation merkte ich sehr bald, dass ich meine letzte Kraft verbraucht hatte. Und ich gelobte mir in aller Stille, dass mich fortab keine Macht auf Erden dazu bewegen würde, neue Ärzte zu befragen.

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Zum Gespött der Herren Mediziner wollte ich denn doch nicht degradiert werden.

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Jch sagte mir: da mein Fall bis jetzt in der Geschichte der ärztlichen Kunst unbekannt ist, so existiert er einfach nicht, durfte er einfach nicht existieren. Mein und damit auch LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative.s Todesurteil war gefällt. Jetzt galt es nur noch, auf eine möglichst anständige und geräuschlose Weise Geduld zu haben, bis die kurze Frist, die ich mir selber gesetzt hatte, ausgelaufen war.

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Äusserlich änderte sich an unserm täglichen Leben im Atelier nichts. Jch war sogar oft in sorgloser Stimmung, vor allem wenn Freunde oder Bekannte uns besuchten, besonders aber gegenüber GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- , da ich Angst hatte, sie könnte mich durchschauen. Jhr ging es nicht gut, das konnte ich an ihrem ganzen Wesen merken. Sie nahm sich zusammen, zeigte mir meist eine lächelnde Miene, hinter der sie ihre Angst und Trostlosigkeit glaubte verbergen zu können. Sie war so ruhelos geworden. Oft, wenn sie glaubte, nicht von mir beobachtet zu sein, sah sie mich heimlich so seltsam fragend an, dass ich fürchtete, sie habe meine ahne meine Pläne ...

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In diesen Wochen hatte ich nur ein Verlangen: Musik zu hören. Konzerte mochte ich nicht mehr aufsuchen. Nur keine Menschen sehen. Jch kaufte daher in geradezu verschwenderischer Weise Unmengen von Grammofonplatten. Klassische und modernste Musik, alles durcheinander. Und lange Abende bis tief in die Nächte hinein spielte unser Grammofon. Jch konnte gar nicht genug Musik hören. Jch verschlang wie ein Dürstender, wie ein Verdurstender alles, was Musik war. Heitere und tragische, banalste und feierlichste, melodischste und disharmonischste Musik, - wenn es nur Musik war. Sie war meine Trösterin,
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mein einziger Zuspruch, ob sie mich zu Tränen rührte oder mich verleitete, lustig irgend einen letzten Schlager ein dutzend mal mitzuträllern oder gar GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- zu bitten, mit mir zu tanzen. Jch lebte damals von Musik. Konnte ich keinen Schalf Schlaf finden, so flüchtete ich mich zu ihr. Mochte ich morgens die Augen nicht Aufschlagen, so holte GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- das Grammofon aus dem Atelier an mein Bett.

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SchubertSchubert (historical) -- German composers unsterbliches Lied "An die Musik" ... wie oft hat nicht diese ergreifenste aller Hymnen an das Leben mir geholfen, mich noch etwas zu gedulden. Es gab in mir nichts, nichts, was man mit dem Wort Sentimentalität lächelnd abtun kann. Nichts Rührseliges war in mir. Nie war ich weniger empfindsam als damals. Nur grenzenlos verloren fühlte ich mich, preisgegeben einem Schicksal, das über Menschenverstand hinaus ging. Die Sprache der Seele an sich, die Sprache der Töne befreite mich, selber sprechen, meinem trostlosen Gegrübel Form geben zu müssen. Nur selber nicht denken, nur selber nicht Gedachtes in Worte kleiden, war mein täglicher, nächtlicher Hilferuf ...

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Früher hatte ich im Lesen Ablenkung gefunden. Ganze Bibliotheken hatte ich in unserm Atelier zusammengetragen ... Jetzt schlug ich kein Buch mehr auf. Was sagten mit mir die Schicksale fremder Wesen, da ich von keinem Wesen in diesen Büchern Zuspruch finden konnte, das ein Wesen meiner Art war. Von solch einem Wesen hat noch kein Dichter dichten können, weil es noch keinem Dichter eingefallen war, dass solch ein Wesen je gelebt haben könnte. Wie konnten mir die Philosophien der Griechen und der Gegenwart helfen, die uns nur vom Denken des Mannes und vom Denken des Weibes in getrennten Körpern und Hornen HornenHirnen und Seelen berichten? PlatonPlato (historical) -- Athenian philosophers Gastmahl ... früher hatte ich dort meine Zuflucht genommen. Von Menschen an den Grenzen beider Empfindungswelten, der des Mannes und der des Weibes, wusste PlatonPlato (historical) -- Athenian philosopher, Mischwesen sind sie. Hier aber, in meinem siechen Körper wohnten zwei Wesen, getrennt von einander, unverwandt mit einander, feindlich einander, wenn sie auch Erbarmen hatten mit einander, da sie wussten, dass dieser Leib nur Raum hatte für eins von ihnen. Eines dieser beiden Wesen hatte unterzugehen, zu verschwinden, oder aber beide hatten zu sterben ...

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Wahnsinn fasste mich in diesen Nächten an, Wahnsinn, der erfasst hatte,
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dass dieser Leib, mitch dem ich mich rettungslos herumquälte, nicht mir gehörte, nicht mir allein gehörte, dass mein Anteil an diesem Leib von Tag zu Tag geringer, kleiner wurde, da er in seinem Innern ein Wesen umschloss, das um den Preis meines Dasein sein Dasein verlangte. Wie ein Betrüger kam ich mir vor, wie ein Usurpator, der über einen Leib herrschte, der ihm längst nicht mehr gehörte. Jch kam mir vor, wie einer, dem von einem Hause nur die Fassade gehört. Wahnsinn, diesen Gedanken zu Ende zu denken, weil es kein Ende für diesen Gedanken gibt, wenn nicht das eine Ende: nicht mehr sein. Und ich wollte nicht mehr sein.

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Dann und wann kam LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. wohl noch. Und GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- war über ihr Kommen jedesmal so froh. LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. war froher als ich. Das wussten beide. Und LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. wusste, dass sie dadurch GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- trösten konnte. Mitunter blieb sie auf GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- s Bitten mehrere Tage hinter einander. Zusammen mit LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. konnte GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- die Nächter leichter ertragen. LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. konnte leichter Schlaf finden. Und schlief sie, so konnte auch GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- einschlafen. Oft weinte LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative., ohne dass GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- es merkte. LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. hatte immer schon ihre eigne Traumwelt besessen. Sie hatte immer so fröhliche Träume gehabt. Jetzt waren ihre Träume verflogen. Nur ein paar Nächte waren sie wieder da gewesen. Und jeder Traum war eine Fortsetzung des anderen gewesen. Es war Winter. Sie träumte von einem nahen Frühling, der sehr viel Sonne hatte. Sie erzählte GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- diese Träume. Aber sie fühlte oft, dass es nur Träume waren. Und dann bekam sie Furcht. Die nächste Nacht vertrieb dann aber ein noch schönerer Traum ihre Furcht wieder. GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- hat viele von ihren Träumen heimlich in ihr Tagebuch geachrieben, erzählte sie mir einmal. Und das tat sie mit Worten, als hätte sie ein Geheimnis verraten.

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LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. träumt dir einen Roman vor, sagte ich da zu ihr und wandte mich leer ab.

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Aber dieser Traumroman wurde das Lieblingsgespräoh von GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- und LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. während jener dunklen Tage, und diese Gespräche waren das Einzige, das GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- und LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. neuen Mut gab und ihre Hoffnung lebendig hielt, ihre inbrünstige Hoffnung, dass dennoch ein Wunder, ein Mirakel geschehen würde.

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Und so wurde es Februar. ElenaElena Rossini (fictional) Linked to: #allatiniH -- und ErnestoErnesto Rossini (fictional) Linked to: #allatiniE -- waren wieder nach ParisParis -- City in France gekommen. Und ElenaElena Rossini (fictional) Linked to: #allatiniH -- nahm mich dann eines Morgens mit zu dem fremden Mann aus DeutschlandGermany -- Country in Europe Kreutz Werner (fictional) Linked to: #warnekros -- , der mich jetzt hierher geholt hat.

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Heute haben wir den dritten März. In knapp zwei Monaten haben wir den ersten Mai. Das ist die unwiderruflich äusserste Frist, die ich mir gesetzt habe. Dann wird es keinen Andreas SparreAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- mehr geben. Ob LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. diesen Tag überleben und ihr eignes Leben leben wird, liegt nun in Werner KreutzKreutz Werner (fictional) Linked to: #warnekros -- ' Händen."

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IX

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Als AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- sein Hotel betrat, war es fast Morgen. Ein eisig kalter Märzmorgen.

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Er stand lange am Fenster seines Hotelzimmers, ú -@Translator: SM blickte auf den fast menschenleeren Platz vor dem Bahnhof nieder. Einige Autodroschken gab es dort. Ein paar späte Nachtwanderer. Dazu der Lichtschimmer aus der gläsernen Wand der langgestreckten Bahnsteighalle. Ein fahler, müder Lichtschimmer. Nur die Morgenluft war wach.

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Er schloss fröstelnd das Fenster.

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Er war sehr müde. Aber es war eine wohlige Müdigkeit, - wie nach einem langen, mühevollen Marsch mit schwerer Bürde auf dem Nacken Rücken .

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Der Marsch war zu Ende. Die Bürde drückte nicht mehr den Nacken Rücken . Er hatte sein Leben in der vergangenen Nacht seinem Freunde hingebeichtet. Dieses seitsame, geheimnisvolle Doppelsein von ihm und LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative., unbegreiflich ihm selber.

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Er entkleidete sich langsam. Er stand nackt vor dem Spiegel. Er musste an seine Worte von heute nacht denken: ich bin wie einer, dem nur die Fassade seines Hauses noch gehört. Das Spiegelbild vor ihm zeigte ihm die Fassade ... Es war der makellose Leib eines Mannes.

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Was barg die Fassade? ...

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Nein, jetzt nicht mehr fragen.

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Jetzt nur schlafen, ein paar gute, tiefe Stunden lang.

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Hinter ihm lag sein Weg. Der war jetzt am Ziel. Darüber hinaus gab es für ihn keinen Weg mehr. Er war am Ende. Gab es einen neuen Anfang hinter seinem Wegende, so war es der Anfang für - - LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative..

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Er war bereit.

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Dieses Wissen um sich selbst gab ihm Sicherheit und Ruhe und Gliech Gleichmut.

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Mit einer reinen, ja, beschwingten Fröhlichkeit wachte er nach wenigen Stunden auf, nahm ein Bad, frühstückte, legte machte hinter einander pünktlich seine letzten Besuche bei den verschiedenen Ärzten, war guter Dinge und fast sorglos. "Jetzt bin ich wie ein Reisender ohne jegliches Gepäck," sagte er sich, "wie einer, der Ferien vom eignen Ich genommen hat." Mitten in der Leipziger StrasseLeipziger Strasse -- In Berlin, Germany hört er eine Kinderstimme wispern: "Mutti, guck mal, eine Frau in Männerkleidern ..." Er dreht sich um, sieht
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in zwei erschreckte blaue Mädchenaugen, wohl eine Zehnjährige mit dicken, blonden Zöpfen; die Kleine wird feuerrot und hakt sich schnell bei der Mutter ein, die schnell erstaunt wie ihre Tochter ihn betrachtet und eiligst mit dem Kinde weitergeht.

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Auch er ist feuerrot geworden, fühlt er. Diesmal hat er nicht gelächelt. Ein merkwürdiger, harter Trotz stieg in ihm hoch. Wie ein Aufbäumen des Mannes in ihm. Ohne dass er es selber wollte oder recht wusste, blieb er vor einem Ladenfenster stehen, betrachtete forschend sein eignes Spiegelbild in der blanken Vitrinenscheibe. Ärgerlich wandte er sich ab. "Geht mich ja gar nichts mehr an. Geht mich ja gar nichts mehr an." Mehrmals wiederholte er fast sinnlos trotzig diesen Satz, blickte dann auf seine Uhr, es war halb fünf nachmittags, um fünf Uhr sollte er in dem M.-SanatoriumProf. Gebhard's Sanatorium -- Historical place not identified; possibly modeled on Erwin Gohrbandt's private clinic at Augsburger Str. 63 in Berlin sein, bei Professor GDr. Gebhard (fictional and historical) Linked to: #gohrbandt -- .

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Er befand sich am Potsdamer PlatzPotsdamer Platz -- , ging ins Postamt, suchte in dem riesigen Telefonbuch nach dem Anschluss der Baronin SchildtBaronin Schildt (fictional) -- Modeled on Anne-Marie Goldschmidt-Rothschild, die er eigentlich vorher noch hatte besuchen wollen, liess sich verbinden. Sie war nicht zu Hause. Eiligst beschrieb er kaufte er einen Rohrpostbrief. warf ein paar flüchtige Zeilen hin: "Liebste BaroninBaronin Schildt (fictional) -- Modeled on Anne-Marie Goldschmidt-Rothschild, bitte mir nicht böse zu sein, wenn Sie mich nicht Wiedersehn. In ein paar Minuten nehme ich mir eine Autotaxe und fahre mich besorge dann selber mein Begräbnis: Grabstätte M. SanatoriumProf. Gebhard's Sanatorium -- Historical place not identified; possibly modeled on Erwin Gohrbandt's private clinic at Augsburger Str. 63 in Berlin. Wie es auch kommt. Behalten Sie mich lieb. Und darf LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. für sich allein weiterleben, lassen Sie sie nicht ganz allein. Jch weiss, dass nicht alle meine Freunde ihre Freunde sind. Doch meine Freundinnen ... sie möchte ich ihr so gern vererben ..."

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In einer halben Stande Er warf den Brief in den Postsack des Briefträgers, der gerade den blauen Briefkasten entleerte. Er drückte dem guten Mann eine Reichsmark in die Hand. Der sah ihn erstaunt an. Ehe der Mann danken konnte, war AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- bei der nächsten Taxe, rief dem Chauffeur die genaue Adresse der KlinikProf. Gebhard's Sanatorium -- Historical place not identified; possibly modeled on Erwin Gohrbandt's private clinic at Augsburger Str. 63 in Berlin zu und betrat Punkt fünf Uhr das SanatoriumProf. Gebhard's Sanatorium -- Historical place not identified; possibly modeled on Erwin Gohrbandt's private clinic at Augsburger Str. 63 in Berlin.

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Dort wurde er von einer hübschen "Schwester" empfangen. Sofort wurde er dem Herrn des HausesDr. Gebhard (fictional and historical) Linked to: #gohrbandt -- geführt, einem ziemlich jungen, blonden, fast atletisch gebauten Mann, der ihn mit kluh seinen klugen, lebensfrohen, hellblauen Augen freundlich betrachtete. Er konnte dem Arzt auch ein wenig Neugier ansehen.

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"Jch habe gerade mit dem Kollegen KreutzKreutz Werner (fictional) Linked to: #warnekros -- eine lange Telefonunterhaltung
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wegen Ihres Falles geführt," begann der ProfessorDr. Gebhard (fictional and historical) Linked to: #gohrbandt -- sogleich, "ich bin also völlig im Bilde. Vorher hatte ich bereits eine Besprechung mit dem Kollegen A.Professor Arns (fictional) -- Historical figure not identified, der Sie hier in BerlinBerlin -- City in Germany zuerst untersucht hat. Kollege A.Professor Arns (fictional) -- Historical figure not identified wird bei der Operation, die ich vorzunehmen habe, zugegen sein. Jch möchte mich jetzt aber gern einmal persönlich mit Ihnen kurz unterhalten. Ein persönlicher Eindruck ist ja immerhin notwendig."

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AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- antwortete sehr sachlich: "Bitte, Herr ProfessorDr. Gebhard (fictional and historical) Linked to: #gohrbandt -- , fragen Sie nur." Aber der ProfessorDr. Gebhard (fictional and historical) Linked to: #gohrbandt -- zog allen Fragen eine körperliche Inaugenscheinnahme vor, bat ihn, sich zu entkleiden und sich auf einen bereit stehenden Untersuchungsdivan von der Art, wie er sie in BerlinBerlin -- City in Germany mittlerweile gründlich kennen gelernt hatte, niederzulegen.

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"Ja," stellte der ProfessorDr. Gebhard (fictional and historical) Linked to: #gohrbandt -- dann nach eingehender Betrachtung seiner Formen fest, "an sich sind Sie ganz und gar das, was Sie im bürgerlichen Leben vorstellen, ein korrekter Mann, gleichzeitig aber zeigt Ihr Körper zweifellos weibliche Formung. Ein erstaunliches Phänomen, gebe ich ohne weiteres zu. Jch bin überrascht von dem Gesamtbefund ..." Und während AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- sich wieder ankleidete, ging der ChirurgDr. Gebhard (fictional and historical) Linked to: #gohrbandt -- nachdenklich auf und ab, betrachtete ohne Unterlass den Patienten, war f f einen Blick auf sein Journal und sagte dann: "Jch weiss, Sie haben Eile. Kommen Sie also morgen früh ..."

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"Das geht nicht gut, da ich morgen vormittag um 11 Uhr auf Wunsch von Professor KreutzKreutz Werner (fictional) Linked to: #warnekros -- vor der Operation von Dr. M. H.Professor Hardenfeld (fictional) Linked to: #hirschfeld -- photografiert werden soll."

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"Gut," erklärte Professor G.Dr. Gebhard (fictional and historical) Linked to: #gohrbandt -- , nachdem er sich sein Journal wieder betrachtet hatte, "es passt auch um vier Uhr nachmittags ... Heute ist Montag ... also operiere ich Sie morgen, Dienstag abend ..."

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"Abgemacht, Herr ProfessorDr. Gebhard (fictional and historical) Linked to: #gohrbandt -- ," AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- rief diese Worte förmlich begeistert aus. Im nächsten Augenblick war er, nach hartem Händedruck mit seinem Helfer, wieder draussen - im Freien.

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"Also haben wir noch eine Galgenfrist," sagte er still zu sich, sah auf seine Uhr, es war fast halb sieben ... Eine Autotaxe hielt in der Nähe. Er rief dem Chauffeur den Namen seines Hotels zu - und verbrachte diese allerletzte Nacht mit sich allein im Hotelzimmer. Er spürte fühlte, dass er seinem Körper und seinen Nerven heute nichts mehr zumuten
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durfte, - die durchwachte Nacht gestern, das Gespräch vorhin, die laute, fremde Riesenstadt um ihn herum.

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"Jch selber bin jetzt kein Spieler mehr ... ich bin jetzt nur noch Einsatz ... für LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. ... Jch muss also sparen ..." Dies waren seine letzten Gedanken, bevor er, - es war noch nicht einmal acht Uhr, - in dem fremden Hotelbett in traumlosen Schlaf sank.

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Dienstag Mittwoch morgen verliess AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- schon zeitig das Hotel, es war ein frischer, klarer Märztag, er wanderte eine kurze Strecke die FriedrichstrasseFriedrichsstrasse -- Street in Berlin, Germany entlang, bog danni in den breiten Boulevard Unter den LindenUnter den Linden -- ein, stand auf dem Pariser PlatzPariser Platz -- , vor dem strengen, schlichten Brandenburger TorBrandenburg Gate -- . Sonne, herbe, hellgoldene Märzsonne erhöhte übergoss dieses schönste, fast klassisch reine Strassenbild, dass AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- an der deutschen Methropole Metropole, dass AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- an die gelungensten Plätze von ParisParis -- City in France denken musste. "Wie vollendet deutsche Architekten doch bauen konntenkönnen ... wie viel man doch auch hier lernen kann. "Der Maler wachte in ihm auf. Er zog in den TiergartenTiergarten -- hinein. Überall Sonne und beginnendes Grün. Und das alte Grün glänzte wie köstliche Bronze auf. Er wanderte einen schmalen Pfad, der bald einen winzigen See erreicht. Enten schwammen in lustigen Geschwadern darauf. Das Astwerk hoher Bäume spiegelte sich auf der fast faltenlosen Wasserfläche.

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AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- blieb stehen. Hier war er nie gewesen. Dies kleine Stück Natur mitten in der lärmenden Millionenstadt! wirktEr sog das Bild in sich ein. Er musste an so viele unvergessliche Morgenstunden in ItalienItaly -- Country in Europe, FrankreichFrance -- Country in Europe, DänemarkDenmark -- Country in Europe denken, wo WO er draussen als glücklicher Mmensch sein ganzes Glücksgefühl in seinen Augen getragen hatte ...

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Mit Malkasten, Staffelei und Leinen war er hinausgezogen, weit fort von den Städten und den Menschen, und hatte sein eignes Geschick gepriesen, Maler, nichts als Maler sein zu dürfen, ein ganz einfältiges Wesen, dem Augenblick völlig hingegeben. Sie nicht verlieren, diese köstlichen Augenblicke, das war sein Trieb, der Auslösung fand, wenn er malte. Wie im Fieber malte er meist, konnte kaum abwarten, das Bild, das sich seinem entladenen Blick bot, einzufangen, diesem entladenen, von denen Winden der Wanderungen rein geblasenen Blick, der mehr sieht als der andere taube Blick der anderen Menschen, der heller ist als der Blick der anderen ... Hell seherisch ... Wie er das Wort immer geliebt hatte ... Wie er dieses
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Wort jetzt, in diesem Augenblick, wieder liebte!

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Eins war er dann immer gewesen mit diesem Unfassbaren, Ruhelosem, diesem Spiel aus Licht und Schatten, Hell und Dunkel, um Farbe und Form, Tönen diesem Vielgetön und Rankengewirr ... Wie ein heimlicher Vogelsteller war er sich immer vorgekommen, der auf der Lauer liegt und alle Lockrufe weiss, bis er, was er sucht, gefunden hat.

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So hatte er seine Bilder geschaffen, festgebannt auf die toten Leinwand mit toten Farben, bis dies mit den Augen Erlauschte plötzlich anfing, Eigenleben zu erhalten ... Eingefangenes Echo, hatte er dann meist sich selber gestanden, mattes Echo sind ja doch nur meine Bilder ... aber doch Echo ... Und er war glücklich gewesen und sehr demütig wie ein Eingeweihter ... Und diese Stunden waren die einzigen wirklichen und wahrhaftigen Freuden seines Lebens gewesen. Diese Freuden hatten ihm gehört, ihm allein, diese Freuden hatte er nicht mit einem anderen Wesen teilen müssen, diese Freuden hatte er niemand anders geraubt, gestohlen ... Sie waren ausschliesslich sein Reichtum, sein Besitz gewesen ... Konnte er diesen Besitz, diesen Reichtum vererben? ... Wie eine Angst fühlte er diese Frage in sich ... Nie hatte er vorher jemals diese Frage ln sich gehört ... Freude, kann man sie vererben? Freude am Malen ...? Für ihn, Andreas SparreAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- , waren diese Freuden unwiederruflich dahin.

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Und LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. ... wenn sie ihn überleben durfte, würde sie wohl Lust verspüren, zu malen? Würde sie er ihr wie eine kleine Entschädigung für das Leben, das er ihr gestohlen, für die vielen, jungen Menschenjahre, um die er sie gebracht hatte, diese Freude, dieses Glücksgefühl des Sohaffenkönnens als Erbschaft geben dürfen, sein Schuldbewusstsein, das ihn so oft zu Boden gedrückt, würde geringer werden ...

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Dass er jetzt an LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative. denken musste ... an sie, die so ganz andere Inter- Neigungen hatte als er ... völlig verschieden von seinen ... Sie hatte sie stets einen Abscheu empfunden, sich die Hände mit Farben zu beschmutzen. Lächelnd fiel ihm dies jetzt mit einem mal ein. Und er hatte oft die nackten Finger ebenso benutzt wie seine Pinsel ... Er lachte laut auf. Wozu an Erbe, an Hinterlassenschaft jetzt denken ... Was hatte er denn gross ausgerichtet in diesem Leben? Richtig, einen kleinen Beweis besass er ja, er allein, den er auch mit niemandem zu teilen hatte: die goldenen "Palmen" der "Académie" in ParisParis -- City in France École des Beaux-Arts -- ... O Eitelkeit ...

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Sollte er noch einmal umkehren? ... Er blickte, auf stand auf einer zierlichen,
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leicht geschwungenen Brücke, siebenlvon der er hinüber nach einem breiten Kanal sehen konnte, der seine Wassermassen durch eine halb hochgezogene Schleuse in ein Stauwerk fallen liess, dass es wie ein Wasserfall en miniature zischte und glitzterte.

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Richtig, wie einer, der versuchtn will, einen Wasserfall hinunterzusegeln, bin ich jetzt, dachte er, und ich merke, wie mich der Strom zu fassen bekommt, und ich weiss nicht mehr, wohin die Fahrt geht. Vielleicht hinein in die völlige Vernichtung ... Gleichwohl ... jetzt, halbwegs, kann das Boot nicht mehr verlassen werden ... Der Entschluss ist gefasst ... Jch kann nicht mehr zurück ...

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Eine halbe Stunde später ist er bei Professor M. S.Professor Hardenfeld (fictional) Linked to: #hirschfeld -- -@Editor: PLC Er muss auf den Photografen, der seinen und LiliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative.s gemeinsamen Körper im Bild festhalten soll, lange warten. Wozu all dies nur, fragt er sich. Seine frohe, zuversichtliche Stimmung ist dahin. Er fühlt eine grenzenlose Müdigkeit.

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Am liebsten hätte er sich irgendwo still hingesetzt, um zu weinen. Eine Dame, ein Assistent des ProfessorProfessor Hardenfeld (fictional) Linked to: #hirschfeld -- s, ist jetzt zu ihm ins Wartezimmer gekommen. Sie beginnt ein Gespräch mit ihm. Er hört eigentlich nur zu. Sie hat Takt und was sie sagt, geschieht, fühlt er, ohne Neugier, ohne Aufdringlichkeit.

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"Ihr Fall ist für uns hier ein Novum. Und was der Interesse noch erhöht das wir aus Gründen der Wissenschaft Ihnen entgegenbringen, ist die Tatsache, dass Sie ein Künstler, ein Intellektueller sind, dass Sie also imstande sind, sich selber, Ihre Gefühle, Ihr Gefühlsleben zu analysieren Sie weden ja das Unerhörtes, Unglaubliches erleben: zuerst als Mann gelebt und gefühlt zu haben, und dann als Frau zu leben und zu fühlen zu sollen. Ich muss an einen römischen Kaiser denken, der sich das Leben genommen hat, weil er das, was jetzt Ihr Schicksal wird, nicht erlangen konnte ..."

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AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- hörte still zu, wie einer, dem etwas von irgend einem anderen über irgend einen anderen erzählt wird, das er längst weiss. Die Herzlichkeit und Sachlichkeit, mit der die Dame zu ihm gesprochen hatte, empfand er wie eine wirkliche Wohltat. Sachlichkeit und Herzlichkeit mit einander zu verbinden, meinte er im stillen, ist etwas, das nur Deutschen eigen ist.

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Als sich dann endlich der Photograf einfand, hatte AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- seine sorglose
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Stimmung, wenigstens äusserlich, wiedergefunden. "Jetzt bitte keinen Rückfall mehr," diese Order gab er sich und appellierte gewissermas— sen eindringlich noch einmal an seinen Trotz, und als er das Institut des Professor M. H.Professor Hardenfeld (fictional) Linked to: #hirschfeld -- Institute for Psychiatry -- Fictional name in narrative for Institut für Sexualwissenschaft (Institute for Sexual Science) in Berlin, Germany verliess, lud er sich selber zu einem "Abschiedsfrühstück" ein. Mit grosser Sorgfalt suchte er das hierfür geeignete Restaurant im Westen auf, stellte wählte er dann sehr umständlioh das Menü zusammen, an dessen Anfang er einen "Homard à l'amèricaine" mit leise gekühlter "Liebfrauenmilch" erlesensten Jahrgangs stellte.

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Als er fast zwei Stunden später zahlte, fragte der sehr sprachkundige Herr Oberkellner im vollendetsten Französisch: "Monsieur sind sicher nach BerlinBerlin -- City in Germany gekommen, um zu sich zu amüsieren ... Theater ... Musik ... dafür sind wir in BerlinBerlin -- City in Germany ja wohl anerkannter Mittelpunkt ... und was unsere Damen betrifft ... wie finden Monsieur unsre Damen ... hier am KurfürstendammKurfürstendamm -- ...?"

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"Hinreissend, wirklich elegant," beeilte sich AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- zu antworten, wobei in ihm plötzlich der Galgenhumor zum Durchbruch kam. "Hier in Ihrem sehr stimmungsvollen, vortrefflich 'aufgezogenen' Etablissement, dessen Komfort von den besten Pariser Gaststätten nicht übertroffen wird, sehe ich einige superbe Vertreterinnen wohlgepflegtesten Geschmacks, die ebenso gut in ParisParis -- City in France wie in RomRome -- City in Italy zu Hause sein könnten. Und ich würde sehr viel von meiner Herzenruhe darum geben, ihnen meine Huldigung zu Füssen legen zu dürfen, wenn ich mich nicht in wenigen Stunden einer zumindest schicksalsschweren Operation unterziehen müsste ..."

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Der Herr Ober machte ob dieser Eröffnung grosse Augen.

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Dann fuhr er ins Hotel, beglich seine Rechnung, nahm wieder ein Auto, fuhr nach der ThomasiusstrasseThomasiusstrasse -- , um seinen Freunden lebewohl zu sagen. "Einem Schlachtoffer gleichst du gerade nicht," stellte NielsNiels Hvide (fictional) Linked to: #knudsenP -- Hjalmar Hvide was the fictious name first used for Niels Hvide in the narrative Freund Nie NielsNiels Hvide (fictional) Linked to: #knudsenP -- Hjalmar Hvide was the fictious name first used for Niels Hvide in the narrative bei seinem Eintreten sofort fest."

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"Fühl mich auch nicht so, - im Gegenteil, -" rief AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- lachend.

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Während Frau IngerInger Hvide (fictional) Linked to: #knudsenV -- die Hände uber dem Hopf zusammenschlug: "Aber AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- , in ein paar Stunden sollen Sie operiert werden, und da kommen Sie mit einer fast rabenschwarzen Importe im Munde daher."

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Und sie riss ihm überraschenderweise die Zigarre aus der Hand.

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"Ich bitte Sie, ich kommer von meiner Henkersmahlseit, oder richtiger gesagt, ich habe im wortwörtlichsten Sinne mein "l’enterrement de ma vie de garçon gefeiert, ohne irgendwelches Deui das mindeste Equivoque
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das in diesem Ausdruck, der im Französischen eurem "Polterabend" entspricht ..."

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Frau IngerInger Hvide (fictional) Linked to: #knudsenV -- nahm ihn bei der Hand. "Jch bin nicht umsonst einmal Krankenschwester gewesen, und ich weiss, wie man sich vor einer Operation zu benehmen hat. Ganz bestimmt nicht so wie Sie, AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- . Das sind dumme Jungenstreiche, hinzugehen und zu prassen. Das ist Wichtigtuerei. Im übrigen sehen Sie sehr schlecht jetzt aus. Und jetzt begleitet NielsNiels Hvide (fictional) Linked to: #knudsenP -- Hjalmar Hvide was the fictious name first used for Niels Hvide in the narrative Sie ins SanatoriumProf. Gebhard's Sanatorium -- Historical place not identified; possibly modeled on Erwin Gohrbandt's private clinic at Augsburger Str. 63 in Berlin."

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Und so geschah es. Ohne Zigarre betrat AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- unter Aufsicht seines Freundes das SanatoriumProf. Gebhard's Sanatorium -- Historical place not identified; possibly modeled on Erwin Gohrbandt's private clinic at Augsburger Str. 63 in Berlin.

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Dieses schicksalsvolle Entrée vollzog sich ausserden im übrigen sehr sachlich. Die Operationsschwester MarianneSøster Marianne (fictional) -- Not mentioned in A1 or G1; Historical figure not identified empfing die beiden Herren, führte sie in ein blendend weisses, nach allen möglichen Desinfektionsgerüchen duftendes Zimmer, dicht neben dem Operationssaal, dessen Tür offen stand. Ein paar Schwestern schienen alles klar zur Vornahme einer neuen Operation zu machen. Ein starker, etwas süsslicher Geruch von Betäubungsmitteln strömte herein.

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Der Herr Professor G.Dr. Gebhard (fictional and historical) Linked to: #gohrbandt -- könne leider erst gegen sechs Uhr kommen, die Herren müssten also sich etwas gedulden, wurde ihnen dann mitgeteilt.

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Die Uhr war kaum vier. NielsNiels Hvide (fictional) Linked to: #knudsenP -- Hjalmar Hvide was the fictious name first used for Niels Hvide in the narrative machte ein völlig verzweifeltes Gesicht. "Zwei Stunden halte ich es hier nicht aus," sagte er beinahe zerknirscht, wandte sich dann an Schwester MarianneSøster Marianne (fictional) -- Not mentioned in A1 or G1; Historical figure not identified und erklärte mit dam Patienten ein nahe gelegenes Café die Wartezeit zu verbringen zu wollen in einem dem in der Nähe gelegenen "Romanischen Café" die Wartezeit verbringen zu wollen. Nachdem AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- hoch und heilig versprochen hatte, sich dann pünktlich wieder einzustellen verliessen sie fast fluchtartig das SanatoriumProf. Gebhard's Sanatorium -- Historical place not identified; possibly modeled on Erwin Gohrbandt's private clinic at Augsburger Str. 63 in Berlin. NielsNiels Hvide (fictional) Linked to: #knudsenP -- Hjalmar Hvide was the fictious name first used for Niels Hvide in the narrative hatte es am eiligsten.

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Als sie im Café gegenüber den Zeitungssammelfächern einen Platz gefunden hatten, entdeckte AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- einige Meter von ihnen entfernt einen rothaarigen Krüppelthe cripple (fictional) -- , den "Zeitungschef". Im Nun war AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- aufgesprungen, ging von rückwärts an den Krüppelthe cripple (fictional) -- heran, was dieser verwundert bemerkte, wofür er von AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- eine Reichsmark erhielt, und dann noch eine zweite Reichsmark, nachdem er den recht umfangreichen Buckel des "Zeitungschefs" berührt hatte. Dann setzte AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- sich froh lächelnd wieder auf seinen Stuhl neben NielsNiels Hvide (fictional) Linked to: #knudsenP -- Hjalmar Hvide was the fictious name first used for Niels Hvide in the narrative.

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"Lieber NielsNiels Hvide (fictional) Linked to: #knudsenP -- Hjalmar Hvide was the fictious name first used for Niels Hvide in the narrative," sagte er dann als Antwort auf den erstaunten Blick des Freundes, "das nenne ich Freundschaft! Bringst mich 'vor Toresschluss mit einem so prachtvollen Buckel zusammen. Denn du weisst natürlich nicht, dass solch ein Kerl einem Glück bringt, und zwar unfehlbar. Ein südländischer Aberglaube. Meinetwegen. Aber ich fühle mich jetzt jedenfalls gefeit - gegen alles. Richtig kugelsicher. Solch ein mannlicher Buckel, berührt man ihn, wirkt nämlich Wunder. Ein weiblicher Buckel dagegen das Gegenteil."

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NielsNiels Hvide (fictional) Linked to: #knudsenP -- Hjalmar Hvide was the fictious name first used for Niels Hvide in the narrative schüttelte sich vor Lachen. "Da kannst du sehen, wie ich für dich sorge. Nun habe auch ich keine Angst mehr deinetwegen."

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"Was wir mit einem edlen Tropfen Rheinwein gewissermassen als Begräbnistrank nach echt nordischem Brauch begiessen wollen." Und schon hatte AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- dem Ober einen Flasche allerbesten Jahrgangs in Auftrag gegeben. "Aber bitte drei Gläser."

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"Drei?" fragt NielsNiels Hvide (fictional) Linked to: #knudsenP -- Hjalmar Hvide was the fictious name first used for Niels Hvide in the narrative.

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"Natürlich hat der rothaarige Buckelthe cripple (fictional) -- mitzutrinken." Was der Rothaarigethe cripple (fictional) -- sich nicht zweimal sagen liess, wenn er auch den Grund der Einladung nicht recht begriff. "Unsereins ist ja manchen Kummer gewöhnt," erwiderte der Eingeladene unter tiefen Verbeugungen, ergriff das ihm dargebotene Glas und hob es gegen AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- , "Ihr Wohl, mein Herr! Auf dass Ihre gütige Seele Sie lange überlebe!"

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"Der Bursche spricht ja wie ein Prophet!" rief NielsNiels Hvide (fictional) Linked to: #knudsenP -- Hjalmar Hvide was the fictious name first used for Niels Hvide in the narrative und machte grosse Augen. AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- aber schloss den Rothaarigenthe cripple (fictional) -- in seine Arme, küsste ihn auf beide Wangen, liess den Erstaunten dann wieder los, liess hielt sein Glas hoch, streichelte mit der freien Hand den Buckel des Krüppelthe cripple (fictional) -- s. "Wenn Sie wüssten, was Sie mir mit Ihren schönen Worten geschenkt haben, Sie prachtvoller Geselle! In diesem Sinne!" Und er liess sein Glas gegen das Glas des Buckels klingen. "Alle guten Dinge sind drei!" Und er blickte NielsNiels Hvide (fictional) Linked to: #knudsenP -- Hjalmar Hvide was the fictious name first used for Niels Hvide in the narrative an. Und NielsNiels Hvide (fictional) Linked to: #knudsenP -- Hjalmar Hvide was the fictious name first used for Niels Hvide in the narrative verstand den Freund. Und stehend leerten die drei Zecher die Flasche. Und als AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- mit NielsNiels Hvide (fictional) Linked to: #knudsenP -- Hjalmar Hvide was the fictious name first used for Niels Hvide in the narrative endlich gingen, sah der Rothaarigethe cripple (fictional) -- ihnen lange und mit ernsten Augen nach.

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In dem Zimmer der KlinikProf. Gebhard's Sanatorium -- Historical place not identified; possibly modeled on Erwin Gohrbandt's private clinic at Augsburger Str. 63 in Berlin, das auf AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- wartete, brannte bereits Licht. Eine Schwester begleitete sie hinein, nahm die Personalien des Patienten auf, hing eine Fieberskala über das Bett und bat AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- , sich sogleich niederzulegen. Die Ärzte würden sich bald einfinden.

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"Da ist es wohl das beste, dass ich gleich gehe," fragte NielsNiels Hvide (fictional) Linked to: #knudsenP -- Hjalmar Hvide was the fictious name first used for Niels Hvide in the narrative.

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AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- nickte lächelnd. "Also, alter Kumpan, leb wohl, und ich werde mir ehrlich Mühe geben, die Prophetie des Rothaarigenthe cripple (fictional) -- zu erfüllen." NielsNiels Hvide (fictional) Linked to: #knudsenP -- Hjalmar Hvide was the fictious name first used for Niels Hvide in the narrative wollte noch etwas sagen. Doch AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- schob ihn zur Tür hinaus. "Nett von dir, AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- , sonst könnt es mir passieren, rührselig zu werden. Also im Sinne des Rothaarigenthe cripple (fictional) -- ." Ein kurzes Händeschütteln, und AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- war allein. -

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Er blickte sich um. Mechanisch, ohne irgend einen klaren Gedanken im Kopf. Er schritt auf und ab. Ein, zwei, dreimal ... Ohne dass er es wusste, begann er seine Schritte zu zählen. "Also sieben Schritte lang und sechs Schritte breit," Dann setzte er sich auf das Bett, Er betrachtete das Zimmer. Ein Klinik-Zimmer wie es unzählige gibt. Helle Wände. Und Bett und Tisch und Schrank und die beiden Stühle ebenfalls hell gestrichen. -

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Und dann begann er sich zu entkleiden, sehr langsam. Denn plötzlich fiel ihm ein, dass er, Andreas SparreAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- , sich wohl zum letzten Male entkleidete ...., dass es ein Abschiednehmen war, was hier vor sich ging, ein Abschiednehmen von Rock und Weste und Beinkleidern und so weiter ... und so weiter. Ein Menschenleben lang hatte diese Hülle von Rock und Weste und Beinkleidern und so weiter ihn umschlossen ... Er betrachtete die Kleidungsstücke, eins naoh dem andern, im Ablegen, er hing den Rock über die Weste und dann beides auf den Bügel im Sohrank, so, wie er es gewohnt war seit ... Ja, seit wann? Er spannte die Beinkleider in den Hosenbügel ... betrachtete und betrachtete Stück für Stückn und streichelte Stück für Stück. "Was wird aus euch werden?" fragte er lächelnd. "Was wird aus mir werden?" Er strich sich über die Stirn. "Wer von uns hier wird den andern überleben? Jhr mich? Ich euch? .... Rock, Weste, Hose ... Schuhe, Unterkleider, Stümpfe, fast hätt ich euch vergessen ..."

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Und so sass er lange, wie im Kreise von leGefährten, denen lebewohl gesagt werden muss. "Vielleicht seht ihr in mir einen Überläufer ..." Und jetzt nahm er seinen Hut vom Tisch. "Du auch ... Dich hätt ich beinahe ganz vergessen ... Wen ich wohl sonst noch vergessen habe? ..."

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Und er fasste in die innere Rocktasche, nahm ein Bild heraus, stellte es auf den Tisch, gegen die Wand lehnte er es. "GretheGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- ," sagte er, wollte das Bild gerade streicheln. Da klopfte es, und schon wurde die
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Tür geöffnet: Professor G.Dr. Gebhard (fictional and historical) Linked to: #gohrbandt -- trat ein, in Begleitung seines jungen Assistenzarztes. Einige Fragen wurden an AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- gerichtet, mit dem Ergebnis, dass zu seiner Überraschung die Vornahme der "ersten Operation, die übrigens völlig ungefährlich sei," wie der ProfessorDr. Gebhard (fictional and historical) Linked to: #gohrbandt -- leichthin erklärte, auf den nächsten Vormittag verschoben werden müsste, "Sie nennen solche Abschiedsfeiern bei Ihnen im Norden 'Gravöl', "lachte der ProfessorDr. Gebhard (fictional and historical) Linked to: #gohrbandt -- ." Ihr Freund hat mir bereits die Rheinweinmarke von vorhin verraten. Mein Kompliment. Sie scheinen auf diesem Gebiet bewandert zu sein. Aber dergleichen "Eingriffe" nimmt man am besten bei leerem Magen vor. Damit Ihnen aber bis morgen die Zeit nicht zu lang wird, werden wir Ihnen in ein paar Stunden ein Schlafmittel geben. Und nun guten Mut." Ein Händeschütteln, - und er war wieder allein.

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"Also immer noch warten, warten, warten," sagte er vor sich hin. "Wie viel Geduld man haben muss, du ...." Und jetzt sprach er zu dem Bilde, das auf dem Tisch neben seinem Bett stand.

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"GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- ... GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- ..." Mehr sprach er nicht, lehnte sich in die weissen Kissen zurück, starrte zur Decke empor, war müde ... müde ...

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War am Ziel ... abgekämpft, und merkte jetzt erst, wie erschöpft er war. Die Hast der Tage hier in BerlinBerlin -- City in Germany kam ihm jetzt erst zu Bewusstsein. Jetzt durfte er es sich eingestehen, dass er am Ende seiner Kräfte war. Niemand konnte ihn jetzt sehen. Nicht einmal GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- . Und der letzte Rest seines männlichen Trotzes, den er während der qualvollen Woche in dieser fremden Millionenstadt vor Freunden und Ärzten wie einen Stahlpanzer getragen, mühselig herumgeschleppt hatte, fiel von ihm ab. -

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Grethe "GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- .... gut, dass du mich jetzt nicht siehst ..."

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Nein, keine Tränen .... durchhalten ... durchhalten ...

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Und da erst fiel ihm ein, dass sie von der bevorstehenden Operation nichts ahnte. Sie glaubte, er würde hier in BerlinBerlin -- City in Germany nur untersucht, unter Beobachtung gestellt werden. Nur ein paar Postkarten hatte er von ihr erhalten. Nach DresdenDresden -- City in Germany wollte sie in den nächsten Tagen kommen, ihm dort zur Seite stehen ... bei der ersten Operation ... Ob er ihr doch ein Telegramm senden sollte? War es nicht unrecht, ihr, was ihm morgen bevorstand, zu verheimlichen? Nein, wozu sie ängstigen? Er selbst hatte ja auch nicht gewusst, dass sich hier in BerlinBerlin -- City in Germany sein Schicksal bereitsvollenden sollte ... Vollenden .... Er musste lächeln. "Ich bin ja gefeit... " Und die Worte des Rothaarigenthe cripple (fictional) -- fielen ihm ein ... "Auf dass meine Seele
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mich lange überlebe ..."

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Er hatte Papier und Füllfeder auf dem Tisch liegen. Er nahm einen Bogen und schrieb:

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BerlinBerlin -- City in Germany den 4. März, Dienstag abend

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Liebste, süsse GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- ,

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morgen vormittag werde ich operiert. Der ProfessorDr. Gebhard (fictional and historical) Linked to: #gohrbandt -- sagt, es handle sich nur um eine kleine, ungefährliche Operation. Deshalb habe ich Dich nicht gebeten, zu mir zu kommen. - Sollte es aber dennoch anders kommen, so will ich Dir doch heute noch sagen, dass ich an Dich jede Stunde, jede Minute, bis zum letzten Augenblick nur an Dich gedacht habe. Du mein liebster und treuester Gefährte! Meine tapfere Freundin! Mein letzter Wunsch ist, dass Deine Zukunft glücklich wird, - dass Du mein im Grunde so frohes Gemüt erbst. Lebt meine Seele weiter, so wird sie immer bei Dir sein. Tausend Küsse von LilliLili (fictional and historical) Linked to: #sparreAn #wegenerE -- Our project editors have been unable to verify that Lili Elbe used the pseudonym Lili Courtaud outside of its use in the narrative.. Dein, nur Dein AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- .

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Als Frau IngerInger Hvide (fictional) Linked to: #knudsenV -- eine Stunde später bei ihm eintrat, gab er ihr den Brief und bat sie, ihn GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- zu geben, falls ...

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"Sie dummer, grosser Junge, ich weiss ja längst von NielsNiels Hvide (fictional) Linked to: #knudsenP -- Hjalmar Hvide was the fictious name first used for Niels Hvide in the narrative, dass alles gut gehen muss. Ich bin sogar in dem Café gewesen und habe Ihrem etwas ungewöhnlichen Schutzengelthe cripple (fictional) -- ein paar Blumen gebracht. Er bekam einen puterroten Kopf und sagte: "Das ist ja der reinste Glückstag ..."

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Um zehn Uhr trat der Assistenzarzt wieder ein. Er gab AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- das versprochene Schlafpulver. Dann erschien die Schwester, ordnete noch etwas im Zimmer, knipste das Licht aus ... Und dann war alles still.

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Und diese letzte Nacht von Andreas SparreAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- war tief und traumlos.

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Man hatte ihn bis zum Erscheinen der Ärzte schlafen lassen. Bis in den hellen Morgen hinein. Kaum hatte er notdürftig Toilette gemacht, als Professor AProfessor Arns (fictional) -- Historical figure not identified, bereits neben seinem Bett stand und ihn bat, eine Erklärung zu unterschreiben, in der stand, dass er, Andreas SparreAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- , auf eignen Wunsch und eigne Gefahr operiert werden wolle, und dass bei einem ev. ungünstigen Ausfall Professor G.Dr. Gebhard (fictional and historical) Linked to: #gohrbandt -- von jeglicher Verantwortung entbinde ...

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"Mit Vergnügen," erklärte er, unterschrieb sogleich das Schriftstück,
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das an irgend eine hohe Behörde adressiert war und auf gut Deutsch besagte: Falls ich sterbe, verzichte ich hiermit auf jedes Recht, hinterdrein Schwierigkeiten zu machen ... "Aber darf ich nicht ein paar Dankworte an die deutschen Ärzte hinzufügen," bat er plötzlich, "die den Versuch unternehmen wollen, mich zu retten?" Diese Bitte wurde lächelnd abgeschlagen, worauf sich der ProfessorProfessor Arns (fictional) -- Historical figure not identified mit den Worten, "Die Operation findet in wenigen Minuten statt, ich wohne ihr auf Wunsch von Professor KreutzKreutz Werner (fictional) Linked to: #warnekros -- bei, also Glück auf," zurückzog.

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Als AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- , wieder allein war, beeilte er sich, folgendes niederzuschreiben:

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Sehr geehrter Herr Professor KreutzKreutz Werner (fictional) Linked to: #warnekros -- ,

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im letzten Augenblick vor meiner Operation fühle ich das Verlangen, Ihnen meinen tief gefühlten Dank zum Ausdruck zu bringen. Seit dem Tage, da ich Sie in ParisParis -- City in France getroffen habe, bin ich hoffnungsvoll gewesen, und hier in BerlinBerlin -- City in Germany, wo ich keinen der Ärzte, die mich untersuchten und mir beistanden, kannte, war mir, als hätte eine unsichtbare Macht mir alle Wege geebnet. Ich weiss, dass Sie diese Macht sind, und dass alles Gute, das mir begegnet ist, von Ihnen gekommen ist. Wie es nun auch gehen mag, so bitte ich Sie, an meine grenzenlose Dankbarkeit, die ich für Sie hege, glauben zu wollen. Jhr anhänglicher

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Andreas SparreAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- .

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Mit einem Gefühl unendlicher Erleichterung legte sich sank AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- wieder in die Kissen zurück. Jetzt war alles geordnet. In wenigen Minuten war die Wartezeit zuende ...

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Und in diesem Augenblick, auf der Schwelle zu dem Unbekannten, erinnerte er sich plötzlich einee Wintertages in ParisParis -- City in France: müde und elend stand er zufällig vor einer uralten Kirche, - Saint Germain des PrésSaint Germain des Pres -- Church in Latin Quartier, Paris.. Nie vorher hatte er sie gesehen. Er ging hinein, um in dem milden, nach Weihrauch duftenden Dämmerlicht des frommen Hauses auszuruhen, unter den ehrwürdigen Gewölben, die so vieler, vieler Generationen Hoffen und Leiden gesehen hatten. Ein Pfeiler trug ein seltsam schönes, gothisches Bildwerk: eine MadonnaMadonna (fictional) -- Not mentioned in G1; religious reference. Dort war er stehen geblieben. Und er, der längst das Beten verlernt hatte, sank zwischen ein paar alten Frauen auf die Knie nieder, faltete inbrünstig die Hände
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und flehte zur MadonnaMadonna (fictional) -- Not mentioned in G1; religious reference:

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"Die Du die Liebe und die Barmherzigkeit bist, hilf mir! Befrei mich von meinem nutzlosen, kranken Leben. Las, mich sterben - oder lass ein Wunder geschehen!"

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Und ihm war, als habe die MadonnaMadonna (fictional) -- Not mentioned in G1; religious reference lächelnd zu ihm nieder geblickt. Wenige Tage später hatte er Professor KreutzKreutz Werner (fictional) Linked to: #warnekros -- getroffen.

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Und jetzt lag er hier in BerlinBerlin -- City in Germany und wartete auf den Anfang Beginn des Wunders. Hatte die MadonnaMadonna (fictional) -- Not mentioned in G1; religious reference wirklich sein Gebet erhört? - - Als er ParisParis -- City in France verlassen hatte, fand er in seiner Rocktasche eine alte spanische Miniatur-MadonnaMadonna (fictional) -- Not mentioned in G1; religious reference in Silber. In SevillaSeville -- hatte GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- sie in einem Trödlerkeller gefunden. Glücklich hatte sie ihm das Schmuckstückchen gezeigt. "Du," hatte sie gesagt, "ich glaube, diese kleine, süsse MadonnaMadonna (fictional) -- Not mentioned in G1; religious reference wollte zu uns kommen. Jetzt soll sie unser Talisman sein." - Und seitdem hatte GreteGrete Sparre (fictional) Linked to: #wegenerG -- die silberne MadonnaMadonna (fictional) -- Not mentioned in G1; religious reference Tag und Nacht an einem Kettchen getragen. Und ohne dass er es gemerkt, hatte sie ihm das fromme Bildnis zugesteckt ... Und er küsste leise seine MadonnaMadonna (fictional) -- Not mentioned in G1; religious reference.

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Einen Augenblick später trat der Assistenzarzt ein. "So, jetzt bekommen Sie eine Spritze. Die wird Ihnen Schlaf geben. Und wenn Sie aufwachen, ist alles überstanden."

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Als AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- unter heftigen Schmerzen wieder erwachte, war es fast Mittag. Mit einem Schrei schlug er die Augen auf. Zuerst glaubte er entsetzt, dass er zu früh erwacht sei und noch auf dem Operationstisch liege ... Ganz allmählich wurde ihm klar, dass er in seinem Bett lag, dort, wo am frühen Morgen der Assistenzarzt neben ihm auf dem Bettrand gesessen hatte, bis ihm alles in Nebel versunken war. Was seitdem geschehen war, ahnte er nicht. Ihm war, als habe er lange geschrien, als habe er sich gegen etwas gewehrt. Zwei Krankenschwestern, die er erst jetzt gewahrte, standen um das Bett und sprachen ihm beruhigend zu.

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Als er nach und nach völlig zu Bewusstsein gekommen war, fühlte er, dass die Schmerzen heftiger und heftiger wurden. doch bald hatte er die Herrschaft über sich zurückerlangt, er biss die Zähne zusammen.

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Er wollte nicht schreien. Und er schrie nicht mehr.

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"Habe ich viel ... Lärm gemacht," fragte er etwas zag die Schwestern.

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"Nun ja ... etwas ..." sagte lächelnd die eine Schwester, "und das seltsame war dabei, dass sich Ihre Stimme völlig verändert hatte, es war
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eine ganz hohe, helle Frauenstimme. Und Sie riefen andauernd: 'Sie dürfen nicht von mir gehen! Sie dürfen nicht von mir gehen. Jch bin noch so klein. Jch kann noch nicht allein sein.'"

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Da trat Professor G.Dr. Gebhard (fictional and historical) Linked to: #gohrbandt -- ein, nahm AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- ' Hand und drückte sie leicht. "Das ging ja ausgezeichnet. Freuen Sie sich, dass Sie so gesund und frisch sind. Im übrigen muss ich Ihnen mein Kompliment machen. Sie haben ja einen ganz prachtvollen Sopran! Fragen Sie mal die Schwestern. Einfach erstaunlich! Sehen Sie nur zu, dass er Ihnen nicht verloeren geht. Der wird Ihnen in Ihrem künftigen Leben noch viel Freude bereiten."

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AndreasAndreas Sparre (fictional) Linked to: #wegenerE #lili -- wollte sprechen. Doch der ArztDr. Gebhard (fictional and historical) Linked to: #gohrbandt -- war schon wieder zur Tür hinaus. "Geben Sie noch eine Spritze." Das war alles, was der ProfessorDr. Gebhard (fictional and historical) Linked to: #gohrbandt -- im Fortgehen leise zu der einen Schwester gesagt hatte.